Da bin ich wieder…

Abgelegt unter: Zeit, Taufrisch, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 5:10 pm on Montag, September 6, 2010


Da bin ich wieder und schaut mal was ich mitgebracht habe …

 

Die Zeit vergeht wie im Flug…

 

 

Im Flug © Martina Hildebrand 2010

 

…und nun weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Auf jeden Fall sollte ich mich mal zurückmelden.

Ich bin also wieder bloganwesend.

 

 

Der Urlaub ist längst vorbei. Viel unternehmen konnten wir in den eineinhalb Wochen nicht. Das Wetter war ja mehr als bescheiden.

Wie gerne wäre ich mal in den Zoo gegangen oder einfach zum Spazieren woanders hingefahren … aber im Dauerregen … nee, das macht nicht wirklich Spaß, besonders wenn man auch gerne fotografieren will.

Außerdem musste noch einiges erledigt werden, bevor Herr Buchstabenwiese seinen neuen Job begann, so war die Zeit schneller rum, als wir Urlaub sagen konnten.

Und dann musste ich dringend noch mein Büro aufräumen, Papierkram erledigen usw. Fertig bin ich zwar noch nicht, aber es ist wieder Grund drin. Vom DSL, das zuweilen immer noch rummuckt, will ich mal gar nicht reden …

 

Einen Herzenswunsch hat mir mein liebster Herr Buchstabenwiese im Urlaub erfüllt, da spielte das Wetter nämlich absolut keine Rolle: Einen halben Tag in der Mayerschen.

Ich liebe es, dort herumzustöbern, die Regale entlangzuschlendern, die vielen Bücher anzuschauen, das ein oder andere Buch in die Hand zu nehmen und natürlich auch ein paar Bücher mit nach Hause zu nehmen. Sagte ich schon, dass ich eine Büchernärrin bin?

Nun habe ich vorerst wieder ausreichend zu lesen. Zusätzlich konnte ich mir endlich einen etwas teureren Buchwunsch erfüllen. Ein umfassendes Handbuch für mein Photoshop Elements 8. Das Buch ist 5,8 cm dick und wiegt ca. 2350 g.

 

Handbuch © Martina Hildebrand 2010

 

Es wäre doch schade gewesen, das tolle Bildbearbeitungsprogramm, das für mich vollkommen neu war, auf Dauer nicht richtig nutzen zu können. Nun steht dem nichts mehr im Wege.

 

Am letzten Urlaubstag von Herrn Buchstabenwiese ist dann ja auch das Wetter endlich besser geworden.

 

Sonne und blauer Himmel © Martina Hildebrand 2010

 

Und am ersten Arbeitstag war herrlichstes Sonnenwetter. Wie sollte es auch anders sein. Ich sehe das jetzt einfach positiv und mache eine Gleichung draus:

Neuer Job + Schönes Wetter = Gutes Omen.

:-)

 

Und da das Wetter am Wochenende ebenfalls schön war, konnten wir gestern endlich mal wieder mit dem Motorrad fahren. Das letzte Mal ist Monate her, das war, bevor ich mir den Rücken mit der Wii ruiniert hatte. Danach war es zu heiß oder es regnete ohne Unterlass, und wenn das Wetter mal passte, dann konnten wir nicht. Gestern hat alles gepasst. Perfekt.

 

Mühle © Martina Hildebrand 2010

 

Natürlich habe ich auch fotografiert ohne Ende. Gestern und auch die letzten Tage. Es gibt neue Schattenfotos, Fotos vom Motorradausflug und Fotos von der Hunderunde bei schönem Wetter. Ein Gedicht habe ich auch mal wieder geschrieben, dann habe ich noch eine neue Idee … Aber alles auf einmal geht eben nicht. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

 

Also, ich bin wieder bloganwesend.

 

Martina Hildebrand

 

 

Brief an Petrus

Abgelegt unter: Herausgefunden, Zeit, Taufrisch, Sinnig Unsinniges, Alles, Fotos, Tagebuch — Buchstabenwiese at 8:31 pm on Freitag, Juli 2, 2010

Wolken 5 © Martina Hildebrand 2010

Lieber Petrus,

 

ich weiß nicht, was du dir DABEI gedacht hast.

Da nimmst du dem Frühling ein paar Grad weg, nur um dem Sommer ein paar Grad oben draufzupacken!!! Und wer darf das ausbaden, und zwar im eigenen Saft? Wir!

Es ist zu heiß, mein lieber Petrus, falls du es noch nicht gemerkt hast!

 

Du sitzt da oben auf deiner Wolke, auf der es schön kühl ist, und guckst uns beim Schwitzen zu. Apropos kühle Wolke und zugucken …

Da kommt mir gerade ein Gedanke …

 

Solltest du etwa da oben frieren? Wolltest du, dass wir Frauen uns hier unten auf der heißen Erde kurze Röcke und knappe Oberteile anziehen, damit dir da oben wieder warm wird?  

 

Ist ja wieder mal typisch Mann! Dass Mann immer gleich übertreiben muss.

 

Lieber Petrus, nun dreh die Wetterheizung doch bitte mal ein paar Grad runter, dann ist es immer noch warm genug, dass sich das Gucken lohnt. Ansonsten mache ich die Rollläden so dicht, dass du gar nix mehr sehen kannst. So!

 

Hochachtungsvoll

 

Martina Hildebrand

 

Kleine Abkühlung gefällig?

Pepper im Schnee © Martina Hildebrand 2009

 

Schneezweige © Martina Hildebrand 2009

 

 


Schon besser, oder?


Oder doch lieber so:

 

Wasser de Luxe © Martina Hildebrand 2008

 

Wasser © Martina Hildebrand 2008

 

Pepper im Wasser © Martina Hildebrand 2008

 

      

Eisgekühlte Winterfrüchte

Abgelegt unter: Herausgefunden, Taufrisch, Sinnig Unsinniges, Fotos, Alles — Buchstabenwiese at 12:50 pm on Montag, März 8, 2010


Eisgekühlte Winterfrüchte

 

Beim sonntäglichen Hundespaziergang haben Herr Buchstabenwiese und ich uns arg gewundert. Da hing doch etwas Seltsames in einem Baum, es glitzerte in der Sonne, während der kalte Wind uns ins Gesicht schnitt. Aua.

Eine neue Baumfrucht? Winterfrüchte? Doch seht selbst. Extra für euch habe ich mir nämlich die Finger abgefroren und die seltsamen Früchte fotografiert.

 

Winterfrüchte © Martina Hildebrand 2010

 

Ihr seht nix? Okay, dann gehen wir ein bisschen näher ran.

 

Winterfrüchte2 © Martina Hildebrand 2010

 

 

Besser?

Noch näher?

 

Winterfrüchte3 © Martina Hildebrand 2010

 

 

Nun ist es aber deutlich zu sehen, oder? Aber gut, etwas näher geht noch.

 

Eiszapfenbaum © Martina Hildebrand 2010

 

Na, was sagt ihr? Bekomme ich dafür irgendeinen Wissenschaftsentdeckungsdingsdapreis oder so?

 

Eiszapfenbaum © Martina Hildebrand 2010

 

Frostige Grüße aus dem Eiszapfenland,

Martina Hildebrand

 

P.S. Wie kommt es, dass sich beim Lesen der Überschrift ständig ein bestimmtes Lied in meinen Kopf schleicht. Nun werde ich es den ganzen Tag vor mich hin summen…

:roll:

 

Wetterkapriolen

Abgelegt unter: Taufrisch, Alles, Tagebuch, Allgemein — Buchstabenwiese at 3:12 am on Mittwoch, Februar 3, 2010

Schnee in der Nacht © Martina Hildebrand 2010

Wetterkapriolen

 

Ob die Schneekönigin Petrus gekidnappt hat? Jedenfalls spielt das Wetter verrückt. Erst regnet es die ganze Zeit wie aus Eimern, der ganze Schnee ist dahin, alles ist nur noch eklig nass… dann mache ich ein kurzes Beim-Fernsehen-auf-der-Couch-einschlaf-Nickerchen und schon ist alles wieder weiß. Das soll noch einer verstehen.

 

Da verziehe ich mich doch lieber ins Land der Träume, da kann ich das Wetter selbst bestimmen.

;-)

 

Nacht © Martina Hildebrand 2010

 

Süße Träume wünsche ich euch,
Martina Hildebrand

 

Ist das normal? Muss wohl.

Abgelegt unter: Taufrisch, Tierisches, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 8:12 pm on Donnerstag, Januar 28, 2010

Zweig © Martina Hildebrand 2010

 

Der ganz normale Wahnsinn Donnerstag-Alltag

 

Nachdem gestern Abend noch Nieselschnee gefallen ist, müssen die Temperaturen heute Nacht in die Höhe geklettert sein. Nur gerade so viel, dass das winzige bisschen Schnee, das hier noch herumlag, getaut ist. Was für ein S..wetter. Bäh!

 

Immerhin schien heute Vormittag zunächst die Sonne… Als Pepper und ich an die frische Luft gingen, leider nicht mehr. Unterwegs fing es dann auch noch an zu… ja was eigentlich, schneien, regnen? Ich würde sagen, es handelte sich um ekligen Schneeregen. Pitschenass sind wir geworden! Und kaum waren wir Zuhause, kam die Sonne wieder raus. Unverschämt! Das nehme ich persönlich, lieber Petrus. 

 

Tautropfen1 © Martina Hildebrand 2010

 

Tautropfen2 © Martina Hildebrand 2010

 

Außerdem geht mir heute mein süßes schnuckeliges Hündchen auf die Nerven. Seit Tagen umrundet und beschnüffelt er jeden einzelnen Grashalm aufs Intensivste, was eindeutig darauf hinweist, dass eine läufige Hündin meinem Peppi den Kopf verdreht. *seufz* Heute war er den ganzen Tag schrecklich unruhig. Jeder, der schon mal verliebt war, kennt diese spezielle Unruhe. Sie nervt Außenstehende…

Zur Krönung kam dann auch noch der Wolf in ihm zum Vorschein. Mein Hündchen saß vor der Terrassentür und heulte herzergreifend. Wie sich das anhört… das kann man gar nicht beschreiben.

Mein kleiner Peppi leidet. Die gute Nachricht ist: Wenn einmal das Heulstadium erreicht ist, dann ist es bald vorbei. Bis zur nächsten läufigen Hündin.

 

 Peppi © Martina Hildebrand 2010

 

Heute Nachmittag ist dann auch noch der kleine freche, aber auch süße, Yorkshire Terrier-Rüde von gegenüber ausgebüxt. Er hat sich ganz unverschämt bei uns an den Gartenzaun gestellt und gebellt. Und Pepper ist natürlich völlig ausgerastet, wo er heute sowieso auf jeden Hund, der hier vorbeikommt, entweder mit Bellen oder Jammern reagiert. *nerv* Zum Glück war Pepper drinnen, so dass die zwei Giftzwerge nicht aufeinander treffen konnten.

Och, das passiert öfter, dass der Hund von gegenüber ausbüxt. Letztens wäre der Kleine fast überfahren worden, als er über die Straße rannte, um Pepper anzugiften. Es war haarscharf. Manche Hundebesitzer schaffen es einfach nicht, auf ihre Hunde aufzupassen. *seufz*

 

Eigentlich (Ich liebe dieses Wort!) wollte ich heute mal wieder etwas Gescheites schreiben… Beim Wollen ist es geblieben. *seufz* Mein Gehirn hatte keine Lust zu denken (Ich hoffe es ist noch da, wo es hingehört!) und meine Hand hatte keine Lust den Füller zu führen. Streik auf der ganzen Linie. Was soll man dagegen machen. Ich habe mich ergeben und was anderes gemacht. Etwas, das ich seit Ewigkeiten nicht mehr getan habe. Was, das zeige ich euch morgen… für heute ist es genug.

 

Martina Hildebrand

 

HERRlich…

Abgelegt unter: Taufrisch, Herausgefunden, Sinnig Unsinniges, Gluecksmomente, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 9:02 pm on Sonntag, Januar 10, 2010

 Grinsegesicht © Martina Hildebrand 2009

Ein Rätsel, Männer und ihre Macken Jacken und warum ich heute gleich dreimal an einem Ort war, wo ich sonst nie hinkomme… 

Was unsere Nachbarn wohl von mir dachten, als sie folgende Szene heute Nachmittag beobachteten?

Endlich Zuhause. Mein Schatz und ich stiegen lachend und gutgelaunt aus dem Auto, ich mit einer Flasche Sekt in der einen und mit einer prall gefüllten Handtasche in der anderen Hand. (Kaum zu glauben, es passen tatsächlich zwei kleine Flaschen Sekt in meine Handtasche!) Wie gesagt, ich stieg aus dem Auto und bekam erst mal einen Lachkrampf. Gleichzeitig verspürte ich noch ein anderes, dringendes Bedürfnis, was durch das hemmungslose Lachen noch gefördert wurde. Lachend ließ ich mich daher zurück auf den Beifahrersitz fallen, um Schlimmeres zu verhindern…
„Geht’s?“, fragte mein Schatz mich lachend.
„Nein“, war alles was ich herauspressen konnte, bevor mir vor Lachen die Tränen herunter liefen. Und das alles mit einer Flasche Sekt in der Hand und zwei kleinen Sektflaschen in der Tasche, die ja Gott sei Dank keiner sehen konnte.  

Warum ich so lachen musste und was das mit der Überschrift zu tun hat? Ich erzähle es euch:

 

 

Zunächst mal, mein Schatz hat ja heute Geburtstag. Jawohl. Sein erster Geburtstag als Ehemann. Und weil er heute Geburtstag hat, haben meine Schwiegereltern uns zum Essen in ein gutes Restaurant eingeladen.

Mmmmmmmm, das Essen war wirklich lecker, mein Gläschen Rotwein war prima und das Ambiente dort war mehr als ansprechend. Auch die Bedienung war aufmerksam, zuvorkommend und super freundlich. Dann kamen noch die Sternsinger ins Restaurant, sangen ihr Liedchen und sprachen einen wirklich schönen Segen aus. Alles war perfekt und wir waren alle rundum zufrieden.

 

 

Wir zogen in der Garderobe unsere Jacken an, bekamen von der Restaurantchefin jeder eine kleine Flasche Sekt zum Neuen Jahr geschenkt und wurden mit Handschlag verabschiedet. Ja, so was habe ich heute auch das erste Mal erlebt. Wie gesagt, es passte einfach alles.

 

 

Bei meinen Schwiegereltern angekommen, fasste mein Schwiegervater in die Jackentasche und holte einen Schlüssel und eine Brille heraus.

„Was ist das denn?“, irritiert starrte er auf seine Ausbeute.

Wir guckten ihn an.

„Das ist nicht von mir…“

Stille.

„Habe ich die falsche Jacke an?“

 

 

Ehrlich gesagt wusste das keiner so genau, auch mein Schwiegervater nicht. Klar war nur, dass ihm der Tascheninhalt nicht gehörte.

Sollte man nicht wenigstens seine eigene Jacke kennen? Nun gut, was hilft das philosophieren, wenn wir so nur Zeit verlieren. Mein Schatz und ich fuhren also wieder zu dem Restaurant hin. Denn wenn das nicht die Jacke meines Schwiegervaters war, müsste die richtige Jacke eigentlich noch da hängen. Und da sich in der Tasche der falschen Jacke auch ein Autoschlüssel befand, konnte der Besitzer dieser Jacke ja auch nicht wegfahren… Soweit die Theorie.

 

 

 

Am Restaurant angekommen schilderten wir der Bedienung das Problem und suchten in der Garderobe nach einer Jacke, die so aussah wie die, die wir mitgebracht hatten. Doch da war keine Jacke, die dieser ähnlich war. Wir telefonierten mit meiner Schwiegermutter, ob irgendwelche Schildchen innerhalb der Jacke angebracht waren, die uns bei der Suche helfen konnten. Oh ja, gab es. Nur das das alles auf die mitgebrachte Jacke zutraf, auf keine andere.

 

 

 

Nun kam mein Schatz auf den Gedanken, dass der Besitzer des Autoschlüssels, versehentlich die Schlüssel sowie die Brille in die Tasche jener Jacke gesteckt haben könnte, die wir hier in der Hand hielten. Es gab also den Verdacht, dass die mitgebrachte Jacke, doch die Jacke vom Schwiegervater sein könnte. Denn hätte der andere Mann nicht bemerken müssen, wenn er die falsche Jacke angezogen hätte? Ja, so musste es sein. Doch sicher waren wir nicht. Woher auch sollten wir so genau die Jacke meines Schwiegervaters kennen, wenn er sie nicht mal selbst zu kennen scheint?

 

 

 

Es stellte sich heraus, dass mein Schwiegervater beim Anziehen der Jacke meinen Schatz gefragt hatte, also von MANN zu MANN, ob das auch seine Jacke sei. Was ja schon höchst verdächtig ist, wie ich als Frau finde. Mich hätte das dazu veranlasst, noch mal in der Garderobe nachzusehen, um sicher zu gehen. Nicht so mein Schatz. Er sah sich die Jacke an und meinte: “Ja, das ist deine.”

 

 

Was nun? Wir hatten eine Jacke, von der KEINER wusste, ob es nun die Jacke vom Schwiegervater war oder nicht, nicht mal mein Schwiegervater selbst. Und den unbekannten Autoschlüssel und die Brille. Die Restaurantbedienung hatte dezent jene Leute befragt, die zur gleichen Zeit wie wir da waren, ohne Erfolg. Keiner vermisste seinen Autoschlüssel. Eine vergleichbare Jacke zum Austausch war auch nicht da. Es konnte also die falsche Jacke sein, was bedeuten würde, dass ein anderer mit der Jacke meines Schwiegervaters nach Hause gegangen ist, es konnte aber auch sein, dass diese hier die richtige Jacke mit falschem Inhalt war.

 

 

Genau genommen wussten wir also nichts. So ließen wir die Jacke erst mal da, hinterließen die Telefonnummer meiner Schwiegereltern und fuhren zurück.

In der Zwischenzeit hatte das Restaurant bei meinen Schwiegereltern angerufen, dass die Jacke von meinem Schwiegervater nun auf dem Weg zurück ins Restaurant sei. Na prima.

 

Mein Schatz und ich machten uns schließlich zum dritten Mal auf den Weg zum Restaurant, um die Jacke abzuholen. Über eine Stunde sind wir also heute hin- und hergefahren, nur wegen einer vertauschten Jacke! Und als Entschädigung gab es eine Flasche Sekt von meiner Schwiegermutter.

 

 

Man stelle sich vor, ein Mann hängt SEINE Jacke in die Garderobe. Ein anderer Mann hängt SEINE Jacke ebenfalls in die Garderobe, vermutlich direkt daneben. Das Unglück will, dass die Jacken sich ähnlich sind, obwohl bei nachträglicher, fraulicher (!) Betrachtung, immerhin das Innenfutter völlig anders aussieht. Der eine Mann zieht die falsche Jacke an, bemerkt es nicht. Der andere Mann zieht auch die falsche Jacke an und bemerkt es auch nicht. Nur ein Autoschlüssel und eine Brille führen dazu, dass der ungewollte Tausch überhaupt bemerkt wird.

 

 

Was sagt mir das?

Jeder Mann sollte etwas in seine Jackentasche stecken, von dem er genau weiß, dass es ihm gehört. Vielleicht sollten Männer immer einen Zettel mit ihrem Namen und ihrer Adresse und Telefonnummer in der Tasche haben. So kann weder die Jacke, noch der Mann verloren gehen.

 

 

Nur über eine Sache spekuliere ich noch:

Wie konnte der Mann ohne Autoschlüssel nach Hause fahren?

Martina Hildebrand 

Aktuelles Wetter

Abgelegt unter: Taufrisch, Weihnachten, Alles, Tagebuch, Allgemein — Buchstabenwiese at 1:02 pm on Sonntag, Dezember 20, 2009

Es schneit © Martina Hildebrand 2009

Aktueller Wetterbericht 

Es schneit.

 

     

 

Und Pepper?

Er weigerte sich zum Pippimachen auch nur eine Pfote vor die Terrassentür zu setzen. Als die Schneeflocken ins Wohnzimmer wirbelten und ihm um die Schnauze tanzten, drehte er sich abrupt um und flüchtete ins Warme. Dreimal dürft ihr raten, wo er jetzt liegt. Richtig, im Bett.

 

 

Es schneit immer noch © Martina Hildebrand 2009

 

 

Ich wünsche euch einen schönen vierten Advent.

 

 

Martina Hildebrand

Mein Name ist…

Abgelegt unter: Hochzeit, Taufrisch, Gluecksmomente, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 1:20 pm on Dienstag, Oktober 13, 2009

…nicht Hase 

Blumen © Martina Müller 2009 

Ihr wisst es ja schon, ich heiße jetzt anders… 

Was soll ich sagen, als ich nach der Hochzeit das erste Mal ans Telefon ging, meldete ich mich völlig normal und unbedarft mit “Müller”. War klar. So wie immer halt. Aber es war ja nicht „wie immer“. Doch erst als ich am anderen Ende ein lachendes “Ich wusste es” hörte, fiel mir ein: Ach ja, ich heiße ja gar nicht mehr Müller… Mist. 

Natürlich wurde ich kurz darauf ein zweites Mal auf die Probe gestellt. Es klingelte, ich nahm den Hörer ab und hatte schon wieder mein übliches “Müller” auf der Zunge als ich stutzte… da war doch was… ich machte eine kunstvolle Pause, suchte nach dem richtigen Namen, fand ihn und nannte ihn schließlich. Natürlich war der Anruferin meine Unsicherheit nicht entgangen… 

Und wie sollte es anders sein, das Telefon klingelte ein drittes Mal und wieder meldete ich mich forsch mit… na ratet mal… genau, mit  “Müller”. Ich merkte es nicht einmal, bis ich am anderen Ende diese Worte vernahm: “War das nicht Hildebrand?”
“Sch…”, entfuhr es mir. Hatte ich schon wieder nicht dran gedacht. 

Ich schätze, ich werde wohl noch eine Weile brauchen, bis ich mich an meinen neuen Namen gewöhnt habe. 

Tja, und wer aufmerksam gelesen hat, der weiß auch, wie ich ab sofort heiße.

Okay, ich sag’s noch mal, vielleicht gewöhne ich mich dann auch dran: Martina Hildebrand. 

Über die Hochzeit berichte ich natürlich auch noch, versprochen. Gebt mir ein bisschen Zeit. Schließlich flittere ich noch.  

Martina Müller äh Hildebrand 

Abschied…

Abgelegt unter: Taufrisch, Hochzeit, Tierisches, Gluecksmomente, Alles, Fotos, Tagebuch — Buchstabenwiese at 9:34 pm on Freitag, Oktober 9, 2009

Paar © Martina Müller 2009 

Letzter Beitrag als… 

…tataaaa…   Martina Müller.

 

Ja, das hier wird der letzte Beitrag als Martina Müller in meinem Blog sein. Ab morgen, ca. 13:30 Uhr werde ich anders heißen. Also nicht „Anders“ mit Namen, aber eben anders.

Wie? Nur Geduld, das werdet ihr erfahren. Nach der Hochzeit.

 

Ich dachte, ich melde mich noch mal vor dem großen Tag morgen.

Außerdem wollte ich euch noch die Fliege für Pepper zeigen, die ich diese Woche aus einer alten Krawatte von dem zukünftigen Herrn Buchstabenwiese, extra für den morgigen Tag, genäht habe. Ist sie nicht süß?

 

Fliege © Martina Müller 2009

 

Wie die Fliege mit Pepper aussieht, werdet ihr dann nach der Hochzeit sehen. Hoffentlich. Wenn er sie anbehält.

 

Dann möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mir/uns vorab schon so liebe Wünsche überbracht haben und bei allen, die so lieb die Daumen für das Wetter morgen drücken.

 

So, ein letztes Mal:

Martina Müller

Guten Morgen Welt…

Abgelegt unter: Herausgefunden, Taufrisch, Sinnig Unsinniges, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 10:14 am on Dienstag, September 1, 2009

Morgens in Deutschland 8:21 Uhr © Martina Müller 2009 

Guten Morgen Welt… 

Leute, zieht euch luftig an, packt euren Taschenventilator ein und vergesst um Himmels Willen nicht das Deo unter den Armen, nach dem Duschen natürlich, es wird warm heute. Ich korrigiere, es IST warm und es wird noch wärmer.

 

Vielleicht ist es ein kleiner Trost für die Sommerfans unter euch, die jetzt schon dem August hinterher trauern: Ihr dürft heute noch mal ordentlich schwitzen.

 

Aber die wirklich gute Nachricht ist: Es ist September, der wunderbare Herbst steht vor der Türe. Lassen wir ihn doch rein.

 

Heute Morgen während meines Spaziergangs gesehen:

 

Hängender Maiskolben © Martina Müller 2009

 

Erinnert euch das an was?

Pfui, nicht was ihr denkt.

Es ist natürlich ein Maiskolben. Seht selbst:

 

 Maiskolben entblättert © Martina Müller 2009

 

Und das hier? Sind das etwa Plateau-Schuhe?

 

Plateauschuhe © Martina Müller 2009 

 

Glaubt ihr wirklich ich gehe so spazieren?

:shock:

Die Sonne ist eben eine Magierin, die Turnschuhe verwandeln kann.

;-)

 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Septemberbeginn.

 

Martina Müller

 

Btw, die Fotos sind mit meiner Handy-Kamera gemacht.

 

Nachtrag: Nun ist Wind aufgekommen und der Himmel hat sich zugezogen. Na ja, Deo kann trotzdem nicht schaden. :mrgreen:

 

Nachtrag 2: Ein Schirm wäre neben Deo und Taschenventilator wohl auch angebracht gewesen. Hier ist es jetzt total verregnet.

Nächste Seite »