Auftakt 2008

Abgelegt unter: Auftakt 2008, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 10:37 pm on Donnerstag, Januar 3, 2008

Auftakt 2008 

Jetzt wird es aber Zeit, dass ich auf meiner Buchstabenwiese das Jahr 2008 begrüße, sonst ist es eher um, bevor ich etwas geschrieben habe. Also: Herzlich Willkommen liebes Jahr 2008. Mögest du das beste Jahr aller Zeiten werden… 

Da habe ich extra in den letzten Tagen des alten Jahres mein Büro umgestaltet… Nichts dramatisches, die Möbel stehen alle noch an ihrem Platz. Ich habe lediglich auf- und umgeräumt, was allerdings mehr als dringend nötig war, und die Wand mit ein paar selbst geschossenen Fotos aufgepeppt. Das alles soll mich in 2008 fröhlich stimmen und die Kreativität aus mir herauskitzeln, daher musste es unbedingt noch vor dem Neuen Jahr fertig werden.  

Und es ist fertig geworden! Das Büro ist aufgeräumt, die Fotos hängen… nur die Kreativität… die olle Kreativität lässt ihrerseits nun mich hängen. Warum tut sie das? Gefällt ihr mein Büro nicht, habe ich die falschen Fotos ausgewählt, ist es zu ordentlich oder hätte ich doch die Möbel umstellen sollen? Bei dem winzigen Büro ist das allerdings kaum möglich. Na ja, vermutlich schafft es meine Kreativität einfach nicht, durch den dichten Gedankendschungel hindurch zu dringen. Ist ja auch ein ziemliches Durcheinander da oben, meine Gedanken sind überall und nirgends, aber auf keinen Fall da wo sie hingehören: beim Schreiben.  

Hinzu kommt, dass ich schlapp und müde bin oder müde und schlapp. Egal wie man es dreht und wendet, es passt vorne und hinten nicht. Da liegt nun das Neue Jahr vor mir, voller neuer Möglichkeiten, jung und unverbraucht, alles soll viel besser werden, als im alten Jahr und dann bin ich müde und ausgelaugt? Wie geht denn so was, wie kann das sein? Jetzt ist definitiv der falsche Zeitpunkt um müde zu sein! Wo ist sie hin, die Energie? Noch im Weihnachtsurlaub oder ist sie unter den vielen Plätzchen begraben, die ich gegessen habe? Hat sie etwa den Sprung ins Neue Jahr nicht geschafft, wurde sie im Fondue ertränkt oder hängt sie am Tannenbaum? 

Und das, wo ich dieses Jahr beschlossen habe, ohne gute Vorsätze auszukommen. Vorsätze, die aus Mangel an Disziplin sowieso nicht eingehalten würden. Ha, ich kenne mich doch. Stattdessen spukt mir seit einiger Zeit eine Idee im Kopf herum, von der ich von Anfang an begeistert war: Ich brauche ein Motto für 2008! Eigentlich, – na bitte, das Wort eigentlich hat den Sprung ins Jahr 2008 auf jeden Fall geschafft – eigentlich sollte das Motto direkt mit ins Neue Jahr hinüberhüpfen… Tja, eigentlich eben… Und uneigentlich suche ich immer noch die richtigen Worte. Dabei weiß ich genau, was das Motto beinhalten soll. 

Ich habe sogar Tarotkarten befragt. Und tatsächlich kam die richtige Karte, die genau das darstellte, was ich in 2008 erreichen möchte: Der Stern. Bei Ziel steht da: „Spirituelle Innenschau, Erneuerung und Wiedergeburt…“ Nicht, dass ich was von Tarot verstehe, aber für mich passte das perfekt. Trotzdem habe ich bisher nicht die passenden Worte gefunden. Bin ich mal wieder zu sehr Perfektionistin und stehe mir dabei selbst im Weg oder haben sich meine Synapsen noch nicht vom Jahreswechsel erholt? Auch gut, dann entscheide ich eben alleine. Und zwar jetzt! Sonst wird das nie was. Und ich hab da auch schon eine Idee. 

Tadaa - Mein Motto für 2008: 
Ich sein – im Einklang mit Körper, Geist und Seele 

So, es ist vollbracht. In diesem Sinne wünsche ich euch allen auch an dieser Stelle noch einmal ein Glückliches Jahr 2008. 

Eine glückliche Martina, die jetzt endlich ihr eigenes Motto für 2008 hat…