Abgelegt unter: Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 11:51 am on Freitag, September 10, 2010
Update DSL und ein paar Fotos
Heute haben wir das neue Modem bekommen. Dieses Mal ein ganz neues, alles lief reibungslos. Wie ihr seht, funktioniert es. Ich bin mal gespannt, ob das was an unseren Problemen der letzten Zeit ändert. Ich hoffe auf ein Wunder, obwohl ich davon überzeugt bin, dass es einfach an der schlechten Leitung liegt und wir auf eine andere gelegt werden müssten. Denn die für uns normale Geschwindigkeit habe ich trotz des neuen Modems nicht. 124 kBit/s. Was soll ich sagen, ich bin ja schon froh, dass ich überhaupt reinkomme und hier was tun kann. Nur telefonieren geht damit nicht.
Genug beschwert. Alles wird gut, ommmmmmmmmmmmmmmmmmm…
Bevor ich zu den anderen angekündigten Fotos und Texten komme, schiebe ich heute noch schnell ein paar andere Fotos dazwischen.
Der Himmel am Mittwochabend:
Eine Regenwolke naht…
Die Sonne scheint und es regnet…
Und was heißt das? Genau das:
Und die andere Seite inzwischen?
Ich sag ja, es ist himmlisch…
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, aus dem Randgebiet Deutschlands, das leitungsmäßig sträflich vernachlässigt wird, aber immer wieder schöne Impressionen bietet,
Da bin ich wieder und schaut mal was ich mitgebracht habe …
Die Zeit vergeht wie im Flug…
…und nun weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Auf jeden Fall sollte ich mich mal zurückmelden.
Ich bin also wieder bloganwesend.
Der Urlaub ist längst vorbei. Viel unternehmen konnten wir in den eineinhalb Wochen nicht. Das Wetter war ja mehr als bescheiden.
Wie gerne wäre ich mal in den Zoo gegangen oder einfach zum Spazieren woanders hingefahren … aber im Dauerregen … nee, das macht nicht wirklich Spaß, besonders wenn man auch gerne fotografieren will.
Außerdem musste noch einiges erledigt werden, bevor Herr Buchstabenwiese seinen neuen Job begann, so war die Zeit schneller rum, als wir Urlaub sagen konnten.
Und dann musste ich dringend noch mein Büro aufräumen, Papierkram erledigen usw. Fertig bin ich zwar noch nicht, aber es ist wieder Grund drin. Vom DSL, das zuweilen immer noch rummuckt, will ich mal gar nicht reden …
Einen Herzenswunsch hat mir mein liebster Herr Buchstabenwiese im Urlaub erfüllt, da spielte das Wetter nämlich absolut keine Rolle: Einen halben Tag in der Mayerschen.
Ich liebe es, dort herumzustöbern, die Regale entlangzuschlendern, die vielen Bücher anzuschauen, das ein oder andere Buch in die Hand zu nehmen und natürlich auch ein paar Bücher mit nach Hause zu nehmen. Sagte ich schon, dass ich eine Büchernärrin bin?
Nun habe ich vorerst wieder ausreichend zu lesen. Zusätzlich konnte ich mir endlich einen etwas teureren Buchwunsch erfüllen. Ein umfassendes Handbuch für mein Photoshop Elements 8. Das Buch ist 5,8 cm dick und wiegt ca. 2350 g.
Es wäre doch schade gewesen, das tolle Bildbearbeitungsprogramm, das für mich vollkommen neu war, auf Dauer nicht richtig nutzen zu können. Nun steht dem nichts mehr im Wege.
Am letzten Urlaubstag von Herrn Buchstabenwiese ist dann ja auch das Wetter endlich besser geworden.
Und am ersten Arbeitstag war herrlichstes Sonnenwetter. Wie sollte es auch anders sein. Ich sehe das jetzt einfach positiv und mache eine Gleichung draus:
Neuer Job + Schönes Wetter = Gutes Omen.
Und da das Wetter am Wochenende ebenfalls schön war, konnten wir gestern endlich mal wieder mit dem Motorrad fahren. Das letzte Mal ist Monate her, das war, bevor ich mir den Rücken mit der Wii ruiniert hatte. Danach war es zu heiß oder es regnete ohne Unterlass, und wenn das Wetter mal passte, dann konnten wir nicht. Gestern hat alles gepasst. Perfekt.
Natürlich habe ich auch fotografiert ohne Ende. Gestern und auch die letzten Tage. Es gibt neue Schattenfotos, Fotos vom Motorradausflug und Fotos von der Hunderunde bei schönem Wetter. Ein Gedicht habe ich auch mal wieder geschrieben, dann habe ich noch eine neue Idee … Aber alles auf einmal geht eben nicht. Morgen ist ja auch noch ein Tag.
Ein kleines Lebenszeichen mit einem Jammerlappen im Schlepptau
Erwartet jetzt bloß keinen philosophischen oder auch nur ansatzweise gescheiten Beitrag von mir. Nee, dafür bin nicht in Stimmung. Ich winke euch nur mal schnell aus dem düsteren Heinsberg zu, damit ihr wisst, dass ich noch lebe. Irgendwie.
Wetter
Das Wetter, falls man das so nennen kann, geht mir ziemlich auf die Nerven. Dicke Wolken schieben und quetschen sich über den Himmel und lassen keinen Sonnenstrahl durch. Inzwischen scheinen sich auch in meinem Kopf dicke düstere Wolken zu drängeln und schlechte Stimmung zu verbreiten.
Lange Leitung leitet langsam
Hinzu kommt noch, dass wir seit zwei Wochen wieder mal ständig Probleme mit unserer langen DSL-Leitung haben. So wie jedes halbe Jahr. Dann klappt es wieder ein halbes Jahr, bevor es wieder losgeht. *seufz* Ob jemals eine gescheite Leitung in unser Dörfchen gelegt wird???? Mann, wir können zum Mondfliegen, der nebenbei gesagt wesentlich einsamer liegt als unser Dörfchen, aber eine gescheite DSL-Leitung soll nicht möglich sein???? Versteh einer die Welt. Ob man auf dem Mond ins Internet kommt?
Was die Welt nicht braucht und ich schon gar nicht
Nun hatte ich doch erst vor ein paar Tagen tagelang linksseitig Kopfschmerzen, bei denen keine Tabletten halfen. Seit gestern habe ich einen steifen Nacken, gleiche Seite. Genau das habe ich noch gebraucht. Was sonst.
Peppersiegel und Schnüffelnase
Heute stand der jährliche Hunde-TÜV mit Impfung auf dem Programm. Pepper hat anstandslos bestanden, den TÜV-Stempel bekommen und darf nun ein weiteres Jahr durch die Gegend hüpfen und schnüffeln.
Pepper ist regelrecht begeistert, wenn wir mit ihm zum Tierarzt gehen. Wegen der vielen, tollen Gerüche sitzt er aufgeregt im Warteraum und schnüffelt und schnüffelt. Selbst im Platz robbt sich der Schlawiner noch langsam voran, um ein Fleckchen nach dem anderen abzuschnüffeln. Unglaublich.
Entdeckt er einen ihm sympathischen Leidensgenosse, dann fiept er uns die Ohren voll, weil er so gerne näher ran möchte. Heute fiel seine Wahl auf ein süßes kleines schwarzes Hündchen, das wir am liebsten auch gleich mitgenommen hätten.
Auf dem Behandlungstisch hielt sich die Freude allerdings in Grenzen. Da ist er mir doch glatt vom Tisch gesprungen! Ich konnte ihn gerade noch auffangen. Ts. Ich glaube, er hat Höhenangst.
Trotzdem lässt er den netten Tierarzt überall dran, sogar die Zähne darf der sich ansehen. Und beim Piksen zuckt Pepper nicht mal. Tapferes Kerlchen.
Ist er erst mal wieder vom Tisch runter, dann schnüffelt er munter weiter. Schließlich gibt es auch im Behandlungsraum eine Menge Gerüche.
Eingeschränkte Bloggeraktivitäten
Nicht Wundern, wenn ich zurzeit nicht so präsent bin. Das liegt zum einen daran, dass das DSL zwischendurch immer mal wieder durchhängt, was nicht witzig ist, und zum anderen daran, dass ich weniger Zeit habe. Herr Buchstabenwiese hat nämlich seit Montag Urlaub, da gehen die Uhren etwas anders, auch wenn wir Zuhause sind. Da will ich schließlich nicht den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen, obwohl Petrus mit dem Wetter ja nicht gerade gnädig zu uns ist. *seufz*
Wie ihr seht, es liegt nicht daran, dass ich euch nicht mehr lieb hätte.
Ein schönes Wochenende wünsche ich euch und grüßt die Sonne von mir, falls ihr sie irgendwo seht. Vielleicht könntet ihr sie freundlich fragen, ob sie bei uns auch mal vorbeigucken könnte.
Und jetzt gehen wir nach ewig langer Zeit mal wieder griechisch essen. Schließlich haben wir Urlaub und man gönnt sich ja sonst nix.
Gut ist, wenn jemand über seinen Schatten springen kann.
Weniger gut ist, wenn jemand nur noch ein Schatten seiner selbst ist.
Seine Schatten vorauswerfen klingt sogar ein bisschen wie eine Drohung.
Und im Schatten eines anderen stehen, gefällt den meisten gar nicht, obwohl man da einfach nur einen Schritt zur Seite gehen braucht, um wieder im Licht zu stehen.
Dabei kann ein Schatten durchaus etwas Gutes sein.
Bei sengender Hitze lässt es sich zum Beispiel viel besser im Schatten eines großen Baumes aushalten, als in der Sonne.
Mit der Hilfe eines Schattens kann man sogar die Uhrzeit ablesen, auf einer Sonnenuhr.
Und nicht zu vergessen: Wo Schatten ist, da muss auch irgendwo Licht sein.
Einen Schatten haben … ist das jetzt etwas Gutes oder eher nicht so gut?
Ich würde sagen, es kommt drauf an …
Ich habe jedenfalls einen Schatten, nicht so einen hoffe ich, aber eben so einen.
Natürlich habe ich nicht alleine einen Schatten.
Zu zweit – Pardon! – zu dritt einen Schatten zu haben, ist noch viel schöner.
Und manchmal sind Schatten sogar romantisch.
Ich spielte mit dem Schatten,
im Beisein meines Gatten,
juchzend vor Freud und Wonne,
im Licht der Abendsonne.
Wusstet ihr eigentlich schon, dass Pepper ein Schattenjäger ist?
Einen Ball auf der Hunderunde mitzunehmen, das kann ich mir getrost sparen. Zweimal werfen und ich kann selbst hinterherlaufen. Ein Hund von Welt interessiert sich eben mehr für den Duft der weiten Hundewelt, als für einen rollenden Ball.
Aber Schattenjagen, das scheint auch für einen Welthund wie Pepper nicht unter seiner Würde zu sein. Wenn ich bei Sonnenschein mit meinen Armen und Händen herumwedle, dann ist er nicht mehr zu halten. Er rennt hin und her, springt in die Höhe und bellt vor Freude.
Auch Schmetterlingsschatten, die vor seiner Nase am Boden „vorbeifliegen“, sind offensichtlich eine interessantere Beute als der Schmetterling selbst. Bisher hat er zwar noch keinen Schatten fangen können, aber wer weiß …
Gelegentlich hat eben auch der beste Freund des Menschen schon mal einen Schatten.
Nun habe ich noch ein paar schattige Blumengrüße für euch. Ich hoffe, ihr mögt Tulpen.
Martina Hildebrand
Nachtrag:
Ein Dankeschön geht an Elisabeth, die mich mit diesem Beitrag an meine Schattenbilder erinnert hat, die ich in den letzten Jahren fotografiert und nun herausgekramt habe.
„Was hältst du davon, wenn wir heute mal ins Kino gehen?“ Herr Buchstabenwiese sieht mich fragend an.
„In welchen Film denn?“, frage ich neugierig.
„Inception, mit Leonardo DiCaprio.“
Ehrlich gesagt hatte ich nicht den blassesten Schimmer, auf was ich mich da einlassen würde. Klar, den Titel hatte ich schon mal gelesen und ich meinte mich erinnern zu können, dass er eine gute Kritik bekommen hatte. Das war es aber auch schon.
Immerhin spielte Leo mit und wir waren eine halbe Ewigkeit nicht mehr im Kino gewesen.
Also fuhren wir am Wochenende, an einem Samstagabend, spontan ins Kino.
Erstaunlicherweise bekamen wir noch Karten für die letzte Reihe, nicht mittig aber immerhin. Nun waren Popcorn und Limo an der Reihe …
Doch halt.
Vor gut einer Woche hatten wir angefangen, uns gesünder zu ernähren und abzunehmen, und gerade hatte sich auch der erste kleine Erfolg eingestellt. Was tun?
Zuckerhaltige Getränke waren Tabu, aber Wasser mochte Herr Buchstabenwiese auch nicht. Popcorn? Nee, zu viel Zucker. Nachos? Waren auch nicht besser.
Um uns herum wimmelte es von Menschen, die riesige Popcornbecher in ihren Armen hielten und Schalen mit leckeren Nachos auf den Handflächen balancierten. Versuchung pur. Und dann war da noch der Stand mit dem leckeren Gummi- und Lakritzzeug, da lief uns schon beim bloßen Anblick das Wasser im Mund zusammen.
Wenn einer von uns einknicken würde, würde der andere sofort folgen, das war klar, und eigentlich wartete jeder nur darauf, dass der andere nachgab …
Doch wir blieben stark, dachten an unseren kleinen Erfolg und holten uns nur eine Apfelschorle. Nix zum Knabbern!
Zum Glück konnten wir schon bald unsere Plätze einnehmen.
Ich kuschle mich in den Sitz, froh der Versuchung widerstanden zu haben, blicke nach links, blicke nach rechts und starre direkt auf ein volles Schälchen leckerer Nachos.
Wie auf dem Präsentierteller hält der Typ neben uns die Nachos in die Höhe. Er hält sie einfach nur, ohne einen einzigen davon zu essen. Die ganze Zeit. Immer wieder muss ich hinsehen und würde am liebsten zugreifen.
Das Licht geht aus, Werbung läuft, das Licht geht wieder an.
Das Erste, das ich sehe, sind die Nachos. Noch immer unberührt.
Verzweifelt nuckle ich an meiner Apfelschorle und unterdrücke den Impuls, die Nachos an mich zu reißen. So ist die Apfelschorle leer, eh der Film anfängt. Wieso haben wir keine größere gekauft?
Erlösung naht. Das Licht geht aus und der Film beginnt.
„Es geht um Träume, in die Leonardo DiCaprio als Dieb eindringt“, war alles, was ich vorher über den Film wusste. Das änderte sich so schnell auch nicht.
Die erste Stunde vom Film war für mich ähnlich verwirrend wie ein Traum. Doch viel schlimmer war: Ich war alles andere als von der Handlung gefesselt.
Ich sah auf meine Uhr und versuchte zu entziffern, wie lange ich noch aushalten musste. Worauf ich beschloss, dass meine nächste Uhr unbedingt Licht haben musste.
Ich langweilte mich! Und weil ich mich langweilte, gingen mir diese blöden Nachos nicht mehr aus dem Kopf. Unglaublich.
Meine Gedanken wanderten nach Hause, hin zu unserem Wohnzimmerschrank, in dem leckere Chips lagen. Chips, die ich SOFORT, AUF DER STELLE, gerne gegessen hätte.
Sie liegen schon eine Weile da, ohne dass ich sie angerührt hätte, aber kennt ihr das, wenn man etwas nicht haben darf?
Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich die leckeren Chips auf der Stelle hergebeamt und vor lauter Frust die ganze Tüte aufgemampft.
Zum Glück kann ich nicht beamen …
In der zweiten Hälfte des Films kam auch für mich ein wenig Spannung auf, sodass ich die Nachos und die Chips endlich vergessen und dem Film folgen konnte. Halleluja.
Na gut, nach dem Film haben wir dann doch noch Gummizeugs gekauft, als Belohnung dafür, dass ich solche Qualen erleiden musste. Drei der Gummidinger habe ich auch gleich in mich hineingestopft. So! Mein Schatz auch.
Zuhause habe ich dann mein süßes Verlangen – nein, nicht mit Chips – sondern mit Erdbeeren und Pflaumen gestillt. Die Chips sollten noch immer unberührt im Schrank liegen, falls meine Gedanken sie nicht irgendwohin gebeamt haben.
Mit dem Gummizeugs haben wir uns wirklich sehr zurückgehalten und es dem Plan nach rationiert. Dennoch, es ist verrückt, aber wenn die Tüte da liegt und man weiß, dass man nur ein oder zwei davon essen darf, dann hat man ständig Appetit drauf.
Doch nun ist sie leer und die liebe Seele hat Ruhe.
Und der Film?
Tja, ich würde sagen, Herr Buchstabenwiese schuldet mir auf jeden Fall einen Kinobesuch mit einem richtig kitschigen Liebesfilm oder so was.
„Inception“ ist für mich eindeutig ein Ballerfilm, was erklärt, warum dieser Film, der durchaus Tiefe und Intelligenz besitzt, besonders bei Männern gut ankommt.
Dabei ist der Gedanke dahinter, das Thema des Films, eigentlich sehr interessant. Träume, in die sich Diebe einklinken, bis ins tiefste Unterbewusstsein vordringen und durch geschickte Beeinflussung des Traums den Träumenden dazu zu bringen dem Dieb Geheimnisse zu zeigen. Extraktion.
Leonardo DiCaprio spielt dabei den talentierten Dieb Dom Cobb, der Beste auf dem Gebiet der Extraktion. Während einer Traumphase stiehlt er wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins seiner Opfer. Durch seine seltene Begabung ist er in der Welt der Industriespionage heiß begehrt. Die Kehrseite der Medaille: Er wird auf der ganzen Welt gesucht und kann nicht zurück nach Hause zu seinen Kindern.
Doch dann wird ihm ein Auftrag angeboten, in dem er und sein Team etwas Unmögliches vollbringen sollen. Das Gegenteil von Extraktion. Statt eine Idee zu stehlen, soll er eine einpflanzen. Inception.
Ein Auftrag, den er nicht ablehnen kann, denn das Gelingen des Auftrags würde ihn zurück zu seinen Kindern bringen.
Trotz sorgfältiger Planung läuft natürlich nichts nach Plan. Logisch. Es gibt einen Gegner, der ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint …
Nach dem Film gingen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf. Ich fragte mich, was mag die Aussage des Films sein?
Vielleicht:
„Wer zu tief in seine Traumwelt versinkt, kann sich für immer in ihr verlieren.“
Oder:
„Ein Gedanke ist anfangs nicht mehr als ein Samenkorn. Doch wird er in fruchtbaren Boden gepflanzt, kann er zu etwas Großem heranwachsen und sich mit tiefen starken Wurzeln im Grund festkrallen. Drum sei wachsam, welchen Samen du pflanzt.“
Ja, ein Gedanke, und sei er auch noch so klein, kann widerstandsfähig sein wie ein Virus und sich ausbreiten. Keiner kann vorhersehen, was dieser Gedanke einmal anrichten wird.
Werden uns nicht tagtäglich Gedanken „eingepflanzt“? Manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Durch Werbung, Filme, Computerspiele, Bücher, Gehörtes, Gesehenes, Erlebtes …
Wer weiß schon, welcher Gedanke auf fruchtbaren Boden fällt, welche Aussage sich unbemerkt ins Unterbewusstsein einnistet und von dort aus seine Fäden ziehen wird.
Wer weiß schon, welche Gedanken sich bereits in uns eingenistet haben.
Ich bin sicher, in jedem von uns irren unentdeckte Gedanken im Unterbewusstsein herum, die unser Handeln und Denken steuern. Nicht immer zu unserem Vorteil.
Eine weitere Aussage hat sich mir aufgedrängt:
„Wer die Schatten der Vergangenheit festhält, steht sich selbst im Weg sein Leben zu leben.“
Wie gesagt, die Thematik des Films finde ich durchaus spannend, äußerst fesselnd und intelligent durchdacht. Auch die Symbolik im Film finde ich klasse.
Der Tresor, der das Unterbewusstsein darstellt, in das geheime Gedanken eingesperrt werden. Geschaffene Traumwelten, in denen Gebäude bröckeln. Eine Security, die das Eindringen ins Unterbewusstsein verhindern soll. Eine Security, die manchmal auch zerstörerisch gegen uns selbst vorgeht, weil sie die Sicherheit in Gefahr sieht.
Das und noch mehr kann man erkennen, wenn man über das Geballer mal hinwegsieht.
Leider war dennoch die Art, wie der Film umgesetzt wurde, nicht meins. Typisch Mann eben. Es wird wild herumgeballert und getötet.
Mir persönlich wäre etwas weniger Geballer, dafür mehr Spannung lieber gewesen.
Ich liebe es, wenn Filme und Bücher mich von Anfang an fesseln können, sodass ich gar nicht erst über Nachos nachdenken muss …
Fazit: Wer den Film wegen der positiven Aspekte gerne sehen möchte, sollte unbedingt was zum Knabbern mitnehmen.
Und noch ein kleiner Tipp:
Passt auf eure Gedanken auf. Die, die ihr in euer Innerstes lasst, die, die in euch wachsen und die, die ihr anderen „einpflanzt“.
Denn Disney World und ein Amoklauf haben eins gemeinsam:
Es ist soweit. Wie bereits angekündigt, geht es heute um Wäsche und was ich über sie herausgefunden habe. Lasst euch überraschen.
Die Vorgeschichte:
Normalerweise besucht Wäsche bei uns den Waschkeller, um gewaschen zu werden und schnurstracks wieder im Schrank zu landen. Das mag unsere Wäsche. Denn nur so ist gewährleistet, dass sie sich möglichst bald wieder an unsere warmen Körper kuscheln kann, während sie sich die Luft der weiten Welt um die Fasern wehen lässt.
Normalerweise, wie gesagt.
Doch unsere Wäschewelt war aus dem Gleichgewicht geraten. Ob ein Wäschekobold sein Unwesen trieb oder eine ganze Horde Haushalts- und Schmerzkobolde?
Klammheimlich versammelte sich nach und nach die Wäsche in unserem Waschkeller und mutierte zu vielen sorgsam sortierten Wäschehügeln. Und da Wäsche praktisch jeden Tag neu produziert wird, guckte ich irgendwann dumm aus der vielen Wäsche.
Wie konnte es nur soweit kommen?
Nun, zunächst hatte ein Depressionskobold mich wochenlang voll im Griff. Ich war also nicht gerade zu Höchstleistungen zu gebrauchen. Wer selbst schon mal in die Fänge eines Kobolds geraten ist, der liebend gerne Blei in Menschenkörper pumpt, wird verstehen, was ich meine. Vermutlich hat der Wäschekobold das ausgenutzt.
Und gerade als der Depressionskobold von mir abließ und mich eine kleine Energiewelle durchströmte, schlug der fiese Schmerzkobold zu und attackierte meinen Rücken.
Wochenlang war ich außer Gefecht gesetzt, zum Nichtstun verdammt.
Selbst das Befüllen der Waschmaschine war ein äußerst schmerzhaftes Unterfangen.
Nach Feierabend trug Herr Buchstabenwiese mir die Wäsche in den Keller und wieder rauf, stopfte für mich die Wäsche in die Maschine und holte sie wieder raus, sodass ich wenigstens das Nötigste waschen und bügeln konnte.
Was im Stehen machbar war, konnte ich unter Tabletteneinfluss einigermaßen erledigen. Langsam und in Maßen.
Fakt ist, es wurde mehr Wäsche produziert, als ich zu waschen in der Lage war.
Da fragt man sich, wieso hatten wir überhaupt noch was Sauberes zum Anziehen?
Indem man von der Hand in den Mund lebt. In Wäschesprache ausgedrückt heißt das: Waschen - anziehen.
Okay, ganz so krass war es nicht, aber so ähnlich. Die gewaschenen Hemden von Herrn Buchstabenwiese, der jeden Tag ein Hemd braucht, fristeten im dunklen Keller auf der Stange ihr Dasein, bis eins nach dem anderen ans Licht geholt und gebügelt wurde.
Glücklicherweise wechselte auch noch die Jahreszeit.
Nach einem dunklen Winter und einem nicht allzu schönen Frühling kam der Sommer. Es wurde heiß.
Das heißt, die Wäsche, die jetzt im Keller lag, brauchten wir größtenteils nicht mehr.
Der Wäschekobold wird sich gefreut haben.
Schon hierbei hat mich die erste Wäscheerkenntnis überfallen:
Wäsche ist heimtückisch.
Hält man sie nicht ständig unter Kontrolle, vermehrt sie sich explosionsartig. Gibt man ihr Raum, ist man verloren.
Das erinnert mich jetzt irgendwie an wucherndes Unkraut im Garten.
Man könnte also sagen, die Wäsche ist das Unkraut des Hauses. Und während man es beseitigt, wächst bereits neues.
Und dann?
Der Schmerzkobold zog sich langsam zurück, das Saunawetter pausierte und ich bekam einen heftigen Unkrautvernichtungsdrang.
So machte ich mich zunächst über das Gartenunkraut her, das mittlerweile astronomische Größen angenommen hatte und offensichtlich die Herrschaft über meinen Garten anstrebte. Ich ruhte nicht eher, bis ich alles ausgerupft oder AUSGEGRABEN hatte. Sehr zum Leidwesen meines Rückens. Egal. Einen Tag ausruhen, ein paar Tage kürzertreten und eine neue Energiewelle erfasste mich.
Nun ging es dem Wäscheunkraut an den Kragen!
Ich wusch und hängte die Wäsche hinaus ins herrliche Sommerwetter. Ich wusch und hängte, wusch und hängte, wusch und hängte unaufhörlich. Ich war besessen und hatte nur noch eins vor Augen: leere Wäschekörbe.
Genauso besessen war ich vom Bügeln. Ich! Eigentlich mag ich bügeln überhaupt nicht. Doch jetzt bügelte ich beschwingt alles weg, was mir unter die Finger kam. Schon wieder was trocken, das gebügelt werden muss? Her damit. Ob Hemden, Blusen, vereinzelte T-Shirts oder etliche Weihnachtsdecken. Alles wurde sofort weggebügelt.
Was die Nachbarn wohl gedacht haben, als mitten im Sommer Weihnachtsdecken zum Trocknen auf der Leine hingen? *grins*
Weihnachtsdecken zählten NACH Weihnachten nicht wirklich zu den notwenigen Dingen und waren daher liegen geblieben. Aber nach Weihnachten ist nun mal vor Weihnachten und bald ist es wieder soweit: „Leise rieselt der Schnee …“ *träller* Ich bin vorbereitet.
Keine Panik, es sind noch vier Monate und vierundzwanzig Tage bis Heiligabend. Freilich muss man bedenken, dass der erste Advent bereits am 28. November ist, das heißt, die Schokoladenweihnachtsmänner werden bald wieder die Kaufhäuser bevölkern. *grins*
Nur, dass ihr euch nicht wundert…
Zurück zur Wäsche
Wäsche?
Wo?
Die Körbe waren leer!
Wow, was für ein Anblick. Ich hatte mein Ziel erreicht.
Nun musste die Wäsche nur noch in den Schrank. Einige Sachen hatte ich nach und nach bereits weggeräumt, doch einiges hing noch auf Bügeln an Türklinken oder lag gefaltet auf dem Bett. Und da sah ich das Dilemma.
Der Schrank war geschrumpft.
Nein, ich hatte keine neuen Klamotten gekauft, damit ich nicht waschen muss.
Vielleicht aber hatte ein Wäschekobold mir heimlich Koboldwäsche untergejubelt. Wäre doch möglich, in einem Haus, in dem es offensichtlich von Kobolden nur so wimmelt.
Das würde auch erklären, warum ich das Gefühl hatte, Wäsche für einen mindestens Sechspersonenhaushalt zu waschen.
Jedenfalls passten weder alle Handtücher ins Regal noch alle meine Klamotten in den Schrank.
Plötzlich machte es Klick und eine weitere Wäscheerkenntnis sprang wie eine unter Spannung stehende Wäscheklammer von der Leine und mir direkt ins Auge:
Wäsche muss im Fluss sein.
Ihr wisst schon, kein Fluss wie der Rhein oder so. Nein. So, wie alles im Leben im Fluss sein sollte, so ist es auch mit der Wäsche. Dadurch ist sie besser verteilt, sie ist im Gleichgewicht. In der Wäschebalance sozusagen.
Ich will es mal verdeutlichen.
Nehmen wir mal die Unterwäsche, die wir gerade anhaben. Morgen früh ziehen wir nach dem Duschen neue Unterwäsche an, hoffe ich doch. Das heißt, der getragene Slip wird in den Wäschekorb geworfen. Ein paar Tage später wird dieser Slip mit dem restlichen Inhalt des Korbes geleert und in den Wäschekeller gebracht, wo er darauf wartet, gewaschen zu werden. Nach der Wäsche wird der Slip gefaltet und in den Schrank oder in die Schublade geräumt. Andere Wäsche lagert vielleicht noch im Bügelkorb, bevor sie in den Schrank wandert. So rotiert die Wäsche von einer Station zur anderen.
Und wenn alles im Fluss ist, ist an jeder Station ein Teil der Wäsche. Und voilà, die Wäsche passt in den Schrank. Alles ist im Gleichgewicht.
Gibt es sonst noch etwas Wissenswertes über Wäsche?
Klar.
Hin und wieder ist es an der Zeit, sich von einem Slip zu trennen und neue Slips ins Leben zu lassen.
Dafür gibt es die verschiedensten Gründe.
Er ist über die Jahre „eingelaufen“ und schnürt uns alles ab, was uns lieb ist.
Er hat ein Loch an der Seite, das wir nicht stopfen können oder wollen.
Sein Gummi ist so ausgeleiert, dass er uns vom Allerwertesten rutscht.
Oder er fristet sein Dasein nur noch als Notfallslip in der Schublade, für den Fall, dass alle anderen Slips in der Wäsche sind.
Der Notfall wird nicht eintreffen, da bin ich sicher. Denn längst schon haben wir einen neuen Slip gekauft. Lassen wir ihn also los und trennen uns von ihm.
Denn auch Loslassen gehört dazu, alles im Fluss zu halten und die Balance zu wahren. Was wir festhalten, kann nicht fließen.
So ist das auch bei der Wäsche.
Also, seht zu, dass eure Wäsche immer im Fluss bleibt.
Ja, dann werde ich mich wohl mal ans Ausmisten machen …
Martina Hildebrand
Nachtrag:
Mein Lesetipp passend zur Wäschephilosophie : Anna-Lenas „Single Socken“
Nun wird es aber höchste Zeit, dass ich mich mal wieder melde.
Saunawetter haben wir nun wirklich nicht mehr. Was die Feuchtgebiete angeht … zurzeit findet eher die Abkühlung im Tauchbecken nach dem Saunagang statt …
Sind wirklich schon elf Tage seit meinem letzten Beitrag vergangen? Unglaublich. Ich war so mit anderen Dingen beschäftigt, dass die Zeit einfach davongaloppiert ist.
Besonders der Wäsche habe ich mich intensiv gewidmet und dabei etwas herausgefunden, aber das erzähle ich euch beim nächsten Mal.
Jetzt geht es erstmal um Flower Power.
Am Donnerstag war es nämlich wieder soweit: Perlenschmuckbasteln, die II.
Da ich wusste, was mich erwartet, war ich natürlich besser vorbereitet, als beim ersten Mal:
Außerdem hatte ich mir vorher Anregungen geholt, um herauszufinden, was ich dieses Mal an Schmuck fertigen möchte. Nach kurzer Zeit war klar, Ohrringe sollen es sein. Ich liebe Ohrringe.
Et voilà:
Die Ohrhaken sind aus Sterlingsilber, da sich meine Ohrlöcher sonst entzünden. Für den Rest habe ich ganz normale „unechte“ Materialien verwendet.
Diese Blümchen hatten es mir angetan:
So stand dieser Perlenschmuck-Bastelabend bei mir unter dem Motto „Flower Power“.
Gnadenlos mussten sich die Anhänger, die ich an diesem Abend kreiert habe, dem Motto beugen.
Wie ihr unschwer erkennen könnt, gab es einen Top-Favoriten unter den Farben. Tja, und wenn ich erst mal einen Narren an etwas gefressen habe, dann beiß ich mich fest.
Am Ende sah alles irgendwie türkis / aquamarin aus. Daher nahm ich mir vor, zum Abschluss EIN Schmuckstück in einer anderen Farbe zu gestalten.
Ich muss sagen, mir gefällt es ausgesprochen gut. Es sieht edel aus. Ich glaube, beim nächsten Perlenschmuckbasteln muss ich diese Farbrichtung unbedingt noch mal aufgreifen …
So, und für alle Nicht-Perlen-Fans gibt es jetzt noch zwei Fotos, die nichts mit Perlen zu tun haben.
Ich wünsche euch allen ein flower-poweriges Wochenende.