Brumm… brumm… brumm…

Abgelegt unter: Tierisches, Traumhaftes, Sinnig Unsinniges, Gluecksmomente, Alles, Fotos, Tagebuch — Buchstabenwiese at 4:09 pm on Mittwoch, Juli 29, 2009

Ein Schloss, ein Eis, eine adlige reinliche Wasserratte und gaaaaaaanz viele Sonnenblumen 

 Sonnenblume © Martina Müller 2009

 

Wie das alles zusammenhängt?

Och, ganz einfach, wir waren am Sonntag endlich wieder mit dem Motorrad unterwegs. Brumm… brumm…

 

Und wir fuhren und fuhren und fuhren… und dann war es auf einmal da, das Schloss Rheydt in Mönchengladbach.

 

Schloss Rheydt © Martina Müller 2009 

 

Ein Eisverkäufer vor dem Schloss kam uns natürlich wie gerufen. Schleck, schleck…

 

 

Nach dem Zitrone-Vanilleeis-Schleckerlebnis ging es über eine Brücke zum Schloss.

 

Brücke am Schloss © Martina Müller 2009

 

Und am Schloss lebt eine Wasserratte, genauer gesagt eine Biberratte.

 

Ob sie wohl adelig ist? Prüde ist sie jedenfalls nicht, denn sie nahm an diesem wunderschönen sonnigen Spätnachmittag vor allen Leuten ein ausgiebiges Bad im Schlossgraben und posierte in Promimanier vor uns Fotografen. Sie schrubbte sich mit ihren Pfoten überall, selbst die Ohren wurden mehrmals ordentlich abgerubbelt. Vorbildlich. Fast hätte ich erwartet, dass ein Diener ihr ein Handtuch reicht.

 

Wasserratte © Martina Müller 2009

 

Weiter ging es durch das eine Tor und dann das andere Tor hin zur Turnierwiese. Offenbar finden hier wohl Ritterturniere statt oder so was. Wozu bräuchte man sonst eine Turnierwiese? Hmm… Kämpfende Ritter haben wir hier nicht gefunden, dafür aber Pfaue. Die waren aber so faul, dass sie keine Lust hatten ein Rad zu schlagen. Na denn nicht.

 

Pfau © Martina Müller 2009

 

Pfau © Martina Müller 2009

 

Pfau © Martina Müller 2009 

 

Vollkommen versunken ins Fotografieren bahnte sich ein lautes „Dong“ den Weg durch meine Ohrmuschel bis ins Hirn, worauf sich unmittelbar eine Frage formte: „Nanu, wieso „dongt“ es hier?“ Die Antwort kam in Form einer winkenden jungen Dame.

Ach, es ist 18 Uhr und der Bereich wird jetzt geschlossen? Ja denn…

Dabei hatten wir noch gar nicht alles gesehen.

 

Schloss Rheydt © Martina Müller 2009

 

Dann fahren wir eben weiter Motorrad, was ja der eigentlich Sinn des Ausflugs war. Brumm… brumm…

 

 

Was?

Richtig, es fehlt ja noch was:

Gaaaaaaaaanz viele Sonnenblumen.

 

Sonnenblumenfeld © Martina Müller 2009

 

Irgendwo in der Gemeinde Jüchen entdeckten wir ein Feld mit Sonnenblumen. Klar musste mein Chaufeur dort anhalten!

 

Sonnenblumenfeld © Martina Müller 2009

 

Sonnenblume © Martina Müller 2009

 

Hier kann man die Sonnenblumen selbst pflücken. Aber das Bezahlen nicht vergessen!

 

Kasse © Martina Müller 2009

 

Nein, ich habe keine mitgenommen. Sonnenblumen auf dem Motorrad?  Nee. So verrückt bin ich nun auch wieder nicht. Wer aber mehr darüber wissen will, der kann ja mal hier  klicken und gucken.

 

Nach der Sonnenblumen-Foto-Session sind wir dann noch ein bisschen herumgekurvt. Herrlich.

 

Das Einzige, was ein bisschen blöd war: Ich hatte nur die kleine Kamera dabei. Damit waren meine Möglichkeiten natürlich begrenzt. Vor allem da ich manchmal nur mit einer Hand fotografieren konnte, weil die andere Hand Helm und Motorradjacke herumschleppen musste. Aber schön war’s trotzdem.

 

 

So, und jetzt habe ich mir einen Kaffee und einen Riegel Schokolade verdient. Mmmmmh, lecker…

 

  

 

Martina Müller

Sams das II.

Abgelegt unter: Sinnig Unsinniges, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 12:57 pm on Montag, Juli 27, 2009

Darf ich vorstellen: Sams das II. 

Ihr erinnert euch sicher an „Der tiefe Fall von Sams“. Leider hatte mein heiß geliebtes Handy diesen Fall nicht überlebt und das Zeitliche gesegnet. Jetzt durfte ich mir ein neues aussuchen und es ist wieder ein Sams. Tataaaaa, hier ist es: Sams, das II.

 

Mein Handy © Martina Müller 2009 

 

 

So viel kann ich nach einer Woche sagen: Es ist vielseitig, reagiert auf Berührungen und zeigt mir, wo ich stehe. Echt cool. Aber das Beste kommt ja noch: Man kann damit auch telefonieren, ich habe es ausprobiert.

 

 Mein Handy © Martina Müller 2009

 

Einziger Nachteil: Wenn man sehr viel damit „herumspielt“, dann ist der Akku auch relativ schnell leer. Ich denke, damit kann ich leben. Ich finde es klasse.

Martina Müller 

Nur mal so am Rande…

Abgelegt unter: Taufrisch, Traumhaftes, Fotos, Alles, Allgemein — Buchstabenwiese at 6:14 pm on Freitag, Juli 17, 2009

 

So sieht seit gestern mein Desktop aus:

 

 Desktop Segelboot © Martina Müller 2009

Cool, ne?

 

Das Foto ist mir gestern bei einer Großaufräumaktion meiner Festplatten in die Augen gesprungen.

 

Es ist 2004 an der Nordsee in den Niederlanden entstanden und sieht hier im Großformat einfach klasse aus.

 

So, nun muss ich noch ein bisschen weiter aufräumen.

Martina Müller

Der Sommer hat ein Loch…

Abgelegt unter: Sinnig Unsinniges, Gedankensplitter, Alles, Lyrik — Buchstabenwiese at 3:42 pm on Donnerstag, Juli 16, 2009

 Pepper gräbt ein Loch © Martina Müller 2009 

Sommerloch-Poesie 

Du glaubst es kaum und spürst es doch,

der Sommer, der hat stets ein Loch.

 

Und wie es die Natur so will,

ist so ein Loch halt leer und still.

 

So siehst du nichts, weil da nichts ist,

und fühlst nur Leere, so ein Mist.

 

Martina Müller

Knackiger Knack-Po…

Abgelegt unter: Tierisches, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 8:43 pm on Donnerstag, Juli 9, 2009

Pepper Knack-Po © Martina Müller 2004 

Knackiger Knack-Po und jährlicher Tier-TÜV bei einem „Hot Dog“ 

Diese Woche war Tierarzt angesagt. Was sein muss, muss sein, Peppers jährliche Impfung war fällig.

 

So viele Gerüche, so viele interessante Hunde und Katzen waren in der Praxis. Es war so aufregend für Pepper, dass er sogar vergessen hat, Rüden nicht zu mögen.

 

Da hat er doch tatsächlich einem großen schwarzen Mischlings-Rüden erlaubt an ihm zu herumzuschnuppern. Er selbst hat natürlich auch ausgiebig geschnuppert. Ich war baff. Keine aufgestellten Nackenhaare, kein Knurren, kein Mutieren zum zähnefletschenden Giftzwerg. Erst als dieser Rüde ein zweites Mal aufdringlich schnupperte, war es ihm zu viel. Dennoch, bis auf ein kurzes „Hey-lass-mich-in-Ruhe-Bellen“ war Pepper friedlich. In einer Tierarztpraxis gelten offenbar andere Regeln.

 

Außerdem weiß ich jetzt wie unerträglich penetrant abartig eine ganze Tierarztpraxis stinken kann, wenn einer wuscheligen Hündin die verstopften Analdrüsen ausgedrückt wurden. Ich hätte gerne auf diese Erfahrung verzichtet. Puh… die Hündin ging, der Gestank blieb. *schüttel* 

 

Und dann war Pepper an der Reihe.

 

Offenbar hat sich unser Tierarzt eine Tierärztin zur Unterstützung in die Praxis geholt. Pepper war es recht. Er begrüßte sie mit wedelndem Schwanz und ließ sich gleich von ihr anfassen. Er zuckte auch nicht beim Impf-Pieks, ließ sich geduldig ins Maul schauen und fassen und blieb auch noch ruhig stehen, als sie mit einem metallischen Ding in seine Ohren guckte, obwohl ihm das gar nicht so behagte. Ich bin ja so stolz auf unser tapferes kleines Kerlchen. *schnupf*

 

Bestimmt haben die Worte der Tierärztin „Du hast ja einen richtigen Knack-Po.“ Peppers Brust vor Stolz anschwellen lassen, und er wollte sich keine Blöße geben. Männer und Rüden eben.

 

Wie auch immer, wo sie Recht hat, hat sie Recht. Pepper hat wirklich einen knackigen Knack-Po. Er ist eben ein richtiger „Hot Dog“.

 

Seht selbst:

 

Pepper Knack-Po © Martina Müller 2009

 

Pepper Knack-Po © Martina Müller 2009

 

Pepper Knack-Po © Martina Müller 2009

Martina Müller 

 

Was blubbert denn da…

Abgelegt unter: Taufrisch, Sinnig Unsinniges, Gedankensplitter, Alles, Allgemein — Buchstabenwiese at 7:17 pm on Sonntag, Juli 5, 2009

Blubberblasen © Martina Müller 2009 

Was blubbert denn da und wo blubbert es hin? 

Habt ihr schon mal ein Glas mit Mineralwasser beobachtet?

 

Auf meinem Schreibtisch steht gerade mein Lieblingsglas. Es ist blau und mit dem Namen einer koffeinhaltigen Limonade versehen, die ich gar nicht trinke. Aber das Glas ist toll. Ein Limonadenglas in der Form eines Kelches. Ich liebe sowohl die Farbe als auch die Form des Glases. Das Mineralwasser schmeckt hieraus einfach besser.

Doch um das Glas soll es hier ja gar nicht gehen. 

 

Worum denn dann?

Um prickelndes Mineralwasser. Genau genommen um die Blubberbläschen im Wasser.

 

Also schütte ich Sprudelwasser in mein Lieblingsglas und beobachte was passiert.

Aha. Es blubbert. Das war vorauszusehen.

 

Viele kleine „Perlen“ setzen sich an der Glaswand ab und bleiben dort eine Weile. Nacheinander streben sie nach oben und zerplatzen wie Seifenblasen. Jedes Bläschen kommt irgendwann an die Reihe. Das eine früher, das andere später. An der Wasseroberfläche angekommen scheinen sie sich in Luft aufzulösen. Sie sind weg.

 

Fragt ihr euch nicht auch manchmal, wohin diese Gasbläschen verschwinden?

Nur weil wir etwas nicht sehen können, heißt es ja nicht, dass es nicht mehr existiert. In dieser Welt geht so schnell nix verloren. Wo sollte es auch hin, auf einen anderen Planeten? Nee, also habe ich mir Gedanken darüber gemacht.

 

Ob ich nix anderes zu tun habe?

Doch, aber jetzt finde ich das mit den Blubberbläschen eben wichtiger.

 

Zunächst: Wie kommen die Blubberbläschen eigentlich ins Wasser?

Soweit ich es verstanden habe, wird bei der Herstellung von Sprudelwasser ordentlich CO2, also Kohlendioxid, ins Wasser gepresst. Dabei geht ein kleiner Teil vom CO2 eine Verbindung mit H2O, dem altbekannten Wasser, ein. Und siehe da, es entsteht H2CO3, die Kohlensäure. Sie ist übrigens für den frischen Geschmack des Sprudelwassers verantwortlich.

 

Aber was ist nun mit den Blubberblasen, die da so munter vor sich hinblubbern?

Nun, die kleinen Gasperlen nennt man im Sprachgebrauch auch Kohlensäure, obwohl es sich eigentlich um CO2-Bläschen handelt.

 

Da das Wasser nicht unendlich viel Kohlendioxid aufnehmen kann und Kohlendioxid leichter ist als Wasser, blubbert es in Form von Bläschen an die Wasseroberfläche und löst sich tatsächlich in Luft auf. Genauer gesagt, geht das Kohlendioxid in die Luft über. 

Tja, so einfach ist das mit den Blubberbläschen, sie trudeln an die Oberfläche, zerplatzen und das Kohlendioxid wird Bestandteil der Luft. Schön zu wissen, dass sie nicht einfach verloren gehen…

Martina Müller 

P.S. Natürlich gibt es hier keine Gewähr für Richtigkeit und schon gar nicht für akribische Genauigkeit. Ich übernehme auch keine Garantie für vermasselte Klausuren oder Ähnliches. Schließlich bin ich keine Chemikerin, sondern nur eine Autorin, die versucht die Welt zu verstehen.

Abkühlung gefällig?

Abgelegt unter: Tierisches, Taufrisch, Sinnig Unsinniges, Fotos, Alles, Allgemein — Buchstabenwiese at 1:18 pm on Freitag, Juli 3, 2009

Es fließt © Martina Müller 2009 

Ein bisschen Abkühlung gefällig? 

Euch ist warm? Mir auch.

Vielleicht hilft das ja:

 

Wasser fließt © Martina Müller 2009

 

Wasser spritzt © Martina Müller 2009

 

Reicht nicht? Wie wäre es dann hiermit:

 

Schnee-Hagebutten © Martina Müller 2009

 

Pepper im Schnee © Martina Müller 2009

 

Besser?

 

Pepper im Schnee © Martina Müller 2009

 

Martina Müller