Mamma Mia

Abgelegt unter: Gluecksmomente, Alles, Tagebuch, Allgemein — Buchstabenwiese at 7:13 pm on Donnerstag, Juli 31, 2008

Pepper steht Kopf © Martina Müller 2004 

Mamma Mia  

Rein zufällig stolperte ich vor ca. zwei Wochen beim Fernsehen (RTL) über das Making Of des Kinofilmes „Mamma Mia“ und blieb hängen. Die Freude und Begeisterung von Meryl Streep, Pierce Brosnan & Co bei den Dreharbeiten sprangen mich förmlich an, infizierten mich. Diesen Film musste ich sehen. Nicht nur wegen der tollen Besetzung. So ist neben Meryl Streep, die ich für ihr Temperament in diesem Film sehr bewundere, und Pierce Brosnan, der smarte Colin Firth zu sehen, den ich schon als Mr. Darcy  (in Stolz und Vorurteil) und als Mark Darcy (in Bridget Jones) klasse fand. Ein weiteres Highlight: Die Darsteller mussten die Abba-Songs selbst singen. Das wollte ich unbedingt hören.  

Letzten Montag fuhren wir also nach Alsdorf ins Kino und lümmelten uns mit Popcorn und Eis bewaffnet in die bequemen Kinosessel. Meine Sesselnachbarinnen schienen Kino mit einem Kaffeekränzchen zu verwechseln. Ich befürchtete schon, dass ich mehr von ihren Männerepisoden mitbekommen würde, als vom Film. Doch ich hatte Glück. Es dauerte nicht lange und die beiden waren von dem Film so gefangen, dass sie Männer Männer sein ließen, den Mund zum Popcornessen benutzten und den Film genossen. Hallelujah! Soll heißen, der Film war klasse. Ausnahmslos alle Schauspieler verkörperten ihre Rolle mit einer solchen Inbrunst und Lebenslust, dass ich förmlich in den Film hineingezogen wurde. Es war als hätten sie Dale Carnegies Aussage „Was du in anderen Menschen entzünden willst, muss erst in dir selbst brennen“ die ganze Zeit in sich getragen.   

Natürlich ist Pierce Brosan kein super Sänger, doch das kann man getrost unter den Tisch fallen lassen. Wer hört schon auf den Gesang, wenn man ihn vor sich hat.
Ebenfalls beeindruckt hat mich, die für mich noch unbekannte, Amanda Seyfried. Sie hat nicht nur überzeugend gespielt, sondern auch noch gut gesungen.
Der Film war witzig und charmant. Das ganze Kino lachte und hätte vermutlich gerne mitgetanzt und mitgesungen. Am Ende wurde geklatscht, als stünden Meryl Streep, Pierce Brosnan & Co leibhaftig vorne auf der Bühne. Es hätte mich nicht gewundert, wenn es auch noch Rufe nach einer Zugabe gegeben hätte. 

Mamma Mia ist sicherlich anders als andere Kinofilme. Mehr Musical als Film vielleicht, doch wer Musicals mag, sich von Abba-Musik begeistern lässt oder wer einfach diese brillanten Schauspieler liebt, sollte sich den Gefallen tun und mal wieder ins Kino gehen. Mich hat der Film in Hochstimmung versetzt und viele kleine Glückshormone vom Kopf bis zum dicken Zeh durch den Körper tanzen lassen, nach der Musik von Abba natürlich. Und für einen Abend fühlte ich mich fast wie eine „Dancing Queen“. 

„I have a dream…“ 

Martina Müller

Nachtrag: Infos hier

Der Sommer und ich

Abgelegt unter: Sinnig Unsinniges, Tierisches, Fotos, Alles, Tagebuch, Allgemein — Buchstabenwiese at 3:26 pm on Samstag, Juli 26, 2008

Pepper japst © Martina Müller 2008 

Der Sommer und ich 

Jetzt wird es aber Zeit, den Regen hier im Blog nach unten zu schieben. Jetzt, wo mein Hündchen und ich vom Spazierengehen wieder japsend und triefend von der Hitze statt vom Regen nach Hause kommen… Puh, ist mir warm… 

Da hat ja der Regen mehr Spaß gemacht. Doch jetzt ist er wieder da: Der Sommer, wie ich ihn nicht mag. Mein Hirn wird gnadenlos aufgeweicht, jegliches kreative Denken wird von der Sonne absorbiert und ins Universum befördert, zurück bleibt ein Wüstenhirn.  

Nein, wir haben kein kühles Meer vor der Türe, auch keinen See, keinen Fluss, keinen Bach, ja nicht mal mehr eine Pfütze für Peppi. Bleibt nur die Dusche zum Abkühlen oder nach Alaska ziehen.  

Hmmm, vorerst begnüge ich mich wohl mit der Dusche, vielleicht tröpfelt ja etwas Wasser ins Hirn und eine fruchtbare Oase entsteht. Ein eingefrorenes Hirn in Alaska hilft mir schließlich auch nicht weiter.  

Martina Müller

Schon wieder Regen und Regen-Wissenschaft

Abgelegt unter: Sinnig Unsinniges, Alles, Tagebuch, Allgemein — Buchstabenwiese at 6:30 pm on Sonntag, Juli 20, 2008

Blüte im Regen © Martina Müller 2008

Schon wieder Regen und Regen-Wissenschaft 

Der Regen lässt mich nicht los. Er drängt sich penetrant auf. Heute hat er mich beim Spazieren mit meinem Hündchen voll von der Seite erwischt. Natürlich als wir am weitesten von Zuhause entfernt waren und es keine Rolle mehr spielte, ob wir umkehren oder die Runde weitergehen würden. Und weil von der Seite noch nicht genug war, kam der Regen dann noch mit Hagel vermischt von hinten. Innerhalb von Sekunden war ich Pitschenass. Kennt ihr das Gefühl, wenn die Jeans wasserdurchtränkt ist und sich in ihrer ganzen Schwere und Kälte ans Bein schmiegt und es umklammert, als würde ihr Leben davon abhängen? Eklig sage ich nur.  

In dieser Not-Situation wünscht Frau sich einen Retter, der strahlend vor Siegesglanz auf einem muskulösen Hengst angeritten kommt und sie aus der Gefangenschaft des Drachens befreit. Und manchmal werden Wünsche wahr. Okay, es kam keiner auf einem Hengst angeritten, aber es gab ja auch keinen Drachen. Doch gerettet hat er mich, mein Schatz, mein Retter, mein Held. Noch mit Schlappen schwang er sich ins Auto und fuhr uns entgegen. Und ehrlich gesagt, da es wie aus Eimern – oder eher wie aus Badewannen oder Swimmingpools - schüttete, war mir ein Auto irgendwie lieber als ein Pferd.  

Zuhause angekommen standen mein Hündchen und ich nass triefend in der Diele. Und da fiel mir der Artikel von Ulf wieder ein. Hat er doch kürzlich erst was über Regen-Wissenschaft geschrieben. Und zwar ging es darum, wann man nasser würde. Wenn man langsam oder wenn man schnell durch den Regen liefe.

Also, ich hätte dem Bericht noch etwas hinzuzufügen:  

Es gibt Momente, da spielt es keine Rolle mehr, ob man schnell oder langsam durch den Regen läuft. Nass ist nass. Und vor allem: So schnell wie man da nass ist, kann kein Mensch laufen. Und eine Jeans kann nicht mehr Wasser aufnehmen, als sie eben aufnehmen kann.  

Soweit mein Beitrag zur Regen-Wissenschaft. 

Erkenntnis des Tages: Regen macht nass.  

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Regen Restsonntag… 

Martina Müller

Sommer, Sonne, Käferli…

Abgelegt unter: Sinnig Unsinniges, Gluecksmomente, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 4:03 pm on Montag, Juli 14, 2008

Käfer rot © Martina Müller 2008 

Die Socken sind trocken 

So, nun ist aber Schluss mit „Regen bringt Segen“.
Die Socken sind trocken, der Schirm bleibt Zuhause, hat Pause.

Die Sonne meint, sie scheint – und das tut sie auch.  

Korn und Mohn © Martina Müller 2008

Es ist warm, Alarm, doch nicht zu heiß, ich weiß.
Es ist herrlich, ehrlich. 

Das perfekte Wetter zum Spazieren und Fotografieren eben.

Steinmännchen © Martina Müller 2008

Mais hoch © Martina Müller 2008

Mais © Martina Müller 2008

So könnte der Sommer von mir aus immer sein, mit einem Hauch von Frühling. 

Zwei Käfer rot © Martina Müller 2008

Einen schönen Sommer-Sonnen-Tag wünsche ich euch

Martina Müller

Regen

Abgelegt unter: Sinnig Unsinniges, Tierisches, Gedankensplitter, Alles, Lyrik, Schlaue Sprüche, Tagebuch — Buchstabenwiese at 8:36 pm on Donnerstag, Juli 3, 2008

Gras nass © Martina Müller 

 Meine Gedanken zum Regen 

Aus aktuellem Anlass – dem Regen – hier ein paar meiner Ergüsse zum Regenguss: 

„Lieber durch den Regen gehen,
als im Regen stehen.“  

         

„Es regnet ohne Unterlass
und schon sind meine Socken nass.“ 

„Mein Hündchen im Regen,
sich nicht lässt bewegen
sein Beinchen zu heben,
so gilt sein Bestreben,
gen Heimat zu ziehen,
dem Regen entfliehen,
trotz all meinem Fluchen,
das Trockene suchen,
schleppt stur er mich zurück,
mein Hündchen, so ein Glück.“

        

„Ich stelle fest, Regen macht nass…“ 

      

„Doch ist die Bluse erst mal nass,
und dein Gesicht ein bisschen blass,
so ist das irgendwie doch krass.“ 

          

„Im Regen sich regen, macht irgendwie nass, wie krass.“ 

Auch Regen kann Spaß machen,


Martina Müller