Stöckchen Nr. 2

Abgelegt unter: Stoeckchen, Sinnig Unsinniges, Alles, Tagebuch, Allgemein — Buchstabenwiese at 12:12 am on Donnerstag, Januar 31, 2008

Stöckchen Nr. 2 

Vor einiger Zeit wurde mir schon mal ein Stöckchen zugeworfen, aber dass sah völlig anders aus, als dass was ich bei Janice mitgenommen hatte. Als leidenschaftliche Sammlerin habe ich das Stöckchen bei Janice natürlich erst mal mitgenommen und an die Seite gelegt. Prompt hatte ich es vergessen… Nun bin ich drauf getreten und habe mir den Fuß verletzt… und jetzt ist es dran, das Stöckchen… 

1. Greife das Buch, das dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4.

 „Ein Ereignis allein kann eine Geschichte nicht zusammenhalten.“ („Wort für Wort oder die Kunst ein gutes Buch zu Schreiben“ von  Elizabeth George) 

2. Strecke deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was hältst du in der Hand?

Nichts! Mein Arm ist zu kurz. Könnte ich den Arm ausfahren oder wäre ich grad nicht zu faul meinen Schreibtischstuhl ein wenig nach links zu bewegen, hätte ich einen Ordner in der Hand… da steht drauf… „Studium – Schule des Schreibens… usw.“ Na vielen Dank… ich weiß auch so, dass ich im Rückstand bin… 

3. Was hast du als letztes im Fernsehen gesehen?

Ich hab’s ja gewusst! Jetzt muss ich mich ausziehen… Ich könnte das Stöckchen noch heimlich verschwinden lassen… Ach was soll’s. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Kitschaholic. Es war die Telenovela „Wege zum Glück.“ Ein gutes Beispiel dafür, dass skrupellose Menschen immer durchkommen, wenn sie wirklich skrupellos sind und über Leichen gehen. Aber auch ein gutes Beispiel dafür, dass zwei die sich lieben und die für diese Liebe kämpfen, am Ende zusammenfinden und glücklich sind. Kitsch eben… ach, ich liebe Kitsch… 

4. Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?  

Das Tapsen von Peppers Pfoten auf dem Laminat. Er ist mal wieder auf der Jagd nach Licht und Schatten. Warum ausgerechnet unter meinem Schreibtisch… weiß ich auch nicht.  

5. Wann hast du den letzten Schritt nach Draußen getan?

Vor sechs Stunden, als ich ins Blumencenter gefahren bin, um mir ein bisschen Frühling ins Haus zu holen. Wenn es draußen schon so trübe ist…

6. Was hast du gerade getan, bevor du diesen Fragebogen begonnen hast? 

Die Datei geöffnet… *grins* Okay, gehe ich ein bisschen weiter zurück. Den PC angemacht? *smile* Na gut… Was hab ich denn nur gemacht? Hmmm… Alzheimer lässt grüßen… ach ja, ich habe meinem Schatz ergriffen Sabines Kommentar zu meinen schweren Flügeln vorgelesen und meinen Beitrag „Himmel und Hölle“ von heute morgen ins Weblog gestellt… also das muss reichen… dass ich im Blumencenter war, wisst ihr ja schon. 

7. Was trägst du gerade?

Eine Jeans, einen hellen Rolli, fünf Ohrringe, einen Ring, eine Kette, eine Uhr und das, was man so drunter trägt. Was genau? Ach kommt, das würdet ihr ja auch nicht zu sehen bekommen, wenn ihr mich sehen könntet…  

8. Hast du letzte Nacht geträumt?

Keine Ahnung, ich erinnere mich nicht. Ich hoffe nicht, meistens träume ich wirres Zeug.  

9. Wann hast du zum letzten Mal gelacht?      

So richtig gelacht? Hmmmm… hmmmmmmm… ein Clown, den ich hätte frühstücken können, stand heute zufällig nicht zur Verfügung und es hat auch heute ausnahmsweise keiner an der Türe geklingelt, um mich zum Lachen zu bringen… Hah… ich habe trotzdem gelacht! Jawoll, ich weiß es wieder. Als ich heute nämlich in meinem Blog den Kommentar von Sabine zu „Hans geht auf die Reise…“ gelesen habe. *grins* Also, ich fand das Skelett wirklich witzig.  

10. Hast du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?

Ja, das Skelett von Sabine, wenn auch nur vor meinem geistigen Auge. *lach*  Ist denn nicht alles irgendwie sonderbar?  

11. Was war der letzte Film den du gesehen hast?

Film? Hmm… Kinofilm oder Fernsehfilm? An den letzten Kinofilm kann ich mich nicht mehr erinnern, wir waren schon viel zu lange nicht im Kino… ach, aber eine DVD haben wir letztens gesehen: „In den Schuhen meiner Schwester.“ Na ja, nicht schlecht, hab aber schon bessere gesehen. Filme meine ich, nicht Schuhe! 

12. Was würdest du kaufen, wenn du plötzlich Multimillionär wärst?

Okay, dann holt euch mal ne Tasse Kaffee und lehnt euch gemütlich zurück: Als erstes würde ich 4 Wochen Urlaub machen ohne Handy, aber mit Laptop, mit meinem Schatz und mit Hündchen. Dann würde ich einkaufen: Eine neue Kamera, ein Haus, ein Auto, Schuhe, Hosen, Pullover usw., neues Bett, neue Möbel, neuen Computer… die Liste würde ellenlang werden, wollt ihr das wirklich alles wissen?  Aber eine Sache würde ich gerne tun, die man nicht kaufen kann, aber Geld kostet: Ich würde gerne jemandem, der finanzielle Nöte hat, einen Geldbetrag schenken, der demjenigen zu einem neuen Anfang verhilft. Ganz ohne Gegenleistung. D. h. ein Versprechen müsste derjenige mir geben: Dass er mal genauso jemandem aus der Patsche hilft, wenn es ihm selbst gut geht. 

13. Sag mir etwas über dich, was ich noch nicht wusste.

Ich habe als Kind Pucki-Bücher gelesen und wollte immer wie Pucki sein… 

14. Tanzt du gerne?

Ja, aber leider zu selten. 

15. George Bush?

Kein Kommentar.

16. Stell dir vor, dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest du es nennen?

Katharina, Viktoria, Elisabeth oder so ähnlich. Irgendeinen Majestätischen Namen. Und es bekäme auf jeden Fall mindestens zwei Namen! Alle die mein letztes Stöckchen gelesen haben, wissen warum… 

17. Und einen Jungen?

Ich wollte immer lieber ein Mädchen. 

18. Würdest du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?

Ja, ich wüsste nur noch nicht wohin. Auf keinen Fall darf es da eklige Spinnen oder andere Insekten in Übergröße und giftiger Ausführung geben. 

19. Was würdest du Gott sagen, wenn du das Himmelstor erreichst?

Ich würde ihn fragen, warum er Menschen leiden lässt, obwohl er sie liebt.  

20. Jemand, der das hier auch beantworten soll?

Ja! Alle die Lust darauf haben und alle die nicht wissen, was sie sonst schreiben sollen, weil sie sich z.B. gerade nicht entscheiden können, welche Figur sie vom tristen Dasein des Wartens erlösen wollen… *smile* Ach ja, und natürlich die, die seit dem letzten „Stöckchen“ ihr Weblog verwaisen lassen… *willjaniemandenangucken* *smile* 

Martina Müller

Links zum Stöckchen Nr. 2

Abgelegt unter: Alles, Allgemein — Buchstabenwiese at 12:11 am on Donnerstag, Januar 31, 2008

Stöckchen Nr. 1

Janice

Himmel und Hölle

Abgelegt unter: Gedankensplitter, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 9:12 pm on Mittwoch, Januar 30, 2008

Himmel und Hölle 

Draußen ist es mal wieder grau und regnerisch. Es ist, als weine der Himmel für mich. Warum lacht er nicht, warum ist er nicht gut gelaunt? Reicht es nicht, dass es in meiner Seele grau ist? Ein paar Sonnenstrahlen täten mir gut, brächten ein kleines Licht ins Dunkel. Es kann doch nicht ewig grau und dunkel sein…
Ist das die Hölle? Ewige Dunkelheit, Verzweiflung und Traurigkeit? Ja, so muss es in der Hölle sein. Aber warum ist sie hier auf Erden? Vielleicht um uns zu warnen, zu zeigen wie es ist… oder ist das Leben die Hölle durch die wir durchmüssen, um in den Himmel zu kommen? 

Martina Müller

Hans geht auf die Reise…

Abgelegt unter: Gedankensplitter, Alles, Geschichten — Buchstabenwiese at 12:01 pm on Mittwoch, Januar 30, 2008

Hans geht auf die Reise… 

Es war einmal ein junger Bursche, der hieß Hans. Hans zog von Zuhause fort, um in die Welt zu reisen. So begab er sich zum Bahnhof des Lebens und setzte sich in die Wartehalle.  

Er hatte großes vor, er wollte weit herumkommen und viel von der Welt sehen. So schaute er den Zügen zu, die vorbeifuhren, anhielten und wieder abfuhren. Er schaute auch den Menschen zu, die so wie er in die Welt reisen wollten. Einige hatten kein so weites Ziel, sie entschieden sich für einen Zug, der regelmäßig vorbeikam. Andere warteten auf einen ganz bestimmten, der nur einmal und sehr kurz hier anhielt. Und sobald dieser Zug einfuhr sprangen sie auf und hechteten zum Zug. Das war Hans zu anstrengend. Nein, er hatte für sich den idealen Zug noch nicht gefunden. Der eine war ihm zu voll, der andere zu leer. Wieder einer hatte zu hohe Stufen zum Einsteigen, ein anderer hatte zu viele kleine Stufen. Dann waren da noch die Züge, die nicht weit fuhren, dafür lohnte es sich gar nicht sich zu erheben und dann waren da die Züge, die so weit fuhren, dass man gar nicht wusste, wo man ankam. Das war ihm zu unsicher. Hans hatte an jedem Zug etwas auszusetzen. Aber er war sich sicher, der ideale Zug würde schon vorbeifahren. Von den Menschen, die mit ihm in der Wartehalle saßen, blieben einige ziemlich lange sitzen, stiegen aber doch irgendwann in einen Zug. Andere saßen nur sehr kurz da. Nur Hans, er konnte sich für keinen Zug entscheiden. Und irgendwann war er es gewohnt dort zu sitzen, das Aufstehen wurde mühsam. So kamen die schnellen Züge gar nicht mehr in Frage. Und die langsamen, nein die wollte er nicht. So saß Hans da und wartete auf den idealen Zug. An die Möglichkeit des Umsteigens dachte Hans nicht. Er kam nicht auf die Idee, dass sein idealer Zug vielleicht gar nicht auf diesem Bahnhof anhalten würde… falls es diesen idealen Zug überhaupt gab… 

Und wenn er nicht gestorben ist, sitzt Hans noch heute in der Halle und wartet auf seinen idealen Zug. 

Martina Müller

Flügel

Abgelegt unter: Alles, Lyrik, Tagebuch — Buchstabenwiese at 7:51 pm on Montag, Januar 28, 2008

Flügel 

Meine Flügel sind so schwer,
sie schleifen über den Grund,
ich zieh’ sie hinter mir her,
müde und überall wund.
 

Meine Flügel sind so schwer,
sie hängen an mir herab,
getränkt in klebrigem Teer,
so nutzlos, wertlos und schlapp.
 

Meine Flügel sind so schwer,
wollt’, ich würd’ sie verlieren,
fliegen könnt’ ich wohl nicht mehr,
doch wenigstens spazieren.
 

Martina Müller

Was ist Zeit?

Abgelegt unter: Zeitreise, Zeit, Gedankensplitter, Alles, Allgemein — Buchstabenwiese at 11:18 am on Freitag, Januar 25, 2008

Was ist Zeit? 

Mir sind mal wieder ein paar Gedanken zu meinem Lieblingsthema Zeit durch die Synapsenzentrale gehopst. Wieder einmal frage ich mich, was ist das überhaupt, Zeit? 

Ich habe keine Zeit. Ich hatte keine Zeit. Wo soll ich die ganze Zeit hernehmen? Wer hat das nicht schon mal gehört oder selbst gesagt? Es hört sich so an, als sei die Zeit ein Gut, worüber wir nach Belieben verfügen könnten. Als hätte jeder unterschiedlich viel oder wenig Zeit. So wie Geld. Der eine hat viel Geld, der andere wenig oder gar keins. Geld, das können wir, wenn man uns lässt, verdienen und sparen. Aber die Zeit? Egal wie „reich“ oder „arm“ wir sind, die Zeit lässt sich davon nicht beeindrucken. Die Zeit ist unabhängig vom finanziellen Reichtum. Erstaunlich: Der Tag für Reiche hat 24 Stunden und der Tag für Arme hat ebenfalls 24 Stunden. Das ist nicht verhandelbar.
Zeit ist also unbestechlich.  

Das, was wir können, ist die vorhandene Zeit mit Leben füllen. So wie ein Glas. Ein Glas können wir auch nicht einfach so größer machen. In ein Glas passt nicht mehr rein, als eben reinpasst. Punkt. Wir können es komplett mit Wasser füllen und wenn uns dann jemand Saft anbietet, nun ja, dann müssen wir ablehnen, weil das Glas bereits voll ist. Wenn wir das Glas aber nur zum Teil füllen, in der Hoffnung, dass wir noch irgendwoher Saft bekommen, können wir selbst entscheiden, welche Mischung uns am Besten schmeckt. Wir können entscheiden, ob das Glas voll sein soll oder nicht. Wir können auch nur Saft oder nur Wasser hinein geben. Wasser pur ist ja immer gesund, aber es ist eben nur Wasser, vom Geschmack her gesehen. Saft pur schmeckt vielleicht besser, soll aber gar nicht so gut sein. Köstlich wäre also eine Mischung aus Saft und Wasser, und zwar so, dass das Glas nicht überläuft, sonst gibt es nämlich eine Riesensauerei und wir können die leckere Mischung gar nicht genießen. Noch besser wäre es, im Glas etwas Platz zu lassen, für den Fall, dass die Mischung nicht so perfekt war. So können wir nachträglich noch etwas Saft oder Wasser hinzufügen, je nach Geschmack… 

Äh… zurück zur Zeit. Was hat das mit der Zeit zu tun? Na ja, ich finde mit der Zeit ist es ähnlich wie mit dem Glas. Füllen wir die Zeit mit nur einer Sache, kommen andere Dinge zu kurz. Packen wir uns den Tag so voll, dass er überläuft, können wir selbst die schönsten Dinge nicht genießen, weil ein ständiger Zeitdruck da ist. Manchmal können wir dann gar nicht alles einhalten, was wir zugesagt haben. Ein kleiner Stoß gegen das Glas und schon kommt der Inhalt ins Schwanken. Ist das Glas nun bis zum Rand gefüllt, schwappt unsere Mischung über. Sehr unschön, das Ganze. Halten wir also fest:
Zeit ist begrenzt, aber wir können sie so füllen, dass sie schmackhaft ist. 

An der Zeit haben sich schon viele Wissenschaftler die Zähne ausgebissen. Der Zahn der Zeit hört eben nicht auf zu nagen. *grins* Sorry, konnte nicht widerstehen. Kommen wir zu den Zeitreisen! Mit der Möglichkeit von Zeitreisen haben sich schon Einige beschäftigt. Es gibt etliche Bücher und Filme über dieses Thema, die ich übrigens immer wieder spannend finde. Zeitreisen, ein großer Menschheitstraum, doch ist Zeit wirklich etwas, worin wir herumreisen können? 

Wir können sie nicht anfassen, nicht hin- und herschieben, nicht ausdehnen, nicht verkürzen, nicht anhalten und wir können leider, vielleicht auch Gott sei Dank, nicht in ihr herumreisen. Vergangen ist vergangen und die Zukunft ist noch nicht geschrieben. Wie aber sollen wir in etwas herumreisen, was nicht da ist, wie sollten wir in die Zukunft reisen können? Das würde ja bedeuten, dass nichts von dem Moment unserer Entscheidungen abhängt. Schlimmer noch: Wir hätten gar nicht die Wahl uns zu entscheiden. Entscheidungen wären von vornherein vorgegeben. Ja, die ganze Zukunft müsste vorgegeben sein. Weil zum Zeitpunkt der Reise in die Zukunft, sind ja viele Entscheidungen noch gar nicht getroffen, die die Zukunft aber beeinflussen würden. Es könnte allenfalls eine Zukunft sein, in der wir nicht mehr vorkommen, in der wir höchstens darüber lesen könnten, dass wir zu dem Zeitpunkt, als wir unsere Reise begonnen haben, spurlos verschwunden sind. Und was passiert, wenn wir wieder zurück reisen, in die Gegenwart, die sich ja ständig verändert? Denn was im einen Moment Gegenwart ist, ist im nächsten Moment Vergangenheit und was gerade noch Zukunft war, ist plötzlich Gegenwart und im nächsten Moment auch Vergangenheit? Schwirrt euch auch schon der Kopf? Einfach ignorieren. Was ist denn nun, wenn wir in die so genannte Gegenwart zurückreisen? Dann stimmt die Zukunft, in der wir waren ja schon nicht mehr. Denn wir sind ja nun nicht mehr verschollen. Im Übrigen wurde die Zukunft, in die wir gereist sind, zur Gegenwart und ist nun, wo wir zurück sind, Vergangenheit…  

Na ja, ich wollte ja nur noch mal verdeutlichen, wie vergänglich Zeit ist und doch gibt’s immer wieder eine neue Gegenwart.
Zeit ist also flüchtig und doch irgendwie ewig. 

Fassen wir also zusammen: 

1. Zeit ist unbestechlich.
2. Zeit ist begrenzt, aber sie kann schmackhaft gefüllt werden.
3. Zeit ist flüchtig und doch unendlich. 

Also ich finde die Zeit ist ziemlich widersprüchlich… 

Martina Müller 

P.S. Zeitreisen in die Vergangenheit und in die Zukunft sind doch möglich. Denn was sind sonst unsere Erinnerungen und unsere Träume…

Zerbrechlich

Abgelegt unter: Alles, Lyrik — Buchstabenwiese at 10:59 am on Freitag, Januar 25, 2008

Zerbrechlich 

Zerbrechlich wie dünnes, feines Glas,
so fühle ich mich.
Unter festem Druck zerbreche ich,
und wenn ich falle, zerschelle ich
in tausend Teile…
 

Martina Müller

Ein Stern für mich

Abgelegt unter: Alles, Lyrik, Tagebuch — Buchstabenwiese at 4:34 pm on Freitag, Januar 18, 2008

Ein Stern für mich 

Manchmal verlieren wir das Vertrauen in das Leben, in die Welt.
Manchmal ist die Welt geprägt von Dunkelheit.
Manchmal scheint uns die Welt nicht lebenswert.
Manchmal warten wir auf einen Stern, der uns ins Licht führt… 

…und uns die Traurigkeit nimmt. 

Martina Müller

Morgen schon…

Abgelegt unter: Alles, Lyrik, Tagebuch — Buchstabenwiese at 4:21 pm on Freitag, Januar 18, 2008

Morgen schon 

Morgen schon,
wird alles anders.
Die Wolken zieh’ n,
die Sonne lacht,
ein Regenbogen lädt dich ein. 

Morgen schon,
ist alles anders.
Du liebst die Welt,
du liebst dich selbst,
und siehst die schwarze Wolke nicht. 

Morgen schon… 

Martina Müller

I’ m back…

Abgelegt unter: Alles, Tagebuch, Allgemein — Buchstabenwiese at 9:22 pm on Mittwoch, Januar 16, 2008

I’ m back 

Da konnte ich doch glatt zwei ganze Tage nicht ins Internet… völlig abgeschnitten von der Außenwelt… Hätte fast den PC aus dem Fenster geworfen, obwohl er diesmal unschuldig war.

AOL hatte eine größere Störung in unserem Gebiet, an der sie mit „Hochdruck“ gearbeitet hatten, so die freundliche Auskunft am anderen Ende der Telefonleitung. Ich hatte auch Hochdruck, Bluthochdruck! Sind das Entzugserscheinungen? Bin ich am Ende süchtig? Oh Schreck. 

Na ja, was ich nur sagen wollte, falls mich jemand vermisst hat: Ich lebe noch. Ich bin zurück und das soll keine Drohung sein.  

Martina Müller

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