Da bin ich wieder und schaut mal was ich mitgebracht habe …
Die Zeit vergeht wie im Flug…
…und nun weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Auf jeden Fall sollte ich mich mal zurückmelden.
Ich bin also wieder bloganwesend.
Der Urlaub ist längst vorbei. Viel unternehmen konnten wir in den eineinhalb Wochen nicht. Das Wetter war ja mehr als bescheiden.
Wie gerne wäre ich mal in den Zoo gegangen oder einfach zum Spazieren woanders hingefahren … aber im Dauerregen … nee, das macht nicht wirklich Spaß, besonders wenn man auch gerne fotografieren will.
Außerdem musste noch einiges erledigt werden, bevor Herr Buchstabenwiese seinen neuen Job begann, so war die Zeit schneller rum, als wir Urlaub sagen konnten.
Und dann musste ich dringend noch mein Büro aufräumen, Papierkram erledigen usw. Fertig bin ich zwar noch nicht, aber es ist wieder Grund drin. Vom DSL, das zuweilen immer noch rummuckt, will ich mal gar nicht reden …
Einen Herzenswunsch hat mir mein liebster Herr Buchstabenwiese im Urlaub erfüllt, da spielte das Wetter nämlich absolut keine Rolle: Einen halben Tag in der Mayerschen.
Ich liebe es, dort herumzustöbern, die Regale entlangzuschlendern, die vielen Bücher anzuschauen, das ein oder andere Buch in die Hand zu nehmen und natürlich auch ein paar Bücher mit nach Hause zu nehmen. Sagte ich schon, dass ich eine Büchernärrin bin?
Nun habe ich vorerst wieder ausreichend zu lesen. Zusätzlich konnte ich mir endlich einen etwas teureren Buchwunsch erfüllen. Ein umfassendes Handbuch für mein Photoshop Elements 8. Das Buch ist 5,8 cm dick und wiegt ca. 2350 g.
Es wäre doch schade gewesen, das tolle Bildbearbeitungsprogramm, das für mich vollkommen neu war, auf Dauer nicht richtig nutzen zu können. Nun steht dem nichts mehr im Wege.
Am letzten Urlaubstag von Herrn Buchstabenwiese ist dann ja auch das Wetter endlich besser geworden.
Und am ersten Arbeitstag war herrlichstes Sonnenwetter. Wie sollte es auch anders sein. Ich sehe das jetzt einfach positiv und mache eine Gleichung draus:
Neuer Job + Schönes Wetter = Gutes Omen.
Und da das Wetter am Wochenende ebenfalls schön war, konnten wir gestern endlich mal wieder mit dem Motorrad fahren. Das letzte Mal ist Monate her, das war, bevor ich mir den Rücken mit der Wii ruiniert hatte. Danach war es zu heiß oder es regnete ohne Unterlass, und wenn das Wetter mal passte, dann konnten wir nicht. Gestern hat alles gepasst. Perfekt.
Natürlich habe ich auch fotografiert ohne Ende. Gestern und auch die letzten Tage. Es gibt neue Schattenfotos, Fotos vom Motorradausflug und Fotos von der Hunderunde bei schönem Wetter. Ein Gedicht habe ich auch mal wieder geschrieben, dann habe ich noch eine neue Idee … Aber alles auf einmal geht eben nicht. Morgen ist ja auch noch ein Tag.
Ein kleines Lebenszeichen mit einem Jammerlappen im Schlepptau
Erwartet jetzt bloß keinen philosophischen oder auch nur ansatzweise gescheiten Beitrag von mir. Nee, dafür bin nicht in Stimmung. Ich winke euch nur mal schnell aus dem düsteren Heinsberg zu, damit ihr wisst, dass ich noch lebe. Irgendwie.
Wetter
Das Wetter, falls man das so nennen kann, geht mir ziemlich auf die Nerven. Dicke Wolken schieben und quetschen sich über den Himmel und lassen keinen Sonnenstrahl durch. Inzwischen scheinen sich auch in meinem Kopf dicke düstere Wolken zu drängeln und schlechte Stimmung zu verbreiten.
Lange Leitung leitet langsam
Hinzu kommt noch, dass wir seit zwei Wochen wieder mal ständig Probleme mit unserer langen DSL-Leitung haben. So wie jedes halbe Jahr. Dann klappt es wieder ein halbes Jahr, bevor es wieder losgeht. *seufz* Ob jemals eine gescheite Leitung in unser Dörfchen gelegt wird???? Mann, wir können zum Mondfliegen, der nebenbei gesagt wesentlich einsamer liegt als unser Dörfchen, aber eine gescheite DSL-Leitung soll nicht möglich sein???? Versteh einer die Welt. Ob man auf dem Mond ins Internet kommt?
Was die Welt nicht braucht und ich schon gar nicht
Nun hatte ich doch erst vor ein paar Tagen tagelang linksseitig Kopfschmerzen, bei denen keine Tabletten halfen. Seit gestern habe ich einen steifen Nacken, gleiche Seite. Genau das habe ich noch gebraucht. Was sonst.
Peppersiegel und Schnüffelnase
Heute stand der jährliche Hunde-TÜV mit Impfung auf dem Programm. Pepper hat anstandslos bestanden, den TÜV-Stempel bekommen und darf nun ein weiteres Jahr durch die Gegend hüpfen und schnüffeln.
Pepper ist regelrecht begeistert, wenn wir mit ihm zum Tierarzt gehen. Wegen der vielen, tollen Gerüche sitzt er aufgeregt im Warteraum und schnüffelt und schnüffelt. Selbst im Platz robbt sich der Schlawiner noch langsam voran, um ein Fleckchen nach dem anderen abzuschnüffeln. Unglaublich.
Entdeckt er einen ihm sympathischen Leidensgenosse, dann fiept er uns die Ohren voll, weil er so gerne näher ran möchte. Heute fiel seine Wahl auf ein süßes kleines schwarzes Hündchen, das wir am liebsten auch gleich mitgenommen hätten.
Auf dem Behandlungstisch hielt sich die Freude allerdings in Grenzen. Da ist er mir doch glatt vom Tisch gesprungen! Ich konnte ihn gerade noch auffangen. Ts. Ich glaube, er hat Höhenangst.
Trotzdem lässt er den netten Tierarzt überall dran, sogar die Zähne darf der sich ansehen. Und beim Piksen zuckt Pepper nicht mal. Tapferes Kerlchen.
Ist er erst mal wieder vom Tisch runter, dann schnüffelt er munter weiter. Schließlich gibt es auch im Behandlungsraum eine Menge Gerüche.
Eingeschränkte Bloggeraktivitäten
Nicht Wundern, wenn ich zurzeit nicht so präsent bin. Das liegt zum einen daran, dass das DSL zwischendurch immer mal wieder durchhängt, was nicht witzig ist, und zum anderen daran, dass ich weniger Zeit habe. Herr Buchstabenwiese hat nämlich seit Montag Urlaub, da gehen die Uhren etwas anders, auch wenn wir Zuhause sind. Da will ich schließlich nicht den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen, obwohl Petrus mit dem Wetter ja nicht gerade gnädig zu uns ist. *seufz*
Wie ihr seht, es liegt nicht daran, dass ich euch nicht mehr lieb hätte.
Ein schönes Wochenende wünsche ich euch und grüßt die Sonne von mir, falls ihr sie irgendwo seht. Vielleicht könntet ihr sie freundlich fragen, ob sie bei uns auch mal vorbeigucken könnte.
Und jetzt gehen wir nach ewig langer Zeit mal wieder griechisch essen. Schließlich haben wir Urlaub und man gönnt sich ja sonst nix.
„Was hältst du davon, wenn wir heute mal ins Kino gehen?“ Herr Buchstabenwiese sieht mich fragend an.
„In welchen Film denn?“, frage ich neugierig.
„Inception, mit Leonardo DiCaprio.“
Ehrlich gesagt hatte ich nicht den blassesten Schimmer, auf was ich mich da einlassen würde. Klar, den Titel hatte ich schon mal gelesen und ich meinte mich erinnern zu können, dass er eine gute Kritik bekommen hatte. Das war es aber auch schon.
Immerhin spielte Leo mit und wir waren eine halbe Ewigkeit nicht mehr im Kino gewesen.
Also fuhren wir am Wochenende, an einem Samstagabend, spontan ins Kino.
Erstaunlicherweise bekamen wir noch Karten für die letzte Reihe, nicht mittig aber immerhin. Nun waren Popcorn und Limo an der Reihe …
Doch halt.
Vor gut einer Woche hatten wir angefangen, uns gesünder zu ernähren und abzunehmen, und gerade hatte sich auch der erste kleine Erfolg eingestellt. Was tun?
Zuckerhaltige Getränke waren Tabu, aber Wasser mochte Herr Buchstabenwiese auch nicht. Popcorn? Nee, zu viel Zucker. Nachos? Waren auch nicht besser.
Um uns herum wimmelte es von Menschen, die riesige Popcornbecher in ihren Armen hielten und Schalen mit leckeren Nachos auf den Handflächen balancierten. Versuchung pur. Und dann war da noch der Stand mit dem leckeren Gummi- und Lakritzzeug, da lief uns schon beim bloßen Anblick das Wasser im Mund zusammen.
Wenn einer von uns einknicken würde, würde der andere sofort folgen, das war klar, und eigentlich wartete jeder nur darauf, dass der andere nachgab …
Doch wir blieben stark, dachten an unseren kleinen Erfolg und holten uns nur eine Apfelschorle. Nix zum Knabbern!
Zum Glück konnten wir schon bald unsere Plätze einnehmen.
Ich kuschle mich in den Sitz, froh der Versuchung widerstanden zu haben, blicke nach links, blicke nach rechts und starre direkt auf ein volles Schälchen leckerer Nachos.
Wie auf dem Präsentierteller hält der Typ neben uns die Nachos in die Höhe. Er hält sie einfach nur, ohne einen einzigen davon zu essen. Die ganze Zeit. Immer wieder muss ich hinsehen und würde am liebsten zugreifen.
Das Licht geht aus, Werbung läuft, das Licht geht wieder an.
Das Erste, das ich sehe, sind die Nachos. Noch immer unberührt.
Verzweifelt nuckle ich an meiner Apfelschorle und unterdrücke den Impuls, die Nachos an mich zu reißen. So ist die Apfelschorle leer, eh der Film anfängt. Wieso haben wir keine größere gekauft?
Erlösung naht. Das Licht geht aus und der Film beginnt.
„Es geht um Träume, in die Leonardo DiCaprio als Dieb eindringt“, war alles, was ich vorher über den Film wusste. Das änderte sich so schnell auch nicht.
Die erste Stunde vom Film war für mich ähnlich verwirrend wie ein Traum. Doch viel schlimmer war: Ich war alles andere als von der Handlung gefesselt.
Ich sah auf meine Uhr und versuchte zu entziffern, wie lange ich noch aushalten musste. Worauf ich beschloss, dass meine nächste Uhr unbedingt Licht haben musste.
Ich langweilte mich! Und weil ich mich langweilte, gingen mir diese blöden Nachos nicht mehr aus dem Kopf. Unglaublich.
Meine Gedanken wanderten nach Hause, hin zu unserem Wohnzimmerschrank, in dem leckere Chips lagen. Chips, die ich SOFORT, AUF DER STELLE, gerne gegessen hätte.
Sie liegen schon eine Weile da, ohne dass ich sie angerührt hätte, aber kennt ihr das, wenn man etwas nicht haben darf?
Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich die leckeren Chips auf der Stelle hergebeamt und vor lauter Frust die ganze Tüte aufgemampft.
Zum Glück kann ich nicht beamen …
In der zweiten Hälfte des Films kam auch für mich ein wenig Spannung auf, sodass ich die Nachos und die Chips endlich vergessen und dem Film folgen konnte. Halleluja.
Na gut, nach dem Film haben wir dann doch noch Gummizeugs gekauft, als Belohnung dafür, dass ich solche Qualen erleiden musste. Drei der Gummidinger habe ich auch gleich in mich hineingestopft. So! Mein Schatz auch.
Zuhause habe ich dann mein süßes Verlangen – nein, nicht mit Chips – sondern mit Erdbeeren und Pflaumen gestillt. Die Chips sollten noch immer unberührt im Schrank liegen, falls meine Gedanken sie nicht irgendwohin gebeamt haben.
Mit dem Gummizeugs haben wir uns wirklich sehr zurückgehalten und es dem Plan nach rationiert. Dennoch, es ist verrückt, aber wenn die Tüte da liegt und man weiß, dass man nur ein oder zwei davon essen darf, dann hat man ständig Appetit drauf.
Doch nun ist sie leer und die liebe Seele hat Ruhe.
Und der Film?
Tja, ich würde sagen, Herr Buchstabenwiese schuldet mir auf jeden Fall einen Kinobesuch mit einem richtig kitschigen Liebesfilm oder so was.
„Inception“ ist für mich eindeutig ein Ballerfilm, was erklärt, warum dieser Film, der durchaus Tiefe und Intelligenz besitzt, besonders bei Männern gut ankommt.
Dabei ist der Gedanke dahinter, das Thema des Films, eigentlich sehr interessant. Träume, in die sich Diebe einklinken, bis ins tiefste Unterbewusstsein vordringen und durch geschickte Beeinflussung des Traums den Träumenden dazu zu bringen dem Dieb Geheimnisse zu zeigen. Extraktion.
Leonardo DiCaprio spielt dabei den talentierten Dieb Dom Cobb, der Beste auf dem Gebiet der Extraktion. Während einer Traumphase stiehlt er wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins seiner Opfer. Durch seine seltene Begabung ist er in der Welt der Industriespionage heiß begehrt. Die Kehrseite der Medaille: Er wird auf der ganzen Welt gesucht und kann nicht zurück nach Hause zu seinen Kindern.
Doch dann wird ihm ein Auftrag angeboten, in dem er und sein Team etwas Unmögliches vollbringen sollen. Das Gegenteil von Extraktion. Statt eine Idee zu stehlen, soll er eine einpflanzen. Inception.
Ein Auftrag, den er nicht ablehnen kann, denn das Gelingen des Auftrags würde ihn zurück zu seinen Kindern bringen.
Trotz sorgfältiger Planung läuft natürlich nichts nach Plan. Logisch. Es gibt einen Gegner, der ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint …
Nach dem Film gingen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf. Ich fragte mich, was mag die Aussage des Films sein?
Vielleicht:
„Wer zu tief in seine Traumwelt versinkt, kann sich für immer in ihr verlieren.“
Oder:
„Ein Gedanke ist anfangs nicht mehr als ein Samenkorn. Doch wird er in fruchtbaren Boden gepflanzt, kann er zu etwas Großem heranwachsen und sich mit tiefen starken Wurzeln im Grund festkrallen. Drum sei wachsam, welchen Samen du pflanzt.“
Ja, ein Gedanke, und sei er auch noch so klein, kann widerstandsfähig sein wie ein Virus und sich ausbreiten. Keiner kann vorhersehen, was dieser Gedanke einmal anrichten wird.
Werden uns nicht tagtäglich Gedanken „eingepflanzt“? Manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Durch Werbung, Filme, Computerspiele, Bücher, Gehörtes, Gesehenes, Erlebtes …
Wer weiß schon, welcher Gedanke auf fruchtbaren Boden fällt, welche Aussage sich unbemerkt ins Unterbewusstsein einnistet und von dort aus seine Fäden ziehen wird.
Wer weiß schon, welche Gedanken sich bereits in uns eingenistet haben.
Ich bin sicher, in jedem von uns irren unentdeckte Gedanken im Unterbewusstsein herum, die unser Handeln und Denken steuern. Nicht immer zu unserem Vorteil.
Eine weitere Aussage hat sich mir aufgedrängt:
„Wer die Schatten der Vergangenheit festhält, steht sich selbst im Weg sein Leben zu leben.“
Wie gesagt, die Thematik des Films finde ich durchaus spannend, äußerst fesselnd und intelligent durchdacht. Auch die Symbolik im Film finde ich klasse.
Der Tresor, der das Unterbewusstsein darstellt, in das geheime Gedanken eingesperrt werden. Geschaffene Traumwelten, in denen Gebäude bröckeln. Eine Security, die das Eindringen ins Unterbewusstsein verhindern soll. Eine Security, die manchmal auch zerstörerisch gegen uns selbst vorgeht, weil sie die Sicherheit in Gefahr sieht.
Das und noch mehr kann man erkennen, wenn man über das Geballer mal hinwegsieht.
Leider war dennoch die Art, wie der Film umgesetzt wurde, nicht meins. Typisch Mann eben. Es wird wild herumgeballert und getötet.
Mir persönlich wäre etwas weniger Geballer, dafür mehr Spannung lieber gewesen.
Ich liebe es, wenn Filme und Bücher mich von Anfang an fesseln können, sodass ich gar nicht erst über Nachos nachdenken muss …
Fazit: Wer den Film wegen der positiven Aspekte gerne sehen möchte, sollte unbedingt was zum Knabbern mitnehmen.
Und noch ein kleiner Tipp:
Passt auf eure Gedanken auf. Die, die ihr in euer Innerstes lasst, die, die in euch wachsen und die, die ihr anderen „einpflanzt“.
Denn Disney World und ein Amoklauf haben eins gemeinsam:
Nun wird es aber höchste Zeit, dass ich mich mal wieder melde.
Saunawetter haben wir nun wirklich nicht mehr. Was die Feuchtgebiete angeht … zurzeit findet eher die Abkühlung im Tauchbecken nach dem Saunagang statt …
Sind wirklich schon elf Tage seit meinem letzten Beitrag vergangen? Unglaublich. Ich war so mit anderen Dingen beschäftigt, dass die Zeit einfach davongaloppiert ist.
Besonders der Wäsche habe ich mich intensiv gewidmet und dabei etwas herausgefunden, aber das erzähle ich euch beim nächsten Mal.
Jetzt geht es erstmal um Flower Power.
Am Donnerstag war es nämlich wieder soweit: Perlenschmuckbasteln, die II.
Da ich wusste, was mich erwartet, war ich natürlich besser vorbereitet, als beim ersten Mal:
Außerdem hatte ich mir vorher Anregungen geholt, um herauszufinden, was ich dieses Mal an Schmuck fertigen möchte. Nach kurzer Zeit war klar, Ohrringe sollen es sein. Ich liebe Ohrringe.
Et voilà:
Die Ohrhaken sind aus Sterlingsilber, da sich meine Ohrlöcher sonst entzünden. Für den Rest habe ich ganz normale „unechte“ Materialien verwendet.
Diese Blümchen hatten es mir angetan:
So stand dieser Perlenschmuck-Bastelabend bei mir unter dem Motto „Flower Power“.
Gnadenlos mussten sich die Anhänger, die ich an diesem Abend kreiert habe, dem Motto beugen.
Wie ihr unschwer erkennen könnt, gab es einen Top-Favoriten unter den Farben. Tja, und wenn ich erst mal einen Narren an etwas gefressen habe, dann beiß ich mich fest.
Am Ende sah alles irgendwie türkis / aquamarin aus. Daher nahm ich mir vor, zum Abschluss EIN Schmuckstück in einer anderen Farbe zu gestalten.
Ich muss sagen, mir gefällt es ausgesprochen gut. Es sieht edel aus. Ich glaube, beim nächsten Perlenschmuckbasteln muss ich diese Farbrichtung unbedingt noch mal aufgreifen …
So, und für alle Nicht-Perlen-Fans gibt es jetzt noch zwei Fotos, die nichts mit Perlen zu tun haben.
Ich wünsche euch allen ein flower-poweriges Wochenende.
Martina Hildebrand
Nachtrag:
Iris, auch als Lilie bekannt, hat inzwischen ebenfalls ihre Schmuckstücke von unserem gemeinsamen Perlenschmuck-Bastelabend in ihrem Blog gezeigt. Seht hier. Sie sind völlig anders als meine, aber genauso schön. Und sie passen prima zu ihr, ich hab’s gesehen.
Wir waren sieben Frauen, alle supersympathisch und lustig. Und natürlich haben die anderen auch wunderschöne Schmuckstücke gefertigt, leider habe ich davon keine Fotos. Warum eigentlich nicht? Ich kann es nur so erklären: Ich muss im Perlenrausch gewesen sein.
Da nimmst du dem Frühling ein paar Grad weg, nur um dem Sommer ein paar Grad oben draufzupacken!!! Und wer darf das ausbaden, und zwar im eigenen Saft? Wir!
Es ist zu heiß, mein lieber Petrus, falls du es noch nicht gemerkt hast!
Du sitzt da oben auf deiner Wolke, auf der es schön kühl ist, und guckst uns beim Schwitzen zu. Apropos kühle Wolke und zugucken …
Da kommt mir gerade ein Gedanke …
Solltest du etwa da oben frieren? Wolltest du, dass wir Frauen uns hier unten auf der heißen Erde kurze Röcke und knappe Oberteile anziehen, damit dir da oben wieder warm wird?
Ist ja wieder mal typisch Mann! Dass Mann immer gleich übertreiben muss.
Lieber Petrus, nun dreh die Wetterheizung doch bitte mal ein paar Grad runter, dann ist es immer noch warm genug, dass sich das Gucken lohnt. Ansonsten mache ich die Rollläden so dicht, dass du gar nix mehr sehen kannst. So!
Abgelegt unter: Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 11:06 pm on Dienstag, Juni 15, 2010
Kleines, schmerzvolles Lebenszeichen
Ja, ich lebe noch. Mehr oder weniger …
Ich habe allerdings nichts von dem geschafft, das ich mir vorgenommen hatte. Wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.
Das hier habe ich mir heute Morgen unter den gegebenen Umständen von der Seele geschrieben:
Heimsuchung
Immer tiefer und tiefer bohrt er sich ins Fleisch, der Schmerz. Mit Freude piesackt und quält er mich. Speichel leckend zückt er seine Folterinstrumente, sticht Messer in den Muskel und dreht sie langsam und genüsslich um, kratzt an Gelenken und Knochen und genießt es, wenn ich aufstöhne und jammere. Wat ne fiese Möp.
Der Schmerz ist ein anstrengender Geselle. Er tritt auf meinen Nerven herum und vernichtet mein Lächeln. Nein, ich mag ihn nicht und wünsche ihn meilenweit fort von mir. Obwohl man ihn ja niemandem zumuten kann. Deshalb wünsche ich ihn doch besser gleich in die Wüste oder zum Mond. Da kann er wenigstens niemandem schaden. Na ja, wenn nicht gerade ein Astronaut vorbeischaut. Vielleicht wünsche ich ihn doch besser gleich in ein anderes Universum.
Es muss frustrierend sein, ein Schmerz zu sein. Niemand will ihn auch nur in seiner Nähe haben und schon gar nicht direkt bei sich. Er ist ziemlich unbeliebt.
Ob er deshalb so hartnäckig ist und bleibt, obwohl er nicht willkommen ist und nur stört?
Wenn man von keinem geliebt wird, wird man dann so grimmig wie er und hat nur ein Ziel vor Augen: Andere zu ärgern und zu quälen?
Also, ich möchte nicht zur Gattung Schmerz gehören, dessen einziger Sinn es ist, anderen wehzutun.
Ob er geht, wenn ich ihm keine Aufmerksamkeit schenke? Oder muss ich ihn jetzt etwa lieben, damit er ein netter Kerl wird und endlich weiterzieht?
Martina Hildebrand
Tja, was war passiert?
Vor zehn Tagen waren wir auf einem Geburtstag und haben gebowlt und Tennis gespielt… mit der Wii… das erste Mal…
Muskelkater im Arm? Klar. Doch der war halb so schlimm. Ein Klacks sozusagen, ich habe ihn kaum wahrgenommen. Denn der Muskelkaterschmerz wurde von einem viel fieseren Schmerz übertrumpft. Ich sage nur ein Wort: Ischiasnerven.
Anfangs konnte ich meinen linken Fuß nicht mal fünf Zentimeter vom Boden anheben, ohne vor Schmerz aufzuschreien. Socken anziehen wurde, neben vielen anderen Dingen, zur Folter. Unglaublich, dass wir „Socken anziehen können“ als selbstverständlich betrachten. Mittlerweile kann ich zwar das Bein wieder etwas anheben, aber die Schmerzen in der Hüftgegend sind unerträglich. Sitzen am PC ist kaum möglich.
Ich halte die Schmerzen einfach nicht aus.
„Wenn ich liege, Herr Doktor, geht’s“, bringt es auf den Punkt.
Und das hier schreibe ich gerade im Stehen.
Von Ibuprofen 600 hat sich der Schmerz nicht beeindrucken lassen. Seit gestern versuche ich ein anderes Schmerzmittel. Und heute, mit der angegebenen Höchstdosis, verspüre ich endlich ein wenig Linderung. Der Schmerz ist zwar noch da, aber gedämpft auf ein erträgliches Maß. Ich nehme ungern so viele Tabletten, aber dieser Schmerz geht so an die Substanz, er ist so zermürbend anstrengend, dass ich jetzt ALLES nehmen würde, nur um ein wenig Linderung zu verspüren.
Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich unter diesen Umständen hier im Haushalt und im Garten keine Purzelbäume schlagen konnte/kann. Ich hatte/habe nicht mal die Nerven mir Gedanken über irgendwas zu machen. Und viel Schreiben ist auch nicht drin. Soviel zu meiner wunderbaren Planung.
Jedenfalls beende ich die Blogpause. Meine Aktivitäten im Internet werden allerdings erst mal eher gering sein. Aber ich bin da.
Abgelegt unter: Zeit, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 2:01 am on Mittwoch, Juni 2, 2010
Kleine Blogpause
Wenn meine Blogrunden sich nur noch nach Pflichtrunden anfühlen und mir zur Last werden …
Wenn mein Schreiben, das mir wichtig ist, darunter leidet und ich mittlerweile erheblich mehr kommentiere als selbst zu schreiben …
Wenn ich das Kommentieren in euren wunderbaren Blogs als Ausrede benutze, Dinge brachliegen zu lassen und mir das Kommentieren trotzdem keine Freude mehr macht …
Wenn ich ziellos und unzufrieden vor dem Computer sitze, die Zeit totschlage, während sich um mich herum das Chaos türmt …
… dann kann es SO definitiv NICHT weitergehen.
… dann ist es an der Zeit etwas zu ändern.
… dann ist die Zeit für eine kleine Blogpause gekommen, um mich wieder auf Kurs zu bringen.
Vermutlich werdet ihr die Blogpause hier kaum spüren, da ich in der letzten Zeit sowieso wenig geschrieben habe. Eh ihr begriffen habt, dass ich weg bin, bin ich schon wieder da.
Stellt euch vor, ich wäre in Urlaub und würde mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und den Anblick von Palmen, türkisblauem Wasser und weißen feinen Sand in mich aufsaugen.
Ich werde in der Zeit leider nicht auf den Malediven sein, sondern ein paar Dinge für mich neu organisieren und mir ein paar Gedanken über meine Zukunft machen. Und schwupps bin ich wieder da.
Wie lange die Pause dauert, weiß ich noch nicht genau. Wie ich mich kenne, bin ich nach einer Woche schon wieder zurück. Aber vielleicht dauert die Pause ja auch zwei Wochen. Mal sehen, wie es mir in der Zeit ergeht.
Zu tun gibt es hier so einiges.
Aufräumen, ausmisten, putzen, waschen, bügeln, Garten auf Vordermann bringen …
Öh, so hatte ich das eigentlich nicht gedacht, ich glaube, ich überlege mir noch mal, ob ich wirklich eine Blogpause machen soll …
Nee. Es muss wirklich sein.
Viel zu viel ist liegen geblieben, viel zu viel ist verdrängt worden.
Und nicht zuletzt: Irgendwo in diesem ganzen Chaos sitze ich verwirrt und ohne Ziel herum und warte darauf, dass ich das Chaos beseitige und mich dort abhole …
Und wenn ihr mich aus irgendeinem Grund zwischendurch erreichen wollt, weil ihr so große Sehnsucht habt, dann mailt mir doch einfach.
Ich bin ja nicht weg, ich bin nur nicht hier.
Ich wünsche euch eine wunderbare Zeit bis wir uns in alter und neuer Frische wiederlesen.
Im April bekam ich Post von einem Engel namens Iris.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweis, ihr Schelmenpack… Upps, das war ja was anderes.
Oder haben wir etwa schon wieder Weihnachten? Natürlich nicht! Also wirklich.
Okay, ich verrate es euch.
Das hier war drin:
Eine wunderschöne Karte von der Grafik Werkstatt mit den Zeilen:
„Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.“
Auf der Rückseite lud mich Iris ein, „es“ auszuprobieren. Und zwar „Schmuckbasteln mit Perlen“. Die liebe Iris hatte in ihrem Blog schon mal vom Perlenbasteln berichtet.
Und dann war ja noch das Säcklein im Umschlag.
„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach: „Das Säcklein, das ist …“
Sorry, es war ja erst April.
Also, wo war ich stehen geblieben? Ach ja, das Säcklein.
Seht her:
In diesem Säcklein war als Motivationsgeschenk ein Flügelmädchen für das Flügelmädchen.
Ui, was habe ich mich gefreut. Mit feuchten Augen habe ich Herrn Buchstabenwiese ganz stolz meine Überraschungspost gezeigt.
Und letzten Donnerstag, da war es soweit. Das Flügelmädchen ist mit dem Engel Iris und noch ein paar lieben Menschen zum „Schmuckbasteln mit Perlen“ gefahren.
Die erfahrenen Perlenschmuckbastler brachten eigenes Werkzeug und Verpflegung zum Überleben mit. Auf dem Tisch tummelten sich Wasserflaschen, Haribo, Chips und Plätzchen, während ich ganz bescheiden und völlig ahnungslos, nur ein kleines Fläschchen Wasser gegen den Durst in der Tasche hatte.
Nicht mal eine Kamera hatte ich dabei. Also wirklich. Und die Fotos mit dem Handy sind fast alle nix geworden. Daher kann ich hier nur ein bisschen was zeigen.
Dann ging es los. Ich nahm mir erst mal ein Schälchen und staunte. Perlen über Perlen perlten da vor sich hin. Blau, grün, gelb, rot, lila, weiß, beige, braun …
Hilflos sah ich mich um. Ein ganzes Perlenmeer tat sich vor mir auf.
Erwähnte ich, dass ich vorher so etwas noch nie gemacht habe? Aber einmal ist ja immer das erste Mal.
Als logischer Mensch ging ich erst mal logisch vor. Für Perlenschmuck braucht man Perlen. Also betätigte ich mich als Perlensucher und legte ein paar schöne Perlen in mein Schälchen.
So. Jetzt noch ein paar schöne Metallteile dazu. Geht doch.
Zufrieden schaute ich in mein Schälen. Ohne einen blassen Schimmer, was daraus werden sollte …
Und jetzt? Hmmm … Denk logisch, Martina. Irgendwie müssen die Perlen ja auch zusammenhalten, nicht wahr? Fragt sich nur wie? Mit Draht, Schnurr oder was weiß ich, was man da so verwendet. Schluss mit logisch Denken. Wozu hatte ich einen Engel dabei, der weiß, wie es geht. Logische Schlussfolgerung: Schälchen mit den Perlen nehmen und Iris suchen … So einfach ist das, wenn man einen Engel an seiner Seite hat.
Und das ist dabei rausgekommen:
Ein Anhänger mit Lederband, zwei weitere Anhänger und ein Armband.
Da behauptete doch glatt eine Perlenschmuckbastlerin ich würde auf Blau stehen. Ich weiß gar nicht, wie sie darauf kommt.
Diese pinkfarbenen Perlen finde ich einfach zu schön, sie leuchten so toll. Daraus musste ich unbedingt was machen, so entstand das Armband. Die Perlen sind auf eine Art Gummi aufgefädelt. So kann ich es einfach überstreifen. Das war ein klasse Tipp von einer erfahreneren Perlenschmuckbastlerin, die ich hier grüßen möchte.