Ein kleines Lebenszeichen mit einem Jammerlappen im Schlepptau

Abgelegt unter: Fotos, Tierisches, Gedankensplitter, Alles, Tagebuch, Allgemein — Buchstabenwiese at 6:10 pm on Freitag, August 27, 2010


Ein kleines Lebenszeichen mit einem Jammerlappen im Schlepptau

 

Erwartet jetzt bloß keinen philosophischen oder auch nur ansatzweise gescheiten Beitrag von mir. Nee, dafür bin nicht in Stimmung.  Ich winke euch nur mal schnell aus dem düsteren Heinsberg zu, damit ihr wisst, dass ich noch lebe. Irgendwie.

 

Hummel winkt © Martina Hildebrand 2010

 

Wetter

Das Wetter, falls man das so nennen kann, geht mir ziemlich auf die Nerven. Dicke Wolken schieben und quetschen sich über den Himmel und lassen keinen Sonnenstrahl durch. Inzwischen scheinen sich auch in meinem Kopf dicke düstere Wolken zu drängeln und schlechte Stimmung zu verbreiten.

 

Lange Leitung leitet langsam

Hinzu kommt noch, dass wir seit zwei Wochen wieder mal ständig Probleme mit unserer langen DSL-Leitung haben. So wie jedes halbe Jahr. Dann klappt es wieder ein halbes Jahr, bevor es wieder losgeht. *seufz* Ob jemals eine gescheite Leitung in unser Dörfchen gelegt wird???? Mann, wir können zum Mondfliegen, der nebenbei gesagt wesentlich einsamer liegt als unser Dörfchen, aber eine gescheite DSL-Leitung soll nicht möglich sein???? Versteh einer die Welt. Ob man auf dem Mond ins Internet kommt?

 

Mond © Martina Hildebrand 2010

 

Was die Welt nicht braucht und ich schon gar nicht

Nun hatte ich doch erst vor ein paar Tagen tagelang linksseitig Kopfschmerzen, bei denen keine Tabletten halfen. Seit gestern habe ich einen steifen Nacken, gleiche Seite. Genau das habe ich noch gebraucht. Was sonst.

 

Peppersiegel und Schnüffelnase

Heute stand der jährliche Hunde-TÜV mit Impfung auf dem Programm. Pepper hat anstandslos bestanden, den TÜV-Stempel bekommen und darf nun ein weiteres Jahr durch die Gegend hüpfen und schnüffeln.

 

Pepper kugelt sich © Martina Hildebrand 2010

 

Pepper ist regelrecht begeistert, wenn wir mit ihm zum Tierarzt gehen. Wegen der vielen, tollen Gerüche sitzt er aufgeregt im Warteraum und schnüffelt und schnüffelt. Selbst im Platz robbt sich der Schlawiner noch langsam voran, um ein Fleckchen nach dem anderen abzuschnüffeln. Unglaublich.

Entdeckt er einen ihm sympathischen Leidensgenosse, dann fiept er uns die Ohren voll, weil er so gerne näher ran möchte. Heute fiel seine Wahl auf ein süßes kleines schwarzes Hündchen, das wir am liebsten auch gleich mitgenommen hätten.  

Auf dem Behandlungstisch hielt sich die Freude allerdings in Grenzen. Da ist er mir doch glatt vom Tisch gesprungen! Ich konnte ihn gerade noch auffangen. Ts. Ich glaube, er hat Höhenangst. ;-)

Trotzdem lässt er den netten Tierarzt überall dran, sogar die Zähne darf der sich ansehen. Und beim Piksen zuckt Pepper nicht mal. Tapferes Kerlchen.

Ist er erst mal wieder vom Tisch runter, dann schnüffelt er munter weiter. Schließlich gibt es auch im Behandlungsraum eine Menge Gerüche.

 

 

Blüte pink © Martina Hildebrand 2010

 

Eingeschränkte Bloggeraktivitäten

Nicht Wundern, wenn ich zurzeit nicht so präsent bin. Das liegt zum einen daran, dass das DSL zwischendurch immer mal wieder durchhängt, was nicht witzig ist, und zum anderen daran, dass ich weniger Zeit habe. Herr Buchstabenwiese hat nämlich seit Montag Urlaub, da gehen die Uhren etwas anders, auch wenn wir Zuhause sind. Da will ich schließlich nicht den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen, obwohl Petrus mit dem Wetter ja nicht gerade gnädig zu uns ist. *seufz*

Wie ihr seht, es liegt nicht daran, dass ich euch nicht mehr lieb hätte.

;-)

 

 

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch und grüßt die Sonne von mir, falls ihr sie irgendwo seht. Vielleicht könntet ihr sie freundlich fragen, ob sie bei uns auch mal vorbeigucken könnte.

 

Sonne und Wolken 2 © Martina Hildebrand 2010

 

Und jetzt gehen wir nach ewig langer Zeit mal wieder griechisch essen. Schließlich haben wir Urlaub und man gönnt sich ja sonst nix.

 

Bis bald,

Martina Hildebrand

Schattenspiele - Schattenwelten

Abgelegt unter: Tierisches, Herausgefunden, Sinnig Unsinniges, Fotos, Gedankensplitter, Alles — Buchstabenwiese at 2:17 pm on Donnerstag, August 19, 2010

Schatten mit Schal Pink © Martina Hildebrand 2006

 


Schattenspiele und Schattenwelten

 

Gut ist, wenn jemand über seinen Schatten springen kann.

Weniger gut ist, wenn jemand nur noch ein Schatten seiner selbst ist.

Seine Schatten vorauswerfen klingt sogar ein bisschen wie eine Drohung.

Und im Schatten eines anderen stehen, gefällt den meisten gar nicht, obwohl man da einfach nur einen Schritt zur Seite gehen braucht, um wieder im Licht zu stehen.

 

Dabei kann ein Schatten durchaus etwas Gutes sein.

Bei sengender Hitze lässt es sich zum Beispiel viel besser im Schatten eines großen Baumes aushalten, als in der Sonne.

Mit der Hilfe eines Schattens kann man sogar die Uhrzeit ablesen, auf einer Sonnenuhr.

Und nicht zu vergessen: Wo Schatten ist, da muss auch irgendwo Licht sein.

 

Sonne und Wolken © Martina Hildebrand 2010

 

Einen Schatten haben … ist das jetzt etwas Gutes oder eher nicht so gut?

Ich würde sagen, es kommt drauf an … ;-)

 

Ich habe jedenfalls einen Schatten, nicht so einen hoffe ich, aber eben so einen.

 

Schattenfrau © Martina Hildebrand 2009

 

Schattenbild © Martina Hildebrand 2010

 

 


Natürlich habe ich nicht alleine einen Schatten.


Zu zweit – Pardon! – zu dritt einen Schatten zu haben, ist noch viel schöner.

 

Schattenfamilie © Martina Hildebrand 2010

 


Und manchmal sind Schatten sogar romantisch.

 

Schattenpaar © Martina Hildebrand 2008

 

Ich spielte mit dem Schatten,

im Beisein meines Gatten,

juchzend vor Freud und Wonne,

im Licht der Abendsonne.

 

Schattenpaar Abendsonne 1 © Martina Hildebrand 2007  

 

Schattenpaar Abendsonne 1 © Martina Hildebrand 2007

 

Schattenpaar Abendsonne 4 © Martina Hildebrand 2007

 

Schattenpaar Abendsonne 3 © Martina Hildebrand 2007

 


Wusstet ihr eigentlich schon, dass Pepper ein Schattenjäger ist?

 

Einen Ball auf der Hunderunde mitzunehmen, das kann ich mir getrost sparen. Zweimal werfen und ich kann selbst hinterherlaufen. Ein Hund von Welt interessiert sich eben mehr für den Duft der weiten Hundewelt, als für einen rollenden Ball.

 

Aber Schattenjagen, das scheint auch für einen Welthund wie Pepper nicht unter seiner Würde zu sein. Wenn ich bei Sonnenschein mit meinen Armen und Händen herumwedle, dann ist er nicht mehr zu halten. Er rennt hin und her, springt in die Höhe und bellt vor Freude.

 

Auch Schmetterlingsschatten, die vor seiner Nase am Boden „vorbeifliegen“, sind offensichtlich eine interessantere Beute als der Schmetterling selbst. Bisher hat er zwar noch keinen Schatten fangen können, aber wer weiß …

;-)

 

Gelegentlich hat eben auch der beste Freund des Menschen schon mal einen Schatten.

 

 Pepperschatten © Martina Hildebrand 2010

 

Nun habe ich noch ein paar schattige Blumengrüße für euch. Ich hoffe, ihr mögt Tulpen.

;-)

 

 Schattentulpen © Martina Hildebrand 2010

 

Martina Hildebrand

 


Nachtrag:

Ein Dankeschön geht an Elisabeth, die mich mit diesem Beitrag an meine Schattenbilder erinnert hat, die ich in den letzten Jahren fotografiert und nun herausgekramt habe.

:-)

Roter Frühling

Abgelegt unter: Tierisches, Gluecksmomente, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 6:34 pm on Mittwoch, Mai 19, 2010


Der Frühling wird rot

 

Vorgestern sah ich schon ein paar Knospen am Wegesrand herumhängen. Grün eingepackt leuchtete bei einer davon ein roter Zipfel hindurch.

Oh nein, und ich hatte mein liebstes Spielzeug nicht dabei!!!

 

Aber gestern! Trotz Wind und quirlendem Hund, den nichts als die Düfte seiner Angebeteten interessierte, konnte ich das hier festhalten:

 

 Mohnblüte © Martina Hildebrand 2010

 

Mohnblüte Makro © Martina Hildebrand 2010

 


Und diesen süßen Kerl:

 

Marienkäfer1 © Martina Hildebrand 2010

 

Marienkäfer2 © Martina Hildebrand 2010

 

 

Heute bin ich natürlich wieder MIT meinem Spielzeug losmarschiert.

 

Und es ist kaum zu glauben:

 

Das rote Blütenkleidchen war der grünen Hülle bereits entkommen und hatte sich komplett entfaltet. Ich trotzte dem noch heftiger wehenden Wind und dem zerrenden Hund und fotoknipste meine erste Mohnblüte in diesem Jahr. Tataaa…

 

Mohnblüte entfaltet 1 © Martina Hildebrand 2010

 

Mohnblüte entfaltet 2 © Martina Hildebrand 2010

 

 


Und hier scheint der kleine Quirl ganz brav dazuliegen und darauf zu warten, dass Frauchen endlich mit Fotografieren fertig ist.

 

Pepper auf dem Sprung © Martina Hildebrand 2010

 

Wie man an den Hinterpfoten aber deutlich sehen kann, ist er bereits auf dem Sprung, denn der ewig lockende Duft der läufigen Hündinnen umwehte seine Schnüffelnase. Auch für ihn ist der Frühling eben rot. Rot wie die Liebe.

;-)

 

Martina Hildebrand

Herrliches Landleben

Abgelegt unter: Tierisches, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 1:42 am on Freitag, Mai 7, 2010

Sonnenuntergang5 © Martina Hildebrand 2010

Vorstadtidylle – Friedliches Landleben

 

Das kleine Dorf liegt zwischen Mais- und Kornfeldern, nah einer Kreisstadt. Die Sonne strahlt, der Himmel leuchtet in Azurblau und Vögel zwitschern ausgelassen ihre Lieder. Vor einem rot verklinkerten Reihenhaus hockt eine blonde, schlanke Frau im Vorgarten und rupft Unkraut. Ein Yorkshire Terrier sitzt völlig frei, aber brav daneben und schaut zu. Friedliche Stille, Landleben pur. Es ist ein Frühlingstag, wie er schöner nicht sein könnte.

 

  

 

Wie immer, seit diese Nachbarn gegenüber wohnen, werfe ich einen Blick zu ihrem Haus, bevor ich mit meinen Jack Russel Terrierrüden spazieren gehe.

Fassungslos entdecke ich den süßen Yorkshirerüden ruhig und brav dasitzen, während sein Frauchen sich vertieft dem Unkraut widmet, und rolle mit den Augen.

 

 

Gestern erst war es nämlich wieder passiert:

 

Ich trage den Müll raus und mein kleiner Terrier läuft mit mir in den Garten. Warum auch nicht? Es ist ja unser Garten, der zudem noch rundum eingezäunt ist, da sollte das wohl möglich sein. An der Mülltonne angekommen, sehe ich, dass der Nachbarssohn mit einem Besucher vor der sperrangelweit geöffneten Türe steht und mit einem Handy telefoniert. Ich schüttle den Kopf, weil diese Leute es nach so langer Zeit offenbar noch immer nicht gelernt haben, dass man die Türe auch anlehnen kann, sogar sollte, wenn man einen Hund hat, der dauernd ausbüxt.

 

 

 

Mein kleiner Terrier hat natürlich längst mitbekommen, dass sich vor dem Haus seines „Feindes“ etwas tut. Er bellt, prophylaktisch sozusagen. Leider. Es dauert keine Sekunde, da rennt der Yorkshire Terrier von Gegenüber kläffend über die Straße, auf unseren Gartenzaun zu und geht zum Angriff über. Nun ist mein Hund nicht mehr zu halten, er mutiert zum Giftzwerg, was ich in dieser Situation ehrlich gesagt verstehen kann.

Ich hasse es.

Die beiden Kampfterrier attackieren sich nun richtig böse, nur der Maschendrahtzaun zwischen ihnen verhindert vermutlich, dass Blut fließt.

 

Pepper am Zaun © Martina Hildebrand 2010

 

Mein Blick geht entnervt zu den Nachbarn. Doch der Sohn, immer noch am Handy, macht keine Anstalten seinen Hund wieder einzufangen. In aller Seelenruhe hatte er seinem Hund hinterhergesehen, wie dieser über die Straße rannte.

Super!

 

Die Hunde heizen sich immer mehr auf. Um die Situation zu entschärfen, eile ich zum Gartenzaun, packe die Hinterbeine meines Giftterriers und ziehe ihn vom Zaun weg. Keine Sorge, das habe ich schon öfter so gemacht. Anders kriege ich dieses wilde 11 Kilo-Muskelpaket in so einer Situation nicht zu fassen. Keinesfalls würde ich jetzt meine Hand in die Nähe seiner Schnauze bringen wollen, und seine Ohren sind jetzt auch zugeklappt. Keine Chance.

Meinen Hund kümmert es nicht, dass ich ihn an den Hinterbeinen wegziehe, er sieht nur noch den angreifenden Yorkshirerüden.

 

Endlich bequemt sich der Nachbar mit Handy am Ohr, seinen Hund von unserem Zaun wegzuholen. Mit einer Hand packt er das Fliegengewicht am Nackenfell und hebt ihn hoch. Gemächlich trottet er mit Handy in der einen Hand und Hund in der anderen Hand zurück zu seinem Haus.

 

 

Kann mal vorkommen? Klar, MAL schon. Es ist nur so, dass ich es nicht mehr zählen kann, wie oft das schon vorgekommen ist. Es gibt auch die Variante, in der der Yorkshire Terrier vor unserm Haus steht und ein offenes Fenster ankläfft, obwohl mein Hündchen gerade friedlich schläft. Wie von der Tarantel gestochen springt dieser dann von seinem Lager auf, hetzt in halsbrecherischem Tempo die Treppe runter und stellt sich kläffend auf zwei Beinen an der geschlossenen Terrassentüre hoch. Schon manches Mal wäre ich vor Schreck fast vom Stuhl gefallen.

 

Pepper im Sessel © Martina Hildebrand 2010

 

Es nervt. Und zwar gewaltig. Besonders, da klar ist, dass diese Familie es in diesem Leben nicht mehr lernen wird, auf ihren Hund aufzupassen. Der kleine Rüde ist schon zweimal fast unters Auto gekommen, trotzdem schaffen sie es nicht, die Türe anzulehnen oder zuzumachen, wenn sie rausgehen. Wie blöd kann man sein? Mal abgesehen davon, dass ich das langsam als Belästigung empfinde, nicht mal in den eigenen Garten gehen zu können, ohne diesen Terrier-Terror über mich ergehen lassen zu müssen. Es nervt auch, dass ich erst mal rausgucken muss, wenn ich mit Hund vor die Türe oder in den Garten gehe, ob die da drüben auch ihre Türe zuhaben. Und natürlich ist mein Hund mittlerweile hochsensibilisiert und kläfft jetzt wegen jedem Sch…. Na herzlichen Dank.

 

 

Mein Blick wandert zurück zu der idyllischen Szene. Dem Yorkshire Terrier wird langweilig. Da war ja vorauszusehen. Er trottet zum Nachbarvorgarten, schnuppert, hebt dort sein Beinchen und trappelt über die Straße. Schnuppernd macht er sich auf zu einem Abenteuerausflug. Ich schaue ihm nach, bis ich in nicht mehr sehen kann. Und Frauchen? Die bekommt gar nix mit. Oder doch? Sie steht auf, geht ins Haus, kommt zurück und hat eine Zigarette in der Hand. Erneut widmet sie sich dem Unkraut. Sie schaut sich nicht mal um, ob ihr Hund irgendwo in der Nähe zu sehen ist.

 

Okay, ich vergaß, sie ist es natürlich gewohnt, dass ihr Hund ausbüxt und alleine spazieren geht.

 

Ich kann nur den Kopf schütteln über so viel Gleichgültigkeit, Ignoranz und Rücksichtslosigkeit.

Ich habe noch ihre entschuldigenden Worte im Ohr, als sie vor ein paar Tagen ihren Hund von unserem Gartenzaun wegholte: „Nur eine Sekunde nicht aufgepasst und weg ist er.“

Eine Sekunde? Ah ja. Alles klar.

 

So, wo der Yorkshire Terrier gerade nicht im oder am Haus ist, kann ich ja endlich mit meinem Hund spazieren gehen und hoffen, dass uns der kleine Ausreißer nicht über den Weg läuft.

 

 

Ach, es ist doch herrlich, auf dem Land zu wohnen …

 

Martina Hildebrand, 28. April 2010

 

Angeknabbertes Glück…

Abgelegt unter: Tierisches, Herausgefunden, Sinnig Unsinniges, Gluecksmomente, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 7:48 pm on Mittwoch, April 28, 2010

Glücksklee2 © Martina Hildebrand 2010

Angeknabbertes Glück

 

Heute bin ich dem Glück begegnet. Es war grün, hatte einen Stängel und vier Blätter, mal zwei. Und das an Peppers Geburtstag.

 

Die wunderschönen Wiesenblumen wollte ich fotografieren. Ich bestaunte gerade die riesigen dreiblättrigen Kleeblätter, als ich sie sah. Erst das eine, dann das andere. Zwei vierblättrige Kleeblätter standen direkt nebeneinander. Wow, soviel Glück auf einmal. Irgendjemand hatte zwar das Glück bereits angeknabbert, aber das tat meiner Freude keinen Abbruch. Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. In diesem Falle also vierfaches Glück. Man stelle sich nur mal vor, wenn sich das noch weiter vervielfältigen ließe, welch unglaubliche Glückswelle die ganze Welt erfassen würde.

 

 Frühlingswiese2 © Martina Hildebrand 2010

Früher habe ich die vierblättrigen Kleeblätter gepflückt und mit nach Hause genommen. Festhalten wollte ich das Glück. Doch Zuhause angekommen war bereits der Lebenssaft aus dem Glücksklee herausgeflossen. Schlaff und ohne Kraft lag es vor mir. Meist habe ich es dann getrocknet, um es haltbar zu machen. Aber mal ehrlich. Wie schön ist ein vertrocknetes Kleeblatt anzusehen? Macht das glücklich? Kann ein totes Kleeblatt Glück bringen?

 

 

So kam ich irgendwann auf die Idee, den Glücksklee in eine Vase mit frischem Wasser zu stellen. Und siehe da, wenn ich dem Glück zu trinken gab, es pflegte, dann hielt es wesentlich länger und sein Anblick machte mich viel glücklicher. Doch auch in der Vase lebte es nicht ewig. Irgendwann wurde es gelb und war hinüber. Das Glück ließ sich einfach nicht dauerhaft festhalten.

 

Ja, da standen sie nun, die zwei vierblättrigen Kleeblätter. Was tun?

 

 Glücksklee3 © Martina Hildebrand 2010

 

Ich beschloss, den Glücksklee an seinem Platz stehen zu lassen. Dort würde er am längsten halten, falls kein Schaf oder Hund vorbeikam und ihn aufmampfte. Aber eine Glücksgarantie gibt es nun mal nicht. Immerhin wäre es so möglich, dass andere an dem angeknabberten Glück teilhaben könnten. Ihr erinnert euch? Das Glück vervielfältigen …

 

Und:

Einen angeknabberten lebendigen Glücksklee im Herzen zu bewahren, vermittelt viel mehr Glückskraft als einen vertrockneten in der Hand zu halten.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Glück auf all euren Wegen, und meinem kleinen Glücksquirl auf vier Pfoten wünsche ich Alles Liebe und Viel Glück zum Geburtstag.

 

 Pepper © Martina Hildebrand 2010

 

Pepper mit Ball © Martina Hildebrand 2010

 

Martina Hildebrand

 

Bist du in deinem Element?

Abgelegt unter: Tierisches, Herausgefunden, Sinnig Unsinniges, Gluecksmomente, Alles, Fotos, Geschichten — Buchstabenwiese at 4:52 pm on Montag, März 15, 2010


Bist du in deinem Element?

 

Tataaaaaa… nun ist es soweit. Die Enthüllung naht.

Auch wenn ihr gar nicht neugierig seid, wer sich hier versteckt hat…

 

Handschuhversteck © Martina Hildebrand 2010

 

… zeige ich euch trotzdem, wer unter dem Handschuh ist.

 

Wer es nicht wissen will, sollte also auf keinen Fall weiterlesen!

 

     

 

 

Ich denke, Katinka möchte schon endlich wissen, wer der kleine Kerl ohne Knie, mit dem Handschuh über dem Kopf, ist.

 

Und Andrea aus der fernen Schweiz ahnt sicher, wer sich da so schüchtern verbirgt.

Ich weiß nämlich, dass sie einen berühmten Kumpel von unserem neuen Mitbewohner kennt. Der tritt regelmäßig in einer Show auf, mit einem Doktor.

Ja, das hättet ihr wohl nicht gedacht, dass unser Kleiner einen Promi zum Kumpel hat und dass er ihm auch noch wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

 

Anfangs wollte er uns seinen Namen nicht verraten. Aufgrund seiner Herkunft tippte meine Schwiegermutter auf „Eckart“ und Herr Buchstabenwiese auf „Ping“. Obwohl ich Ping schon passend und auch niedlich fand, hatte ich so eine Ahnung, dass es nicht der richtige Name sein konnte. Er reagierte einfach nicht auf Ping.

 

Mir fiel ein, dass ich seinen berühmten Kumpel vor 22 Monaten bei dieser Show kennen gelernt habe und diese Begegnung mich total glücklich gemacht hat. Und plötzlich wusste ich es. Dieser kleine Kerl heißt Felix! Felix, der Glückliche. Und das ist er also:

 

 Pinguin1 © Martina Hildebrand 2010

 

Dann habe ich ihm Bert vorgestellt. Ihr kennt doch Bert und seine Dialoge noch, oder?

 

Bert © Martina Hildebrand 2010

 

Felix und Bert haben sich auf Anhieb verstanden.

 

 Bert und Felix 1 © Martina Hildebrand 2010

 

 Bert und Felix 1 © Martina Hildebrand 2010

 

Felix steht auch total auf Pepper. Er meinte, mit ihm könne man viel Spaß haben. Ich bin nicht sicher, ob Pepper das auch so sieht.

 

 Pepper und Felix © Martina Hildebrand 2010

 

Aber was hat das jetzt mit der Überschrift zu tun, mit der Frage, ob du in deinem Element bist?

 

Euch ist sicher aufgefallen, dass Felix ein Pinguin ist. Na kommt schon, das sieht man doch. Und nun stellt euch einen Pinguin in der Wüste vor… wie beschwerlich es für ihn wäre, sich mit diesen kleinen Patschefüßen fortzubewegen. Wir würden sagen, er ist plump und unbeweglich.

 

Ein Pinguin gehört ja auch nicht in die Wüste?

Stimmt genau.

 

Deshalb stellt euch nun den gleichen Pinguin vor, wie er ins Wasser eintaucht. Wie wendig, schnell und elegant er sich auf einmal bewegen kann. Denn dort im Wasser ist er in seinem Element…

 

Und Felix, soll mich daran erinnern, dass es nicht immer an mir liegt, wenn etwas nicht so läuft wie es soll, wenn jeder Schritt beschwerlich ist. Denn vielleicht bin ich einfach nicht in meinem Element.

Er soll mir Mut machen, mit meinen Patschefüßen durch die Wüste zu laufen und mein Wasser zu suchen, mein Element, in dem ich mich rundum wohlfühlen kann.

 

Wer sie noch nicht kennt, diese wunderschöne Pinguin-Geschichte vom Comedy-Doktor, und wer gerne den berühmten Kumpel von Felix kennenlernen will, dem kann ich dieses kleine Video nur empfehlen: Pinguin-Geschichte

 

Auf das ihr in eurem Element seid.

 

Felix © Martina Hildebrand 2010

 

Martina Hildebrand

 

 

Ist das normal? Muss wohl.

Abgelegt unter: Taufrisch, Tierisches, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 8:12 pm on Donnerstag, Januar 28, 2010

Zweig © Martina Hildebrand 2010

 

Der ganz normale Wahnsinn Donnerstag-Alltag

 

Nachdem gestern Abend noch Nieselschnee gefallen ist, müssen die Temperaturen heute Nacht in die Höhe geklettert sein. Nur gerade so viel, dass das winzige bisschen Schnee, das hier noch herumlag, getaut ist. Was für ein S..wetter. Bäh!

 

Immerhin schien heute Vormittag zunächst die Sonne… Als Pepper und ich an die frische Luft gingen, leider nicht mehr. Unterwegs fing es dann auch noch an zu… ja was eigentlich, schneien, regnen? Ich würde sagen, es handelte sich um ekligen Schneeregen. Pitschenass sind wir geworden! Und kaum waren wir Zuhause, kam die Sonne wieder raus. Unverschämt! Das nehme ich persönlich, lieber Petrus. 

 

Tautropfen1 © Martina Hildebrand 2010

 

Tautropfen2 © Martina Hildebrand 2010

 

Außerdem geht mir heute mein süßes schnuckeliges Hündchen auf die Nerven. Seit Tagen umrundet und beschnüffelt er jeden einzelnen Grashalm aufs Intensivste, was eindeutig darauf hinweist, dass eine läufige Hündin meinem Peppi den Kopf verdreht. *seufz* Heute war er den ganzen Tag schrecklich unruhig. Jeder, der schon mal verliebt war, kennt diese spezielle Unruhe. Sie nervt Außenstehende…

Zur Krönung kam dann auch noch der Wolf in ihm zum Vorschein. Mein Hündchen saß vor der Terrassentür und heulte herzergreifend. Wie sich das anhört… das kann man gar nicht beschreiben.

Mein kleiner Peppi leidet. Die gute Nachricht ist: Wenn einmal das Heulstadium erreicht ist, dann ist es bald vorbei. Bis zur nächsten läufigen Hündin.

 

 Peppi © Martina Hildebrand 2010

 

Heute Nachmittag ist dann auch noch der kleine freche, aber auch süße, Yorkshire Terrier-Rüde von gegenüber ausgebüxt. Er hat sich ganz unverschämt bei uns an den Gartenzaun gestellt und gebellt. Und Pepper ist natürlich völlig ausgerastet, wo er heute sowieso auf jeden Hund, der hier vorbeikommt, entweder mit Bellen oder Jammern reagiert. *nerv* Zum Glück war Pepper drinnen, so dass die zwei Giftzwerge nicht aufeinander treffen konnten.

Och, das passiert öfter, dass der Hund von gegenüber ausbüxt. Letztens wäre der Kleine fast überfahren worden, als er über die Straße rannte, um Pepper anzugiften. Es war haarscharf. Manche Hundebesitzer schaffen es einfach nicht, auf ihre Hunde aufzupassen. *seufz*

 

Eigentlich (Ich liebe dieses Wort!) wollte ich heute mal wieder etwas Gescheites schreiben… Beim Wollen ist es geblieben. *seufz* Mein Gehirn hatte keine Lust zu denken (Ich hoffe es ist noch da, wo es hingehört!) und meine Hand hatte keine Lust den Füller zu führen. Streik auf der ganzen Linie. Was soll man dagegen machen. Ich habe mich ergeben und was anderes gemacht. Etwas, das ich seit Ewigkeiten nicht mehr getan habe. Was, das zeige ich euch morgen… für heute ist es genug.

 

Martina Hildebrand

 

Schneemanngedicht

Abgelegt unter: Sinnig Unsinniges, Tierisches, Fotos, Alles, Geschichten, Lyrik — Buchstabenwiese at 12:13 pm on Dienstag, Januar 26, 2010

Schneemann 2 © Martina Hildebrand 2010

 

Nichts bleibt wie es ist

 

Ein Schneemann steht im Schnee,

da kommt ein Hund, oh weh,

der hebt galant sein Bein,

das darf doch wohl nicht sein,

dem Schneemann wird ganz heiß,

nun ist er nicht mehr weiß.

 

2010 Martina Hildebrand

 

Schneemann und Peppi © Martina Hildebrand 2010

 


Nachtrag:

 

Ich habe Pepper natürlich NICHT erlaubt, sein Beinchen an meinem schönen schnuckeligen Schneemann zu heben, auch wenn er es gerne getan hätte.

Damit wäre die Würde des hier abgebildeten Schneemanns wieder hergestellt.

;-)

 

Hallo 2010

Abgelegt unter: Tierisches, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 11:39 pm on Donnerstag, Januar 7, 2010

2010 © Martina Hildebrand 2010

Hallo 2010 

Nun wird es aber höchste Zeit, dass ich auf meiner Buchstabenwiese das Jahr 2010 willkommenheiße. 

Am Ende glaubt ihr noch ich sei im alten Jahr hängen geblieben. Nein, nein, ich bin schon mit rübergeschlittert. Eigentlich sogar ziemlich gut.

Ach, sieh an, das Wort „eigentlich“ hat es auch wieder ins Neue Jahr geschafft. Treu begleitet es mich von Jahr zu Jahr.

 

Obwohl wir also eigentlich ziemlich gut ins Neue Jahr rübergeschlittert sind, ging es uns die ersten Tage gar nicht gut, wir hingen beide durch.

Kein guter Anfang für ein neues Jahr, sollte man meinen, aber es hat auch sein Gutes. Wenn man unten ist, kann es nur noch bergauf gehen. Es sei denn, die Erde täte sich unter uns auf, wovon wir heute ausnahmsweise mal nicht ausgehen wollen.

 

Bevor ich aber einen Hängezeit-Beitrag hier einstelle, der vor vier Tagen entstanden ist, werfe ich noch ein bisschen mit Schneezauber um mich. Also Vorsicht, es wird kalt und nass…

 

Schneezauber 2010

 

Mit einem Klick wird’s größer:

 

Schneewesen © Martina Hildebrand 2010   Schneebaumpaar © Martina Hildebrand 2010

 

Eishagbutte © Martina Hildebrand 2010   Eisvogel © Martina Hildebrand 2010

 

Peppi im Schnee © Martina Hildebrand 2010   Schneeengel © Martina Hildebrand 2010  

 

Spaß im Schnee © Martina Hildebrand 2010    Schneemann © Martina Hildebrand 2010

 

Ja ist denn schon wieder Frühling?

 

Schneefrühling © Martina Hildebrand 2010   Schneefrühling 2 © Martina Hildebrand 2010

 

Und so sah es vor Weihnachten aus:

Schneezwerg © Martina Hildebrand 2009   Wichtelmännchen im Schnee © Martina Hildebrand 2009

Pepper kämpft sich durch den Schnee, der an manchen Stellen durch die Schneeverwehungen fast kniehoch war. Nein, nicht Peppers Knie…

Peppi im Schnee 3 © Martina Hildebrand 2009   Peppi im Schnee 3a © Martina Hildebrand 2009

Peppi im Schnee 3b © Martina Hildebrand 2009   Peppi im Schnee 3c © Martina Hildebrand 2009

Armer kleiner süßer Kerl.

So, das war es für heute. Natürlich wünsche ich euch allen ein wunderbares Jahr 2010.

Martina Hildebrand

Oh, wie ist es im Wald so schön…

Abgelegt unter: Tierisches, Traumhaftes, Gluecksmomente, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 8:29 pm on Sonntag, Oktober 18, 2009

Lichtspiele im Wasser © Martina Hildebrand 2009 

…trallalalalaaaaaaa… 

Am Mittwoch waren die Hildebrands im Wald spazieren. In jenem Wald in dem sie sich endlich ihr „Ja-Wort“ gaben. Das Wetter war aber auch zu schön.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf den „Hochzeitsbericht“. Das hier ist die Mühle, in der die schöne Müllerin aufhörte eine Müllerin zu sein. Ist doch irgendwie passend, nicht wahr?

 

Mühle © Martina Hildebrand 2009

 

Ja, so schön hätte es am Hochzeitstag auch aussehen können, wenn Petrus in seiner Güte nicht beschlossen hätte die Hildebrands mit seinen Tränen zu segnen. Kurz vor dem Fototermin, der trotz allem draußen stattfand, hatte er immerhin ein Einsehen und hörte auf zu weinen. Aber die Wolken waren so neugierig, dass sie bis nachmittags über der Mühle herumlungerten, um ja nix zu verpassen.

Ich bin sehr gespannt, ob die Fotos trotzdem etwas geworden sind.

 

Ist es nicht herrlich hier im Wald?

 

Wald © Martina Hildebrand 2009

 

Leiter im Wasser © Martina Hildebrand 2009 

 

Nanu, eine Leiter im Tümpel? Da haben wohl die Wasserelfen vergessen sie rechtzeitig herunterzuziehen. Oder war es eine Einladung für uns, sie zu besuchen? Sorry, liebe Elfen, aber das ist mir zu nass und zu kalt. 

Was findet Pepper wohl so spannend?

 

Pepper auf einer Bank © Martina Hildebrand 2009

 

Klar, die schnatternden Enten.

 

Ente © Martina Hildebrand 2009

 

Nein, Pepper, damit kannst du nicht spielen. Aber wie man sieht, hatte er trotzdem Spaß.

 

Pepper buddelt © Martina Hildebrand 2009

 

Der Wald um die Mühle herum ist wirklich wunderschön, kann ich nur empfehlen, da sind sogar die Bäume verliebt.

 

Bäume © Martina Hildebrand 2009

 

Ringe © Martina Hildebrand 2009

 

Ich wünsche euch einen schönen Wochenanfang.

 

Martina Hildebrand

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