Aufräumarbeiten - Meine Awards

Abgelegt unter: Stoeckchen, Alles — Buchstabenwiese at 8:09 pm on Mittwoch, August 12, 2009

Eins, zwei, drei, ganz viele…  

 Zwerg © Martina Müller 2009  …Awards 

Eigentlich wollte ich mich über die schönen Awards, die mir verliehen wurden, einfach nur im Stillen freuen und sie gar nicht an die große Glocke hängen. Auch weitergeben wollte ich sie nicht, weil ich nicht nur ein paar Blogs auszeichnen wollte, während andere Blogs leer ausgehen. Tja, Entscheidungen sind halt nicht mein Ding.

 

Die meisten Awards habe ich letztes Jahr bekommen, in einer Zeit, in der aus bekannten Gründen bei mir viel liegen geblieben ist…

Nun habe ich aber vor kurzem erneut zwei Awards bekommen und heute wieder einen, so dass hier mittlerweile virtuell zehn Stück „herumliegen“.

 

Und dann habe ich überlegt, dass es ja nicht richtig sein kann, dass ich die Auszeichnungen der entsprechenden Blogger einfach so übergehe. Daher kommen die Awards und ihre Verleiher jetzt doch noch an die große Glocke.

Dong! Dong! Achtung, here are the Awards: 

Nummer 1:

Der allererste Award, den ich bekommen habe, ist der schöne Arte y Pico Award: 

 

Man sollte 5 Blogs aussuchen, die man wegen Kreativität, Design, interessantem Inhalt und für den Beitrag zur Blogging Gemeinschaft in beliebiger Sprache für würdig erachtet.

Andrea hat ihn mir im Juli 2008 mit folgenden Worten verliehen:

„Mamü und ich haben uns auf unseren “Blogreisen” gefunden, und sie schreibt wie ich über “Gott und die Welt”, ich finde immer wieder etwas Neues bei ihr und sie hat soviel Humor, das gefällt mir sehr.“

Vielen Dank noch mal Andrea! Ich hatte mich damals riesig gefreut, insbesondere, da es der erste Award für mich war. Und ich kann das Kompliment nur zurückgeben. Besonders deine Kundengeschichten lese ich gerne.

Nummer 2 bis 7

Diesen Award „I love your blog” habe ich im September 2008 von Wortmeer, Wally, Andrea2007, Susanne, Dori und Ika erhalten, also sechs Mal.

 

i_love_your_blog1

 

Er sollte an sieben Blogger weitergegeben werden.

 

Ein ganz herzliches Dankeschön noch mal an euch alle, diese Liebe beruht bei allen auf Gegenseitigkeit.

Nummer 8 und 9

Diesen Award habe ich im Juli/August 2009 von Dodo und Martina/MinaLosa bekommen.

 

Er wird vergeben für: - Ansporn für den eigenen Blog - bringt ein Lächeln auf dein Gesicht, weil er so viel Freude verbreitet - gefüllt mit vielen Informationen - hat einen Blog, der dir sehr gut gefällt - dieser Blog hat dich einfach so, aus irgendwelchen Gründen positiv überrascht.

 Auch diesen Award sollte man natürlich weitergeben, und zwar an fünf Blogger.

Ein herzliches Dankeschön euch Beiden. Auch bei euch lese ich immer wieder gerne.  

Nummer 10

Und ganz aktuell, habe ich einen Bambi bekommen. Wow. Wer hätte gedacht, dass mir in diesem Leben mal ein Bambi überreicht würde.

Spenderin ist in diesem Fall die Kaffeeliebhaberin Arven. Vielen herzlichen Dank dafür.  

 

babmi

Die Weitergabe soll an sieben weitere Blogs erfolgen.

So, das waren meine Awards.  

Eigentlich hätte ich gerne die Awards an euch alle verteilt. Nach Adam Riese wären das aber insgesamt mindestens 64 Stück!!! Sorry, das ist mir jetzt im Einzelnen doch zu viel Aufwand. Ich sitze nämlich jetzt schon ne halbe Ewigkeit an diesem Beitrag.

Daher mache ich es mir jetzt etwas einfacher: 

Als Erstes, gebe ich alle aufgeführten Awards jeweils an die Blogger weiter, die sie auch an mich verliehen haben, denn das sind alles Blogs, ich auch gerne besuche und ich sehe keinen Grund, warum ich sie nicht auch noch einmal auszeichnen sollte. So!

 

Als Zweites, möchte ich den „I love your blog”-Award an ALLE Blogger weitergeben, bei denen ich lese und kommentiere, egal ob oft oder selten. Da ich von diesem Award 42 Stück verteilen darf, sollte das reichen. Ihr dürft euch also alle als „I love your blog”-Award -Empfänger sehen.

 

Als Drittes möchte ich wenigstens den Bambi ordentlich weiterreichen. Aber wie soll ich sieben Blogs aus meinen ca. 25 liebsten raussuchen? *verzweifelt guck* Okay, ganz unkonventionell, Augen zu und durch.

 

Die Bambis gehen an:

 

Wally und Iris, meine lieben Stammtischkolleginnen, die mich mit ihren Texten berühren und mit denen ich so schön quatschen und lachen kann

Sabine, die meinen Zeh heile pustet und die mich mit ihren Ideen immer wieder zum Lachen bringt und auch noch toll schreiben kann und ein Teil meines Traums ist

Martina, die mir Himbeertorte zum Geburtstag backen würde, wenn Italien gleich um die Ecke wäre

Wortmeer, die sich immer wieder was Kreatives in ihrem Blog einfallen lässt

Uta, deren Limericks ich so liebe

An-drea, die mich mit den vielen niedlichen Katzenfotos und  -videos zum Schmelzen bringt

 

Ehrlich gesagt, ist die Bambi-Liste in meinem Herzen viel länger…

Martina Müller

Ein Glücks-Stöckchen

Abgelegt unter: Stoeckchen, Gluecksmomente, Alles — Buchstabenwiese at 2:39 pm on Donnerstag, August 6, 2009

Sonnenblumengesicht © Martina Müller 2009 

Das Glücks-Stöckchen 

Die liebe Michaela hat mir erneut ein Stöckchen zugeworfen. Diesmal geht es ums Glücklichsein. Nach den zehn nervigsten Dingen, sollen es nun zehn Dinge sein, die mich glücklich machen. 

Da muss ich mal nachdenken, was macht mich glücklich?  

Es gab eine Zeit, da hätte ich diese Frage nicht beantworten können. Sie gar nicht beantworten wollen. In dieser Zeit war mir das „Glücklichsein-Gefühl“ weitestgehend abhanden gekommen. Es lag verschüttet unter einem riesigen Berg von schlimmen Dingen, die zu schnell hintereinander und zum Teil auch gleichzeitig auf mich niedergeprasselt sind. 

  

Irgendwann waren meine Kräfte aufgebraucht, doch aufgehört hat es trotzdem nicht. Meine Gefühlswelt schwankte da eher zwischen unendlicher Traurigkeit, unbändiger Wut, Hoffnungslosigkeit, Angst, Hilflosigkeit bis hin zur Gefühllosigkeit. Ich war froh oder auch nicht, wenn ich irgendwie durch den Tag kam und es ausnahmsweise mal keine Hiobsbotschaften gab. Glücklichsein war da eher zweitrangig und ein äußerst seltener Gast. Ich fühlte mich wie von einer Planierraupe platt gewalzt und noch mal gewalzt und noch mal und noch mal und noch mal…
Meine Seele war in tausend Teile zersprungen, mein Herz völlig zerfetzt. Ich hatte den Glauben an alles verloren. 

Doch jetzt, nachdem der enorme Druck von mir genommen ist, ich wieder durchatmen kann, verschiedene Dinge sich gebessert haben, ich die Welt um mich herum wieder wahrnehmen kann und wieder bereit bin immer ein Stückchen mehr am Leben teilzunehmen, gibt es auch wieder Dinge, die mich glücklich machen. 

Sonnenblumengesicht schwarzbunt © Martina Müller 2009

So, dann fange ich einfach mal an. Die Reihenfolge ist dabei ohne Bedeutung und außerdem glaube ich, dass sich die Dinge, die mich glücklich machen, auch von Zeit zu Zeit mal ändern können.  

Das macht mich also zurzeit glücklich: 

  1. Tage, an denen ich spüre, dass meine Kraft zurückkommt, um z.B. die alltäglichen Dinge im Haushalt zu erledigen.

  1. Motorradfahren mit meinem Schatz. Mich in die Motorradklamotten zu werfen, mich auf die Maschine zu schwingen und Vertrauen zu spüren. Vertrauen zu meinem Schatz und zum Leben, daran zu glauben, dass alles gut gehen wird. Einfach nur genießen.

  1. Mein Hündchen. Wenn ich sehe, wie fröhlich und interessiert er durch die Welt hüpft oder wie süß er manchmal beim Schlafen aussieht, muss ich unweigerlich lächeln. Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, dass es ihm gut geht.

  1. Mit gutem Gewissen eine Tasse Kaffee und einen Riegel Schokolade genießen. Oder frische Erdbeeren mit Vanilleeis. Gummibärchen sind auch lecker.

  1. Der Gedanke an unsere bevorstehende Hochzeit.

  1. Wenn ich ein tolles Motiv zum Fotografieren entdeckt habe und ich beim Fotografieren Zeit und Raum vergesse.

  1. Das Schreiben, besonders wenn ich selbst der Meinung bin, dass mir ein Text oder eine Geschichte gut gelungen sind oder ich eine tolle Idee zum Schreiben habe.

  1. Ein gutes Gespräch mit einem netten Menschen.

  1. Ein richtig gutes Buch, ein schöner Film, ein klasse Lied.

  1. Mit meinem Schatz griechisch essen gehen.

Ich weiß, es sind schon zehn Dinge, aber das hier muss ich unbedingt auch noch aufführen: 

  1. Ein Tag im Sternverlag in Düsseldorf oder in der Mayerschen Buchhandlung in Aachen, an dem ich auch noch ein Budget für Buchkäufe zur Verfügung habe. Himmlisch!

Ach, jetzt fällt mir noch viel mehr ein, aber das reicht wohl fürs Erste.  

Und? Wer fängt das Stöckchen jetzt, wer will übers Glücklichsein nachdenken und dabei glücklich sein?  

Ich werfe mal ein paar Stöckchen einfach so durch die Gegend. 
Ah, wie ich sehe fliegt ein Stöckchen schnurstracks zur Lilie, eins landet bei Wally vor die Füße, eins steuert das Katzenparadies bei Andrea an, eins fliegt zur Ika, die das Stöckchen hoffentlich nicht mit einem Stab für den Staffellauf verwechselt und eins schafft es sogar bis in die Schweiz, zur Andrea2007.

Ein paar weitere Stöckchen lass ich einfach mal hier herumliegen. Wer möchte darf sich gerne bedienen.  

Martina Müller 

Ein Stöckchen für die Nerven

Abgelegt unter: Stoeckchen, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 6:21 pm on Sonntag, Juni 28, 2009

Pepper © Martina Müller 2004 

Ein Stöckchen für die Nerven

Die Top Ten Liste der nervigsten Dinge aus meinem Alltag 

Eigentlich mache ich mir sonst keine Gedanken darüber, was ich alles nervig finde. Denn dann wäre ich ja genervt, obwohl ich in dem Moment gar nicht genervt sein müsste, weil das Nervige gerade nicht akut nerven würde. Ich bin sicher ihr wisst, was ich meine.

 

Wenn ich mich über etwas tierisch aufgeregt habe, und das zur vollsten Zufriedenheit meines inneren Krawallmännchens, dann kommt dieses nervige Etwas in eine Schublade, die ich dann ordentlich zuschubse. Und wenn sie nicht zugehen will, dann schubse ich solange bis sie zubleibt. Aber es gibt Schubladen, die gehen immer wieder auf. Na ja.

 

Und jetzt hat mich dieses selbst kreierte Stöckchen von der lieben Michaela an den Kopf getroffen und schwupps gehen ein paar Schubladen auf. Na, dann gucken wir doch mal hinein.

Meine Top Ten Liste der nervigsten Dinge im Alltag 

Platz 10

Besuch, der zu früh kommt, weil ich dann garantiert noch nicht fertig bin, und der dann auch noch blöd erstaunt fragt: „Wie, du bist noch nicht fertig?“ Nein, bin ich nicht. Das Leben ist schließlich kein Militär, bei dem ich zu jeder Zeit auf Kommando parat zu stehen habe. Aber du kannst gerne noch das Wohnzimmer saugen, wenn du schon mal da bist, während ich mich dann anziehe.

 

Platz 09

Fremde Leute, die glauben meinen Hund besser zu kennen als ich, obwohl sie ihn das erste Mal sehen, während ich seit fünf Jahren fast 24 Stunden am Tag mit ihm verbringe.

Platz 08

Hundebesitzer, die einen 60-Kilo-Rüden mit einem schmächtigen Teenie-Mädchen spazieren schicken, obwohl der Hund noch nicht komplett erzogen ist und das Mädchen den Rüden im Falle eines Falles nicht halten kann. Ich WEISS, dass sie ihn nicht halten kann. Es ist nämlich nicht witzig, wenn dieser massige Rüde sich losreißt und auf meinen 10-Kilo-Giftzwerg-Rüden – dem die ungleichen Größenverhältnisse offenbar schnuppe sind –  losgeht. Der Affentanz, den ich dann veranstalten muss, um meinen keifenden Rüden hinter mir zu halten, während der Riesenrüde versucht an mir vorbeizukommen, mag lustig aussehen, ist aber alles andere als spaßig. Hunde sind und bleiben Tiere, die in solchen Momenten für Worte nicht zugänglich sind. Das schafft man ja nicht mal bei testosteronüberfluteten Männern, die sich gerade die Köpfe einschlagen wollen. Wie könnte man das dann von einem Hund erwarten.

Platz 7

Fernsehwerbung, die den Film jedes Mal an der spannendsten, traurigsten oder romantischsten Szene unterbricht.

Boah, da hat man sich in die Szene hineingefühlt, die Tränen warten auf ihren großen Auftritt, die Hand tastet schon nach dem Taschentuch, gleich ist es soweit…

Z O N G! Szenenwechsel.

Du starrst fassungslos auf den Bildschirm und fragst dich, was ein Schokoriegel mit dem Untergang der Titanic zu tun hat.

„Gleich geht es weiter.“ Mühsam klettern die Worte deine Gehirnwindungen hoch und holen dich in die Realität zurück. Tapfer schluckst du die angestauten Tränen hinunter und entsorgst sie auf anderem Wege.

Geht der Film dann ENDLICH weiter, ist garantiert jede Stimmung verflogen. Ja, du kannst froh sein, wenn du dich überhaupt noch erinnerst, dass du diesen einen Film angeschaut hast und nicht auf einem anderen Programm hängen bleibst.   

Platz 6

PMS!!! Drei Buchstaben, die es in sich haben… mehr sage ich dazu nicht.

Platz 5

Fahrradfahrer, die auf einem Weg, den sich Fußgänger und Fahrradfahrer teilen müssen (ist bei uns im Dorf nun mal so), in einem Affentempo von hinten an meinem Hündchen und mir vorbeirasen und entweder zu dem Schlag „Isch `abe garr keine Klingel“ gehören oder glauben, eine Klingel beiße, wenn man sie auch nur schief anguckt.

Lieber Raser Fahrradfahrer, habe ich hinten vielleicht Augen oder Rückspiegel auf der Nase? Erstens gehört Ihnen dieser Weg NICHT alleine, zweitens ist unser Dorf kein weiterer Abschnitt der Tour de France und drittens könnte Klingeln Sie, mich und meinen Hund vor Schrammen, Prellungen, Knochenbrüchen, Gehirnprellungen und Schlimmeres bewahren. Hunde wechseln nämlich oftmals völlig abrupt die Richtung, wenn ein interessanter Geruch herüberweht. Das Klingeln nutzt allerdings nur dann etwas, wenn es FRÜHZEITIG ertönt, nicht erst wenn Sie mir schon fast in die Fersen gefahren sind. Es sei denn, es ist Ihr ausdrücklicher Wunsch, dass ich vor Schreck genau in ihr Fahrrad hüpfe. Aua.

Platz 4

Doofe Autofahrer, die auf einem schmalen Feldweg fahren, auf dem sie gar NICHT fahren dürfen

Feldweg © Martina Müller 2009

 Durchfahrt verboten © Martina Müller 2009 

und dann auch noch ungehalten reagieren, wenn ich nicht SOFORT, auf der Stelle, kopfüber ins Feld springe, um Platz zu machen, sondern erst meinen Hund in Sicherheit bringe und dann mich. Da WÜRDE ich manches Mal gerne ein Brett mit Nägeln auf die Fahrbahn legen. Piff! So!  Jetzt ist es raus!

Platz 3

Bügeln!!!

                            

Platz 2

Wenn MEIN perfekter Lippenstift, den ich endlich nach langer Suche unter Einsatz meines Lebens gefunden habe, vom Hersteller aus dem Programm genommen wird!!!! Nein, ich will keine der 198 anderen Farben, nur weil Ihnen, lieber Hersteller, gerade der Sinn nach Veränderungen steht! Ich will NUR meine Farbe. Denn sie ist die einzige auf der ganzen weiten Welt, die zu mir passt und ich hasse es mir einen neuen Lippenstift suchen zu müssen.

Und wieso gibt es überhaupt Lippenstifte, die nicht kussecht sind? Wer benutzt die eigentlich? So ein Lippenstift muss den ganzen Tag halten! Punkt. Da gibt es keine Diskussion. Wie beim Haarspray.

Meine Zunge fährt über die Lippen, der Lippenstift hält.

Ich knutsche meinen Schatz, der Lippenstift hält.

Ich esse Schokolade und trinke leckereren Kaffee dazu, der Lippenstift hält.

So muss das sein, lieber Hersteller, und zwar ohne die Lippen auszutrocknen!

Aber was nutzt mir der perfekte Lippenstift, wenn Sie MEINE Farbe aus dem Programm nehmen!!!

Platz 1

Technik, die nicht funktioniert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  Da könnte ich ausrasten. Ich liebe Technik, aber sie muss funktionieren.

 

Die absolute Krönung ist es, wenn Punkt 6 (PMS) mit einer der anderen 9 Punkte zusammentrifft…

 

So, nun schubse ich die Schubsladen wieder zu. Zack! Ich habe fertig.

 

Und jetzt soll ich noch mindestens zwei Blogger mit dem Stöckchen bewerfen. Na, wer meldet sich freiwillig und möchte mal seinen Frust von der Seele schreiben?

Keiner?

Dann werfe das Stöckchen einfach mal Richtung Wally und Martina (MinaLosa), um sie bei ihrer erfreulicherweise wieder gewonnenen Schreiblust zu unterstützen. Außerdem werfe ich noch ein paar weitere Stöckchen in die Runde, für alle, die einfach Lust darauf haben.

 

Martina Müller

Blumengruß - Stöckchen

Abgelegt unter: Stoeckchen, Fotos, Alles — Buchstabenwiese at 9:45 pm on Montag, März 9, 2009

 

 

Blumengruß

Zur Einstimmung auf den Frühling, der uns ganz schön warten lässt, hat Ika dieses Blumengruß-Stöckchen auf die Reise geschickt.

 Und ich habe einen dieser lieben Blumengrüße von ihr erhalten. Herzlichen Dank, liebe Ika, ich nehme ihn gerne an.

 

Natürlich sollen wir den Blumengruß auch weiterreichen, und zwar gezielt an drei Blogs, egal ob sie schon einen Blumengruß erhalten haben oder nicht.

 

Damit möglichst viele einen Blumengruß zum Frühling bekommen, wähle ich erst mal drei Blogs aus, die meines Wissens bisher noch keinen erhalten haben.

 

Einen ganz lieben Blumengruß, der von Herzen kommt

 

 Blumengruß © Martina Müller 2009

 

sende ich somit an

Andrea, Wortmeer und An-drea.

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr den Blumengruß annehmen und auch weiterreichen würdet, bin euch aber auch nicht böse, wenn ihr den Blumengruß nicht weiterreichen wollt, weil ihr einfach keine Stöckchen mögt. Dann freut euch einfach nur über meinen Blumengruß und weil ich an euch gedacht habe.

 

Martina Müller

Gelb, gelb, gelb sind alle diese Dinge…

Abgelegt unter: Stoeckchen, Sinnig Unsinniges, Gluecksmomente, Fotos, Alles — Buchstabenwiese at 7:21 pm on Freitag, Februar 27, 2009

Gelb – die Farbe der Sonne 

Alles Gelb © Martina Müller 2009

Gelb ist die Farbe der Sonne.

Sonne ist Licht.

Sonne ist Energie.

 

Hier, am Ende von Deutschland, ist es trübe ohne Ende und es nieselt ganz eklig. Bäh!

Deshalb habe ich mich von Wortmeer inspirieren lassen, mit meiner Kamera durchs Haus zu ziehen, um alles zu fotografieren, was gelb ist. Und wie ihr seht, habe ich auch ein bisschen was gefunden.

 

Was ich aber keinesfalls unerwähnt lassen möchte: Ursprünglich hatte diese Berlinerin zum „Gelben Februar“ aufgerufen. Und noch ist der Februar ja nicht vorbei.

 

Und natürlich wollte Pepper auch unbedingt etwas Gelbes zum Gelben Februar beitragen:

 

Pepper und Gelb © Martina Müller 2009

 

Und er:

 

Steinmännchen © Martina Müller 2009

 

Martina Müller

Stöckchen Nr. 6 - Indiskret Teil 2

Abgelegt unter: Stoeckchen, Tierisches, Alles — Buchstabenwiese at 1:21 am on Mittwoch, September 17, 2008

 Pepper und Tina

Indiskret, die Zweite…

Es ist vollbracht. Teil zwei ist fertig.
Und das ist Sarahs indiskrete Frage an mich:
Du hast doch einen Hund, der Pepper heißt. Liebe Martina, welchen Einfluss hat Pepper auf deine Gefühle und Stimmungen?“ 

Ja, in der Tat, liebe Sarah, ich habe einen Hund, der Pepper heißt. Ein schnuckeliges Kerlchen, mit einem eigenen Kopf. Während manche behaupten, er sei wild, sage ich: Er ist ein kleiner Quirl, bei dem die Lebensfreude aus jeder Bewegung spricht. Und ein Kuschelhund ist er noch dazu. 

So, das war einfach. Doch jetzt kommt der schwierige Teil: Welchen Einfluss hat Pepper auf meine Gefühle und Stimmungen? 

Das ist nicht so einfach zu beantworten. Ich würde sagen, dass er meine GRUND-Gefühle und GRUND-Stimmungen nicht wesentlich beeinflusst. Erst mal jedenfalls. Glaube ich. Wenn ich traurig bin, bin ich traurig. Wenn ich gut gelaunt bin, bin ich gut gelaunt. Ob mit oder ohne Pepper. 

Pepper und ich 2004 

Aber:

Wenn ich traurig bin und weine, dann kommt mein Kuschelhund angequirlt und schleckt mir mit seiner Triefzunge übers Gesicht. Bäh. So sehr ich diesen kleinen Tröster liebe… eine Hundezunge im Gesicht… na ja… zählt nicht zu den Top Ten meiner Muss-ich-haben-Liste. Das ist ihm aber egal. Er tut’s. Punkt. Und holt mich so immer wieder aus meiner Trauer heraus. Oft bringt er mich damit zum Lachen. À la „Es-att-so-gekitzelt-in-meine-Gesicht“.

Wenn um mich herum alles Grau in Grau ist, die Dunkelheit mich erdrückt, ich mich überfordert fühle, herumwüte vor lauter Verzweiflung bis ich weinend zusammenbreche, dann setzt er sich zu mir auf den Schoß und ist ganz still. Ich drücke ihn fest an mich und fühle, wie seine Wärme auf mich übergeht. Es ist, als ob er spürt, dass ich in dem Moment genau das brauche. Für eine Weile hält dieser Turboquirl still. Nur für mich. Solange, bis ich wieder ein kleines Licht am Horizont sehe. 

Wenn dieser Superdog und ich spazieren gehen, bin ich immer wieder fasziniert von seiner Lebensfreude. Sein beschwingter Gang verrät, wie viel Spaß er hat. Er ist flink und aufgeweckt, stets interessiert und neugierig. Oft muss ich bei seinem Anblick an das kleine Mädchen denken, das ich selbst mal war, das Laufen, Rennen, Springen und Hüpfen im Freien über alles liebte. Dieser Anblick zaubert jedes Mal ein Lächeln in mein Gesicht. Außerdem ist er ein kleiner Clown, der mich mit seinen Faxen zum Lachen bringt. Und wenn er etwas haben will, verliere ich mich in seine großen traurigen Augen.  

Pepper macht Männchen © Martina Müller 2008

Doch das Wichtigste: Seine Liebe ist bedingungslos. Egal, wie oft ich ihn enttäusche oder er mich enttäuscht, wir finden immer wieder zueinander. Er kommt zu mir, freut sich so sehr, dass der ganze Hund wackelt und alles ist vergessen. Als Welpe hat er sich jeden Tag bei mir auf dem Schoß eingekuschelt und geschlafen. Sein Vertrauen zu spüren, war einfach nur schön. Ein kleines Wesen, das sich voll und ganz bei mir fallen lassen kann… gibt es was Schöneres?

Ja, okay, er kann mich auch wütend machen, dieser kleine Sturkopf.
Am dritten Tag, an dem er bei uns war, hätte ich ihn am liebsten wieder zurückgegeben. Ich lief quasi 24 Stunden am Tag hinter ihm her, damit er keine Kabel anknabbert, ich ja nicht verpasse, wenn er muss usw. Regelmäßigig setzte ich ihn auf den Rasen zum Pippimachen… was tut er? Schnüffeln. Kaum war er zurück im Haus, ließ er es laufen. Boah! Nachdem er das drei ganze Tage mit wachsender Begeisterung gemacht hatte, bin ich ein bisschen ausgeflippt. Hab geschimpft, dass ich ihn wieder abgebe, hab ihn ins Körbchen geschickt und zum 100. Mal den Boden gewischt. Das hat er verstanden. Auf einmal ging’s. Als Welpe testete er seine Grenzen immer bis zum Gehtnichtmehr aus. Er machte der Rasse Jack Russel Terrier alle Ehre. 

Trotzdem war er besonders als Welpe immer ein freundlicher Hund, der aus dem Schwanzwedeln nicht mehr herauskam. Jeden begrüßte er, bis er atemlos war. Alle waren begeistert, weil dieses Hündchen sich so sehr freute, ihnen zu begegnen. Besonders der Tierarzt war von ihm angetan. Dass er so freudig von einem Patienten begrüßt wird, passiert ihm wohl nicht so oft. 
Pepper fand auch alle anderen Hunde klasse, egal ob Hündin oder Rüde. Angst hatte er nicht mal vor diesem riesigen Irischen Wolfshund, der in der Hundeschule - nach Peppers unermüdlicher Spielaufforderung - vom Gehege für erwachsene Hunde über den Zaun ins Welpengehege sprang. Mir blieb fast das Herz stehen. Heute wird er bei anderen Rüden zum Giftzwerg. *seufz* 

Pepper und ich 2004

Ein Leben ohne ihn, könnte ich mir nicht mehr vorstellen und die Einschränkungen, die ein Hund mit sich bringt, nehme ich für diesen kleinen Kerl gerne in Kauf. Er ist ja manchmal schooon etwas verrückt… Und doch möchte ich ihn kein bisschen anders haben, als er ist.   

Schön ist es auch, zu sehen, wie liebevoll mein Schatz mit unserem Hündchen umgeht. Das berührt jedes Mal mein Herz. Er liebt den kleinen Kerl genauso wie ich. Und wenn wir uns mal streiten, dann drängt sich dieser kleine Quirl mutig zwischen uns. Das mag er nämlich gar nicht. 

Hmmm… so ausführlich sollte die Antwort gar nicht werden. Ich komme eben immer ins Schwärmen, wenn es um mein Hündchen geht. Ich hoffe, liebe Sarah, dass deine Frage damit ausreichend beantwortet ist. 

So, wer hat das Stöckchen denn noch nicht? Hah, ducken und weggucken hilft nix, ich hab’s gesehen. Achtung ich werfe… 

…an die liebe Sabine: Was sind deine Stärken und was sind deine Schwächen im Bezug aufs Schreiben? 

…und die liebe Martina: Bist du eigentlich in der Zeit, in der du in Italien lebst, “italienischer” geworden und/oder gibt noch so typisch deutsche Eigenschaften, die dich als Deutsche “outen”? Hörst du schon mal ein liebevolles “typisch deutsch”? 

Die Regeln gab es übrigens in Teil 1. 

Martina Müller

Stöckchen Nr. 6 - Indiskret Teil 1

Abgelegt unter: Stoeckchen, Alles — Buchstabenwiese at 2:40 pm on Montag, September 8, 2008

Schmetterling © Martina Müller 2008 

Diesmal wird es indiskret… 

Ulf hat von Dori ein indiskretes Stöckchen bekommen, es bearbeitet und an mich weiter geworfen. Klar, dass ich es auffange. Wuff, wuff…
Oh, Moment Mal… da ist ja noch eins… von der lieben Sarah, die es wiederum von Wally bekommen hat.
Und wieder waren es zwei Stöckchen in meinem Blögchen.   

Und was hängt da dran? Regeln? Och nee… Na gut, dann zitiere ich mal:
Aussuchen, wen man aushorchen möchte.
Eine Frage überlegen, was man von dem Jeweiligen schon immer wissen wollte, und ist es auch noch so indiskret – also Vorsicht an die Beworfenen.
Holz (mit einem Trackback) sorgsam dort ablegen.
Ach ja, und natürlich die Frage, die man selbst gestellt bekommen hat, mehr oder weniger ausführlich beantworten, wenn man darüber sprechen mag/kann/darf. 

Und das ist Ulfs indiskrete Frage an mich:
„Wenn Du ein Fotomotiv wärst, als was würdest Du am liebsten fotografiert werden?“ 

Seltsame Frage… Normalerweise stehe ich hinter der Kamera, nicht davor. Ich selbst würde mich das niemals fragen. Und… ich habe noch keine Antwort darauf. Also taste ich mich langsam vorwärts, in der Hoffnung eine intelligente Antwort zu finden…  

Was fotografiere ich denn gerne? Am liebsten kleine Dinge ganz groß. Ich liebe Makroaufnahmen. Da sehe ich auf Fotos mehr, als mit dem bloßen Auge. Eklige Fliegen sehen plötzlich wunderschön schillernd aus. Schöne Schmetterlinge, mit ihrem behaarten Körper, dagegen eher ein bisschen eklig. Ich finde es immer wieder ein Wunder, welche Details ich durchs Fotografieren entdecke, von denen ich gar nicht wusste, dass sie existieren. Fotografieren heißt für mich die Welt entdecken.

Schmetterling Makro © Martina Müller 2008

Landschaften teile ich beim Betrachten oftmals in Fotomotive ein. Auch wenn ich ohne Kamera unterwegs bin, suche in einer eher langweiligen Landschaft interessante Details, die ich fotografieren könnte und sehe dadurch viele kleine Wunder, die andere nicht wahrnehmen. Das ist für mich das Schönste am Fotografieren. Auf den ersten Blick Unscheinbares zu SEHEN, das nicht jeder sieht und durch Fotografie auch für andere Menschen sichtbar zu machen. Die Schönheit einzelner Dinge hervorzuheben, die von anderen Menschen oft übersehen wird. Aus ungewöhnlichen Blickwinkeln zu fotografieren und eine völlig neue Sicht auf altbekannte Dinge zu bekommen. 

Wenn ich fotografiere, mich in die Welt der Motive begebe, verliere ich mich darin, vergesse Zeit und Raum und alle Sorgen und Nöte, bin für eine Weile ein anderer Mensch oder vielleicht bin ich dann ganz ich. Eine Entdeckerin auf Endeckungsreise, wo ich Dinge ansehe, als sähe ich sie das erste Mal, wie ein Kind, das die Welt entdeckt.
Wenn ich aus dieser „Trance“ aufwache, muss ich mich manchmal erst zurechtfinden, wo und wann ich bin. 

Doch beantwortet das jetzt Ulfs Frage? Wenn Du ein Fotomotiv wärst, als was würdest Du am liebsten fotografiert werden?

Nein, aber ich glaube, ich komme der Antwort langsam näher. Ich sehe da etwas…
Ich sehe keine Landschaft vor mir, auch kein Gebäude, kein Tier, keine Wolke oder so was. Ich sehe bei dieser Frage mich selbst. Warum nicht? Bin ich nicht auch ein Motiv? Auch wenn ich nicht perfekt bin, so gibt es mich doch nur einmal. Und wenn man das Beste einfach hervorheben würde? Ein guter Fotograf könnte das… Ja, vielleicht wäre der Blickwinkel das Entscheidende… Wie wäre es, wenn meine Flügel sichtbar würden…  oder die Kamera in meine Seele hinein schauen könnte… vielleicht kleine Wunder entdecken würde?

Jetzt sehe ich etwas. Am liebsten würde ich so fotografiert werden:
Ein fröhliches Mädchen mit Pferdeschwanz hüpft lachend über eine Blumenwiese, durchscheinende Flügel tragen sie hin und wieder hoch hinaus in die Lüfte. Dort, wo sie vorbeikommt, wird die Welt ein bisschen schöner, strahlender. Sie berührt mit einem Zauberstab die Seelen der Menschen, bringt sie zum Lachen und Glücklichsein. Und wenn sie weint, möchte man am liebsten mitweinen.
Ja, vielleicht würde es mir gefallen, als kleine Fee fotografiert zu werden… 

Quelle © Martina Müller 2008 

Noch ein Bild kommt mir in den Sinn: Eine Quelle. Eine Quelle mit klarem Wasser. Frisch sprudelt sie hinaus in die Welt. Was das jetzt mit mir zu tun hat, weiß ich nicht, aber irgendwie würde es mir auch gefallen, als eine frisch sprudelnde Quelle fotografiert zu werden. Seltsam. 

So, lieber Ulf. Diese Frage war nicht einfach zu beantworten, doch nun habe ich es geschafft. 

Teil 2 des Stöckchens folgt… 

Martina Müller

Stöckchen Nr. 5

Abgelegt unter: Stoeckchen, Fotos, Alles — Buchstabenwiese at 11:08 pm on Montag, August 25, 2008

 Pepper mit Ring © Martina Müller 2004

Ein Stöckchen rund ums Thema Bloggen – ein Blog-Stöckchen  

Stöckchen © Martina Müller 2004Stöckchen © Martina Müller 2004

Es waren einmal zwei Stöckchen,
die flogen zu mir aufs Blögchen… 

Und weil der Stöckchen-Fang-Reflex in mir erwachte, halte ich sie nun in Händen. Das eine Stöckchen kommt von Andrea und das andere vom Ulf. 6 Fragen Rund ums Bloggen.

Dann leg ich mal los: 

Was war der entscheidende Grund, mit dem Bloggen anzufangen?
Ich bin mir nicht sicher, ob es einen „entscheidenden“ Grund gegeben hat, mit dem Bloggen anzufangen… Geschrieben habe ich schon vorher. Doch Ende August 2006 bot die Schule des Schreibens, bei der ich ein Fernstudium für Belletristik und Sachliteratur belegt hatte/habe, allen Teilnehmern eines Lehrgangs die Möglichkeit an, kostenlos ein eigenes Weblog zu eröffnen.

„Weblog…“, dachte ich mir, „was ist das denn?“
Nachdem ich im Internet recherchiert hatte dachte ich nur: „Will ich auch haben.“
Anfang September 2006 war es dann soweit, meine Buchstabenwiese war eröffnet. 
 

Hast du ein Lieblings-Weblog?
Was würde eine Mutter wohl antworten, wenn man sie fragen würde, ob sie ein Lieblingskind hat…  *seufz*

Ein Lieblings-Weblog… hmmm… so eine schwere Frage. Genauso wenig könnte ich die Frage nach einem Lieblingsbuch beantworten. Indem ich eins hervorhebe, hätte ich das Gefühl ein anderes herabzusetzen. Das täte mir in der Seele weh. Ich liebe viele Bücher. Und zum Glück muss ich mich ja auch nicht entscheiden.

Ebenso ist es auch mit den Weblogs. Jedes Weblog ist auf seine Weise schön. Keines kann mit einem anderen verglichen werden, weil hinter jedem Weblog, Menschen stecken, die alle auf ihre Art liebenswert sind und Herzblut in ihre Beiträge stecken. Ansonsten würde ich sie gar nicht erst lesen. Es gibt berührende, lustige, informative, traurige und motivierende Texte und ja, es ist auch hier und da mal ein Text bei, der mich nicht so anspricht, aber das finde ich nicht tragisch. Ich liebe die Vielfalt der Texte.
Mal finde ich einen Beitrag aus diesem Weblog besonders klasse, mal einen Beitrag aus jenem Weblog. Nein, EIN Lieblings-Weblog habe ich nicht. Es sind definitiv mehrere, nämlich alle, in denen ich regelmäßig lese und kommentiere.

Es gibt allerdings ein Weblog, das genauso lange existiert wie meins und bis heute regelmäßig mit Beiträgen gefüllt wird. Es ist das Weblog von Wally. Wir kennen uns durch den Autorenstammtisch der SDS persönlich, sind auf irgendeine Weise seelenverwandt und haben uns gegenseitig mit Lesen und Kommentieren bis heute begleitet.   

Welches Weblog hältst du für maßlos überschätzt?
Also, diese Frage finde ich total blöd. Sorry. Weblogs, die ich nicht mag, die lese ich nicht. Punkt. Was aber nicht heißt, dass andere sie nicht toll finden können. Jedes Weblog, dessen Betreiber Gutes im Sinn hat, hat seine Daseinsberechtigung für mich. Ob ich es mag oder nicht. Wie könnte ich urteilen, dass ein Weblog, das andere Leser schätzen, überschätzt wird. Nein, mich damit auseinanderzusetzen, darin sehe ich keinen Sinn. 

Wenn du noch mal neu starten würdest, was würdest Du ändern?
Nichts. Ich finde es vollkommen in Ordnung, wie ich vor zwei Jahren angefangen habe. Und ändern kann ich jederzeit etwas, wann immer ich will. 

Würdest Du überhaupt noch mal anfangen?
Definitiv „Ja“! Denn sonst würde ich wohl inzwischen nicht mehr bloggen. Logischerweise. Es zwingt mich ja keiner. 

Was ist der Lieblings-Beitrag in deinem Blog?
Hmmm… schon wieder so eine „Lieblings-Frage“. Ich bin nicht so der Entscheidungstyp und ich stelle mir selbst solche Fragen gar nicht. Ich mag alle meine Beiträge, ansonsten würde ich sie auch keinem anderen zumuten.

Aber gut, mache ich eine Ausnahme. Welchen Beitrag mag ich besonders? Hmmm…  die aktuellen Beiträge sowieso… hmmm… von den älteren… vielleicht diesen hier
Sam – der Neue
oder diesen
Sein oder Nichtsein – Vom Leben und Leiden einer Schriftstellerin
oder den
Das unzufriedene Frühlingswetter
oder den
Ein Geschenk der Liebe,
vielleicht aber auch diesen hier
Der Zeitdieb – Ein Interview mit Baron von und zu Sommerwinter
puh… es geht einfach nicht, die Liste würde ellenlang…

Das heißt, Moment mal, wenn es hier auf meiner Buchstabenwiese überhaupt einen Lieblingsbeitrag geben kann, dann muss es ja wohl dieser hier sein: Ein perfekter Tag. Klar, das ist er. Fertig! 

Und nun? Wer will das Stöckchen auffangen?
Ich werfe es mal dezent zu Wally, Eluin, Susanne und Schaps. Und dann lasse ich noch ein paar Stöckchen hier herumliegen, wovon sich jeder, der Lust hat, eins mitnehmen kann. Ich finde, so ein Stöckchen ist für alle da.

Pepper Stöckchen © Martina Müller 2004

Ach, ich werfe einfach noch eins. So! Es fliegt… und fliegt… und fliegt… hinüber zu Sabine, die jetzt endlich auch ein Weblog hat. 

Viel Spaß wünsche ich euch,
Martina Müller

Stöckchen Nr. 4

Abgelegt unter: Stoeckchen, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 5:44 pm on Montag, Mai 19, 2008

                 

Stöckchen Nr. 4 – Das Vierer-Stöckchen 

Bei Sophilina lag ein interessantes Stöckchen rum… ich konnte nicht widerstehen es mitzunehmen. Und schon geht es los: 

4 Jobs I’ve done: 

1. Da fällt mir ein, dass ich bereits als Kind Geld „verdient“ habe. Wir hatten hinterm Haus eine große Wiese voll mit Gänseblümchen. Meine Freundin und ich haben sie gepflückt und bei den Nachbarn kleine Gänseblümchen-Sträuße gegen Geld angeboten. Ich glaube begeistert waren die Nachbarn nicht. Und so war der Job auch schnell wieder vorbei.   

2. Mein längster und bester Job war Lohn- und Gehaltsbuchhalterin bei einem Weltkonzern. Ein Job mit vielen Zahlen. Das hat Spaß gemacht. Aber jetzt kommt es mir so vor, als sei das in einem anderen Leben gewesen. 

3. Zwischendurch habe ich ein paar Mal Blumen verkauft, auf dem Markt, wenn meine Freundin noch Hilfe brauchte. Ansonsten habe ich ihr auch geholfen, Blumen für den Marktverkauf vorzubereiten, bis ich weggezogen bin. Hmm, erinnert mich jetzt irgendwie an die Gänseblümchen.  

4. Eine Weile war ich selbständig und habe Versicherungen verkauft. Nee, das war und ist nicht mein Ding. Ich hasse es, mich aufzudrängen, selbst wenn ich anderen damit helfen kann. 

4 movies I’ve seen 

1. Mein erster Kinofilm war „Bambi“. Wow, war das cool, irgendwie.  

2. Ich erinnere mich dunkel an „The Fog - Nebel des Grauens“ oder so ähnlich. Puh, das war nix für meine sensible und ängstliche Seele. 

3. Bei „Message In A Bottle“ mit Kevin Costner… *räusper* …bin ich im Kino eingeschlafen. Ist mir vorher noch nie passiert, hinterher auch nicht. Ganz schön peinlich, aber ich konnte die Augen vor Müdigkeit nicht aufhalten. Dann war der Film noch so – wie soll ich sagen – ruhig, zumindest das, was ich am Anfang mitbekommen habe. Aber es lag sicher nicht am Film, sondern eher daran, dass es der zweite Kinofilm an dem Abend war, den wir uns angeschaut haben und außerdem war es ca. 23 Uhr. Einen ruhigen, stillen Film kann ich um diese Zeit nicht empfehlen. Zwei Filme hintereinander auch nicht. 

4. „Krieg der Welten“. Das war einer der heftigste Film die ich bisher gesehen habe. Obwohl es eigentlich nicht meine Art von Filmen ist, war ich sehr beeindruckt. 

Ich sollte vielleicht noch darauf hinweisen, dass diese Filme nichts über mich aussagen, da ich mir üblicherweise am liebsten ganz andere Filme ansehe. Aber diese vier sind mir eben in Erinnerung geblieben. 

4 places I’ve been: 

1. Wien und viele andere Orte in Österreich.

2. London

3. Disney Land, Paris

4. Korfu – Dort waren wir auch im Achíllion, dem Schloss, dass die Kaiserin Elisabeth von Österreich, Sisi, erbauen ließ und es nach Achill benannte. Herrlich sage ich euch. Hier könnte ich mir vorstellen zu leben und zu schreiben. Man wird ja noch träumen dürfen. Das Schloss ist der schönste Ort von Korfu, den ich gesehen habe.  

4 TV-programmes I watch 

1. Serien wie Monk, Greys Anatomy (und andere)

2. ZDF Volle Kanne

3. Casting Shows

4. Alles, was mir beim Zappen unter die Augen kommt und mich fesselt. Kann ein Film sein oder Comedy, aber auch Doku oder Wissens-Dinger oder so was. Auch schon mal Kölner Treff. Ich bin eben nicht so auf eine Sache festgelegt. 

4 favourite foods: 

1. Salat, Salat und Salat

2. Peperoni-Chips

3. Kartoffeln

4. Apfelpfannkuchen 

4 places I’d rather be: 

Das ist schwierig. Grundsätzlich wäre ich lieber da, wo es weder zu heiß, noch zu kalt ist und wo es keine Spinnen, Wespen oder anderes ekliges Getier gibt. Da das wohl kaum in dieser Kombination möglich ist, würde ich mir zumindest mal das hier gerne ansehen: 

1. Kanada

2. Hawaii

3. Schottland

4. Venedig 

4 next victims 

Jetzt kommt das Beste. Diesmal habe ich die Auswahl. Allerdings sind nur 4 gefragt. Und das sind meine Opfer:

1. Martina, Mina Losa – damit sie nicht ganz vom Schreiben abkommt

2. Wally – die auch immer gerne mitmacht

3. Eluin – damit ihr Weblog auch wieder Futter bekommt

4. Susanne – die hoffentlich Lust hat mitzumachen 

Ich würde ja gerne noch mehr aufzählen… aber erstens weiß ich nicht, ob jeder Lust zu so was hat und zweitens muss ich ja noch ein paar Opfer für meine vier Opfer übrig lassen. Natürlich ist niemand gezwungen. Es passieren auch keine schlimmen Dinge, wenn das Stöckchen nicht aufgefangen wird. Das ist garantiert. 

So, ich habe fertig! 

Martina Müller

Stöckchen Nr. 3 – Das Mackenstöckchen

Abgelegt unter: Stoeckchen, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 8:15 pm on Freitag, April 18, 2008

 

Stöckchen Nr. 3 – Das Mackenstöckchen 

Hurrah ein neues Stöckchen wurde mir zugeworfen. Genau genommen waren es drei. Eins habe ich mit links gefangen, eins landete direkt vor meinen Füßen und eins lag plötzlich hinter mir. Ich hoffe, ich habe keins übersehen. Und das sind die eifrigen Stöckchenwerfer: Uta, Sophilina und Dodo 

Und hier kommen auch schon die zu erfüllenden Aufgaben: 

1. Setze einen Link zu der Person, die dir das Stöckchen zugeworfen hat.
Schon erledigt, werft mal einen Blick nach oben.  

2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
Was gibt’s da zu erwähnen. Einfach die Punkte 1 bis 4 erfüllen. 

3. Erzähle von dir sechs unwichtige Dinge / Gewohnheiten / Macken.

Okay, dann wollen wir mal sehen, was mir so einfällt. Fragt sich nur, ob man Macken an sich selbst bemerkt… 

I.   Eine Gewohnheit von mir ist es, mir Zahlenreihen, wie Telefonnummern, in Form eines Rhythmus zu merken, ähnlich einer Melodie. Ja, lacht nur. Ich finde Zahlen nun mal sehr klangvoll. Es gibt aber auch schon mal Zahlen, die haben einfach keinen Rhythmus, weil sie in dieser Reihenfolge nicht gut zusammenpassen und die kann ich mir dann trotz meines guten Zahlengedächtnisses anfangs nur schwer merken.  

II.   Das gehört wohl eher in die Kategorie Macken: Ich gehöre zu den Menschen, die vor einem Termin immer glauben noch massig Zeit zu haben und dann auf rätselhafte Weise doch immer wieder in Zeitdruck geraten. Es ist wie verhext. Seufz. Anfangs bin ich die Ruhe selbst, tu noch dies und das, ist ja noch Zeit. Doch meist endet das in totaler Panik und Hetze. Schon als Kind musste ich fast täglich zum Bus rennen, um ihn nicht zu verpassen. Da ich gut im Laufen war, kam ich trotzdem meistens rechtzeitig zur Schule. Ach, ich sehe schon die skeptischen Blicke und höre die guten Ratschläge: Dann musst du eben eher anfangen. Nein, das hilft leider auch nix. Am Anfang ist ja immer noch genug Zeit, doch dann… Aber jetzt gibt’s endlich eine Erklärung für dieses Phänomen. Und zwar hier. Ich kann nämlich gar nix dafür. Jawoll, die Gene sind schuld. Ich bin eben eine Eule. 

III.   Noch ne Macke: Wenn es im Schlafzimmer stockfinster ist, kann ich nicht schlafen. Dunkelheit macht mir Angst. Aber zum Schlafen reicht es schon, wenn die Rollläden nicht ganz runtergelassen sind, so dass durch die Ritzen ein bisschen Mondlicht oder Laternenlicht durchdringt. Denn nichts, absolut nichts sehen zu können, das geht bei mir gar nicht. Ist sozusagen ein No Go. 

IV.   Und da wir schon im Schlafzimmer sind: Egal wie müde ich bin, egal wie spät es ist, ich muss vor dem Einschlafen mindestens eine Seite lesen, sonst ist der Tag nicht vollständig. Überhaupt: Ein Leben ohne Bücher könnte ich mir nicht vorstellen. Kann man ohne Bücher überleben? Sind sie für den Geist nicht das, was der Sauerstoff für den Körper ist? Überlebensnotwendig? 

V.  Oje, da ist ja noch eine Macke: Ich kann mich oft schwer entscheiden. Ich glaube, es liegt daran, dass ich mich dann nicht nur FÜR etwas entscheiden muss, sondern gleichzeitig auch GEGEN etwas, was ich äußerst ungern tue. Besonders wenn ich gerne beides möchte. Ich arbeite dran. Täglich. So lese ich meistens auch zwei Bücher zur gleichen Zeit. Meistens einen Roman und ein Sachbuch. Am liebsten würde ich sowieso oftmals mehrere Dinge gleichzeitig tun. So habe ich es als Teenager fertig gebracht gleichzeitig Musik zu hören, ein Buch zu lesen und zu stricken, nur weil ich mich nicht für eins entscheiden konnte. Meist war ich am Ende so ins Buch vertieft, dass ich gar nicht merkte, wenn die Musik aufhörte. Wie das mit dem Stricken klappte, weiß ich gar nicht mehr. Habe ich bestimmt auch irgendwann beiseite gelegt. Heute stricke ich nicht mehr.

VI.   Wenn ich mich mal an etwas so richtig festgebissen habe, vergesse ich alles um mich herum, auch Bedürfnisse wie Essen und Trinken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Spaß macht oder einfach nur getan werden muss. Wenn ich mich einmal dazu durchgerungen habe, dann ruhe ich nicht eher, bis ich fertig bin. Oder bis mein Körper „stopp“ sagt. Neuerdings versuche ich, mir selbst Pausen zu verordnen, man wird schließlich nicht jünger.  Aber nicht, dass hier der Eindruck entsteht, ich sei eine super Hausfrau oder so. Eher nicht. Leider. Denn auch jetzt, während ich hier schreibe, vergesse ich gerade die Welt um mich herum und ruhe nicht eher bis dieses Mackenstöckchen fertig ist, egal ob unten die Wäsche wartet. So kann es dann auch passieren, dass ich die Eieruhr für meinen Tee zwar höre, aber auch wieder nicht, und der Tee dann alle Zeit der Welt hat zu ziehen, solange bis er kalt ist… So werden aus fünf schon mal 30 Minuten und der Tee wird ungenießbar.  

So, nun muss ich wieder auftauchen. Wo bin ich, wie spät ist es, was habe ich verpasst?  

4. Reiche das Stöckchen an sechs andere Blogger weiter.
Tja, nun habe ich ein Problem. Die meisten, die ich kenne, haben das Stöckchen schon und ob die anderen Stöckchen mögen, weiß ich gar nicht. Daher mache ich es mir ganz einfach:

Wer will, nimmt einfach das Stöckchen mit… ist ausdrücklich erwünscht, besonders von allen, die mir immer so nette und liebe Kommentare schreiben. Einfach aufheben, in die Tasche stecken, Zuhause auspacken, neben den PC legen und anfangen zu schreiben…  

  

Och bitte, tut mir den Gefallen.  

Martina Müller

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