Flower Power

Abgelegt unter: Traumhaftes, Gluecksmomente, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 2:10 pm on Samstag, Juli 24, 2010

Pepper mitten in der Kamille © Martina Hildebrand 2010

Flower Power

 

Nun wird es aber höchste Zeit, dass ich mich mal wieder melde.

Saunawetter haben wir nun wirklich nicht mehr. Was die Feuchtgebiete angeht … zurzeit findet eher die Abkühlung im Tauchbecken nach dem Saunagang statt …

 

Sind wirklich schon elf Tage seit meinem letzten Beitrag vergangen? Unglaublich. Ich war so mit anderen Dingen beschäftigt, dass die Zeit einfach davongaloppiert ist.

Besonders der Wäsche habe ich mich intensiv gewidmet und dabei etwas herausgefunden, aber das erzähle ich euch beim nächsten Mal.

 

Jetzt geht es erstmal um Flower Power.

 

Am Donnerstag war es nämlich wieder soweit: Perlenschmuckbasteln, die II.

 

Perlenbazar © Martina Hildebrand 2010

 

Da ich wusste, was mich erwartet, war ich natürlich besser vorbereitet, als beim ersten Mal:

 

Werkzeug © Martina Hildebrand 2010

 

Außerdem hatte ich mir vorher Anregungen geholt, um herauszufinden, was ich dieses Mal an Schmuck fertigen möchte. Nach kurzer Zeit war klar, Ohrringe sollen es sein. Ich liebe Ohrringe.

Et voilà:

 

Ohrringe © Martina Hildebrand 2010

 

Die Ohrhaken sind aus Sterlingsilber, da sich meine Ohrlöcher sonst entzünden. Für den Rest habe ich ganz normale „unechte“ Materialien verwendet.

 

Diese Blümchen hatten es mir angetan:

 

Blümchen © Martina Hildebrand 2010

 

So stand dieser Perlenschmuck-Bastelabend bei mir unter dem Motto „Flower Power“.

Gnadenlos mussten sich die Anhänger, die ich an diesem Abend kreiert habe, dem Motto beugen.

 

 Perlenschmuck-Anhänger © Martina Hildebrand 2010

 

 

Perlenschmuck © Martina Hildebrand 2010

 

Wie ihr unschwer erkennen könnt, gab es einen Top-Favoriten unter den Farben. Tja, und wenn ich erst mal einen Narren an etwas gefressen habe, dann beiß ich mich fest.

 

Perlenschmuck türkis © Martina Hildebrand 2010

 

Am Ende sah alles irgendwie türkis / aquamarin aus. Daher nahm ich mir vor, zum Abschluss EIN Schmuckstück in einer anderen Farbe zu gestalten.

 

Perlen-Anhänger © Martina Hildebrand 2010

 

Ich muss sagen, mir gefällt es ausgesprochen gut. Es sieht edel aus. Ich glaube, beim nächsten Perlenschmuckbasteln muss ich diese Farbrichtung unbedingt noch mal aufgreifen …

 

So, und für alle Nicht-Perlen-Fans gibt es jetzt noch zwei Fotos, die nichts mit Perlen zu tun haben.

;-)

 

Himmelskorn © Martina Hildebrand 2010

 

Wolkenblume © Martina Hildebrand 2010

 

Ich wünsche euch allen ein flower-poweriges  Wochenende.

 

Martina Hildebrand

 

 


Nachtrag:

 

Iris, auch als Lilie bekannt, hat inzwischen ebenfalls ihre Schmuckstücke von unserem gemeinsamen Perlenschmuck-Bastelabend in ihrem Blog gezeigt. Seht hier. Sie sind völlig anders als meine, aber genauso schön. Und sie passen prima zu ihr, ich hab’s gesehen.  

:-)

Wir waren sieben Frauen, alle supersympathisch und lustig. Und natürlich haben die anderen auch wunderschöne Schmuckstücke gefertigt, leider habe ich davon keine Fotos. Warum eigentlich nicht? Ich kann es nur so erklären: Ich muss im Perlenrausch gewesen sein.

;-)


 

Es perlt so perlig, wenn perlige Perlen perlen …

Abgelegt unter: Herausgefunden, Traumhaftes, Gluecksmomente, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 6:19 pm on Dienstag, Mai 25, 2010


Es perlt so perlig, wenn perlige Perlen perlen …

Perlen pink © Martina Hildebrand 2010


Perlige Überraschung!

 

Im April bekam ich Post von einem Engel namens Iris.

Was drin war, möchtet ihr wissen?

Ihr Naseweis, ihr Schelmenpack… Upps, das war ja was anderes.

Oder haben wir etwa schon wieder Weihnachten? Natürlich nicht! Also wirklich.

;-)

Okay, ich verrate es euch.

 

Das hier war drin:

 

Überraschungspost © Martina Hildebrand 2010

 

Eine wunderschöne Karte von der Grafik Werkstatt mit den Zeilen:

„Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.“

Auf der Rückseite lud mich Iris ein, „es“ auszuprobieren. Und zwar „Schmuckbasteln mit Perlen“. Die liebe Iris hatte in ihrem Blog schon mal vom Perlenbasteln berichtet.

 

Und dann war ja noch das Säcklein im Umschlag.

„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“

Ich sprach: „Das Säcklein, das ist …“

Sorry, es war ja erst April.

;-)

Also, wo war ich stehen geblieben? Ach ja, das Säcklein.

Seht her:

 

Überraschungspost1 © Martina Hildebrand 2010

 

In diesem Säcklein war als Motivationsgeschenk ein Flügelmädchen für das Flügelmädchen.

 

Flügelmädchen © Martina Hildebrand 2010

 

Ui, was habe ich mich gefreut. Mit feuchten Augen habe ich Herrn Buchstabenwiese ganz stolz meine Überraschungspost gezeigt.

 

Und letzten Donnerstag, da war es soweit. Das Flügelmädchen ist mit dem Engel Iris und noch ein paar lieben Menschen zum „Schmuckbasteln mit Perlen“ gefahren.

 

Die erfahrenen Perlenschmuckbastler brachten eigenes Werkzeug und Verpflegung zum Überleben mit. Auf dem Tisch tummelten sich Wasserflaschen, Haribo, Chips und Plätzchen, während ich ganz bescheiden und völlig ahnungslos, nur ein kleines Fläschchen Wasser gegen den Durst in der Tasche hatte.

:oops:

Nicht mal eine Kamera hatte ich dabei. Also wirklich. Und die Fotos mit dem Handy sind fast alle nix geworden. Daher kann ich hier nur ein bisschen was zeigen.

 

Dann ging es los. Ich nahm mir erst mal ein Schälchen und staunte. Perlen über Perlen perlten da vor sich hin. Blau, grün, gelb, rot, lila, weiß, beige, braun …

 

Perlen blau © Martina Hildebrand 2010

 

Perlen rot © Martina Hildebrand 2010

 

Hilflos sah ich mich um. Ein ganzes Perlenmeer tat sich vor mir auf.

 

Perlenmeer © Martina Hildebrand 2010

 

Erwähnte ich, dass ich vorher so etwas noch nie gemacht habe? Aber einmal ist ja immer das erste Mal.

 

Als logischer Mensch ging ich erst mal logisch vor. Für Perlenschmuck braucht man Perlen. Also betätigte ich mich als Perlensucher und legte ein paar schöne Perlen in mein Schälchen.

So. Jetzt noch ein paar schöne Metallteile dazu. Geht doch.

Zufrieden schaute ich in mein Schälen. Ohne einen blassen Schimmer, was daraus werden sollte …

 

Perlen © Martina Hildebrand 2010

 

Und jetzt? Hmmm … Denk logisch, Martina. Irgendwie müssen die Perlen ja auch zusammenhalten, nicht wahr? Fragt sich nur wie? Mit Draht, Schnurr oder was weiß ich, was man da so verwendet. Schluss mit logisch Denken. Wozu hatte ich einen Engel dabei, der weiß, wie es geht. Logische Schlussfolgerung: Schälchen mit den Perlen nehmen und Iris suchen … So einfach ist das, wenn man einen Engel an seiner Seite hat.

;-)

 

Und das ist dabei rausgekommen:

 

Perlenschmuck blau 1 © Martina Hildebrand 2010

 

Perlenarmband weiß blau © Martina Hildebrand 2010

Ein Anhänger mit Lederband, zwei weitere Anhänger und ein Armband.

Da behauptete doch glatt eine Perlenschmuckbastlerin ich würde auf Blau stehen. Ich weiß gar nicht, wie sie darauf kommt.

;-)

 

 

Perlenarmband pink © Martina Hildebrand 2010

 


Diese pinkfarbenen Perlen finde ich einfach zu schön, sie leuchten so toll. Daraus musste ich unbedingt was machen, so entstand das Armband. Die Perlen sind auf eine Art Gummi aufgefädelt. So kann ich es einfach überstreifen. Das war ein klasse Tipp von einer erfahreneren Perlenschmuckbastlerin, die ich hier grüßen möchte.

;-)

 

 



Und dann haben wir noch diese zwei hier gebastelt:

 

Perlenmännchen grün © Martina Hildebrand 2010

 


Eins gehört der Iris und eins mir. Ein Engel und ein Flügelmädchen, Seite an Seite.

:D

Natürlich leuchten sie in Wirklichkeit nicht so. Handykamera halt. Ohne Blitz wäre alles verwackelt und mit Blitz leuchtet es.

Und so sehen die grünen Perlen wirklich aus:

 

Perlenmännchen grün 1 © Martina Hildebrand 2010

 


Liebe Iris, herzlichen Dank noch mal für diese wunderbare Aufmunterung.

 

Martina Hildebrand

 

Roter Frühling

Abgelegt unter: Tierisches, Gluecksmomente, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 6:34 pm on Mittwoch, Mai 19, 2010


Der Frühling wird rot

 

Vorgestern sah ich schon ein paar Knospen am Wegesrand herumhängen. Grün eingepackt leuchtete bei einer davon ein roter Zipfel hindurch.

Oh nein, und ich hatte mein liebstes Spielzeug nicht dabei!!!

 

Aber gestern! Trotz Wind und quirlendem Hund, den nichts als die Düfte seiner Angebeteten interessierte, konnte ich das hier festhalten:

 

 Mohnblüte © Martina Hildebrand 2010

 

Mohnblüte Makro © Martina Hildebrand 2010

 


Und diesen süßen Kerl:

 

Marienkäfer1 © Martina Hildebrand 2010

 

Marienkäfer2 © Martina Hildebrand 2010

 

 

Heute bin ich natürlich wieder MIT meinem Spielzeug losmarschiert.

 

Und es ist kaum zu glauben:

 

Das rote Blütenkleidchen war der grünen Hülle bereits entkommen und hatte sich komplett entfaltet. Ich trotzte dem noch heftiger wehenden Wind und dem zerrenden Hund und fotoknipste meine erste Mohnblüte in diesem Jahr. Tataaa…

 

Mohnblüte entfaltet 1 © Martina Hildebrand 2010

 

Mohnblüte entfaltet 2 © Martina Hildebrand 2010

 

 


Und hier scheint der kleine Quirl ganz brav dazuliegen und darauf zu warten, dass Frauchen endlich mit Fotografieren fertig ist.

 

Pepper auf dem Sprung © Martina Hildebrand 2010

 

Wie man an den Hinterpfoten aber deutlich sehen kann, ist er bereits auf dem Sprung, denn der ewig lockende Duft der läufigen Hündinnen umwehte seine Schnüffelnase. Auch für ihn ist der Frühling eben rot. Rot wie die Liebe.

;-)

 

Martina Hildebrand

Mai-Gedanken

Abgelegt unter: Sinnig Unsinniges, Herausgefunden, Gluecksmomente, Fotos, Gedankensplitter, Alles — Buchstabenwiese at 4:52 pm on Samstag, Mai 1, 2010

Apfelbaum © Martina Hildebrand 2010

Mai-Gedanken - De-her Mai ist geko-hommen, die Bäume schlagen aus …

 

Der Mai wird als Wonnemonat, Weidemonat, Liebesmonat, Blumenmonat und Frühlingsmonat bezeichnet … Aha …

 

Maiherz © Martina Hildebrand 2010

 

Bäume sprießen, Blumen blühen, Vögel zwitschern, Menschen pfeifen vergnügt und heiter …

 

 

Frühlingsblumen2 © Martina Hildebrand 2010

 

Wonne reimt sich auf Sonne und Tonne, wobei mir noch nicht klar ist, was die Tonne mit Wonne zu tun hat …

 

Voller Wonne

scheint die Sonne

in die Tonne …

 

Bringt der Mai dir keine Wonne,

klopp ihn einfach in die Tonne …

 

Oder so …

 

Wolken © Martina Hildebrand 2010

 

Ich habe mal rumgeblättert, was mein Synonymlexikon unter Wonne hergibt:

 

Begeisterung, Behagen, Freude, Glück, Heiterkeit, Hochgefühl, Seligkeit, Vergnügen, Vergnügtheit, Wohlbehagen, Wohlgefallen, Beglückung, Entzücken, Ergötzen, Frohmut, Glückseligkeit …

 

Wow, das alles steckt also im Mai, klingt vielversprechend.

 

Maiblumenstrauß © Martina Hildebrand 2010

 

Na denn würde ich sagen, wünsche ich uns allen einen wunderbaren Mai, und passt ein bisschen auf die ausschlagenden Bäume auf.

 

Sonnenuntergang4 © Martina Hildebrand 2010

 

Martina Hildebrand

 

Angeknabbertes Glück…

Abgelegt unter: Tierisches, Herausgefunden, Sinnig Unsinniges, Gluecksmomente, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 7:48 pm on Mittwoch, April 28, 2010

Glücksklee2 © Martina Hildebrand 2010

Angeknabbertes Glück

 

Heute bin ich dem Glück begegnet. Es war grün, hatte einen Stängel und vier Blätter, mal zwei. Und das an Peppers Geburtstag.

 

Die wunderschönen Wiesenblumen wollte ich fotografieren. Ich bestaunte gerade die riesigen dreiblättrigen Kleeblätter, als ich sie sah. Erst das eine, dann das andere. Zwei vierblättrige Kleeblätter standen direkt nebeneinander. Wow, soviel Glück auf einmal. Irgendjemand hatte zwar das Glück bereits angeknabbert, aber das tat meiner Freude keinen Abbruch. Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. In diesem Falle also vierfaches Glück. Man stelle sich nur mal vor, wenn sich das noch weiter vervielfältigen ließe, welch unglaubliche Glückswelle die ganze Welt erfassen würde.

 

 Frühlingswiese2 © Martina Hildebrand 2010

Früher habe ich die vierblättrigen Kleeblätter gepflückt und mit nach Hause genommen. Festhalten wollte ich das Glück. Doch Zuhause angekommen war bereits der Lebenssaft aus dem Glücksklee herausgeflossen. Schlaff und ohne Kraft lag es vor mir. Meist habe ich es dann getrocknet, um es haltbar zu machen. Aber mal ehrlich. Wie schön ist ein vertrocknetes Kleeblatt anzusehen? Macht das glücklich? Kann ein totes Kleeblatt Glück bringen?

 

 

So kam ich irgendwann auf die Idee, den Glücksklee in eine Vase mit frischem Wasser zu stellen. Und siehe da, wenn ich dem Glück zu trinken gab, es pflegte, dann hielt es wesentlich länger und sein Anblick machte mich viel glücklicher. Doch auch in der Vase lebte es nicht ewig. Irgendwann wurde es gelb und war hinüber. Das Glück ließ sich einfach nicht dauerhaft festhalten.

 

Ja, da standen sie nun, die zwei vierblättrigen Kleeblätter. Was tun?

 

 Glücksklee3 © Martina Hildebrand 2010

 

Ich beschloss, den Glücksklee an seinem Platz stehen zu lassen. Dort würde er am längsten halten, falls kein Schaf oder Hund vorbeikam und ihn aufmampfte. Aber eine Glücksgarantie gibt es nun mal nicht. Immerhin wäre es so möglich, dass andere an dem angeknabberten Glück teilhaben könnten. Ihr erinnert euch? Das Glück vervielfältigen …

 

Und:

Einen angeknabberten lebendigen Glücksklee im Herzen zu bewahren, vermittelt viel mehr Glückskraft als einen vertrockneten in der Hand zu halten.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Glück auf all euren Wegen, und meinem kleinen Glücksquirl auf vier Pfoten wünsche ich Alles Liebe und Viel Glück zum Geburtstag.

 

 Pepper © Martina Hildebrand 2010

 

Pepper mit Ball © Martina Hildebrand 2010

 

Martina Hildebrand

 

Sonntagsfahrer…

Abgelegt unter: Sinnig Unsinniges, Herausgefunden, Gluecksmomente, Fotos, Alles, Tagebuch — Buchstabenwiese at 9:33 pm on Donnerstag, April 22, 2010

Hariksee © Martina Hildebrand 2010

Sonntagsfahrer

 

Hurra, am Sonntag war es endlich soweit: Wir schwangen uns aufs Motorrad und cruisten durch die Gegend. Es war das erste Mal in diesem Jahr, und gleich habe ich zwei Erkenntnisse gewonnen …

 

Herrn Buchstabenwiese hatte es schon die ganze Zeit ordentlich in den Fingern gejuckt. Erst machte uns die Batterie einen Strich durch die Rechnung und dann war Herr Buchstabenwiese auch noch krank. Doch am Sonntag, da passte alles zusammen. Sowohl das Motorrad als auch Herr Buchstabenwiese waren wieder fit, die Sonne strahlte bei einem flugzeugfreien Himmel und Zeit hatten wir auch noch. Also, Klamotten an und rauf auf den Bock.

 

Wir düsten einfach so drauf los, Richtung Schwalmtal und Nettetal, da ist es ja immer schön. So fuhren wir und fuhren, hin und her, kreuz und quer, bis sich irgendwann der Allerwerteste meldete. Es wurde Zeit, dass wir einen Stopp einlegten. Herr Buchstabenwiese war der gleichen Meinung und fragte, wo wir anhalten sollten. In Gedanken sah ich einen Wald mit Bächlein vor mir oder einen schönen See und dachte an meine Kamera, die im Tankrucksack mitreiste. „Irgendwo, wo es schön ist“, war daher meine äußerst präzise Antwort. Herr Buchstabenwiese nickte und fuhr weiter.

 

Hariksee 2 © Martina Hildebrand 2010

 

Er fuhr und fuhr und fuhr und fuhr und fuhr und fuhr und fuhr und fuhr … vorbei an dem schönen Hariksee … und fuhr … raus aus dem schönen Naturpark Schwalm-Nette … und fuhr … Richtung Mönchengladbach. Raus aus dem Seelen umschmeichelnden Grün, raus aus dem Paradies, rein ins hässliche Betongrau. Unmut, von meinem schmerzenden Hinterteil ausgehend, breitete sich in mir aus. Welchen Teil von „ANHALTEN, wo es SCHÖN“ ist, hatte mein Liebster nicht verstanden???

 

Da, eine rote Ampel, dem Himmel sei Dank. Endlich konnte ich ihn fragen.

Ja, meinte er, es würde höchste Zeit anzuhalten, nur wo. Aber ich hätte ja auch mal gucken können.

HALLO? Ich habe die ganze Zeit geguckt und dabei sogar noch gedacht, als wir an all den schönen Ecken vorbeigefahren sind. Nur mit dem Reden während des Fahrens tue ich mich schwer. Allerdings fragte ich mich allen Ernstes, ob mein Liebster mit geschlossenen Augen gefahren ist.

„Wir sind zum Beispiel am Hariksee vorbeigefahren, da ist es doch schön …“

Unsere Kommunikation wurde jäh unterbrochen, als die Ampel grün wurde. Das hieß Klappe halten, Visier runterklappen und festhalten. Besser ist das.

 

Herr Buchstabenwiese änderte die Richtung und fuhr zum Hariksee.

Okay, sonntags bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen … da haben scheinbar alle im Umkreis von hundert Kilometern, die sich halbwegs fortbewegen können, die gleiche Idee …

Aber, wir waren endlich irgendwo angekommen. Wo, das war mir inzwischen auch schon egal, Hauptsache Erlösung für mein gequältes Hinterteil.

 

Oh je, wie alte Omas und Opas, stiegen wir stöhnend vom Motorrad. Und nachdem wir ein bisschen herumgelaufen waren und ich ein paar Fotos im Kasten hatte, steuerten wir eine freie Bank an und wären am liebsten nie wieder aufgestanden. Mein Gott, als hätten wir nicht lange genug gesessen. *Kopf schüttel*

 

Hariksee 3 © Martina Hildebrand 2010

 

Hariksee 4 © Martina Hildebrand 2010

 

Am nächsten Tag hatte ich schwere Schultern und Oberarme vom Festhalten. Ja, so ist das, wenn man in die Jahre kommt, gerade vom Winterschlaf erwacht ist und mit einer gehörigen Portion Frühjahrsmüdigkeit das erste Mal in der Saison aufs Motorrad steigt.

;-)

Aber schön war‘s doch.

 

Ente am Hariksee © Martina Hildebrand 2010

 

Ente am Hariksee 2 © Martina Hildebrand 2010

 

Zwei Dinge sind mir am Sonntag klar geworden:

 

Erstens: Wenn man kein konkretes Ziel hat, muss man sich nicht wundern, wenn man nirgends ankommt und einem der Popo wehtut.

 

Zweitens: Männer können mit der Definition „schön“ nichts anfangen. Sie brauchen klare Anweisungen.

 

Gänsefamilie © Martina Hildebrand 2010

 

Gänsefamilie 2 © Martina Hildebrand 2010

 

In diesem Sinne wünsche ich euch „Allzeit Gute Fahrt“

 

 

Gänsefamilie 4 © Martina Hildebrand 2010

 

Hariksee 5 © Martina Hildebrand 2010

 

Martina Hildebrand

 

 

Frühlingslocken

Abgelegt unter: Gluecksmomente, Traumhaftes, Fotos, Alles, Geschichten, Tagebuch — Buchstabenwiese at 9:10 pm on Mittwoch, März 24, 2010

Schneeglöckchen am Himmel © Martina Hildebrand 2010

Frühlingslocken

 

Die liebe Katinka hat vor ein paar Tagen, als es einfach nicht Frühling werden wollte, die Aktion „Wir-locken-den-Frühling“ ins Leben gerufen.

 

 

Mir fiel sofort meine Geschichte über das unzufriedene Frühlingswetter ein. Ich habe sie vor drei Jahren geschrieben und sie hier in den Blog gestellt. Aber zu dem Zeitpunkt tummelten sich noch nicht so viele Leser auf der Buchstabenwiese und da dachte ich, ich stelle sie einfach noch mal hier hinein. Ich finde sie einfach zu schön. Heute war zwar superdupertolles Frühlingswetter, aber es soll ja die nächsten Tage schon wieder schlechter werden, da kann es nicht schaden, noch ein bisschen zu locken.

 

Schneeglöckchen © Martina Hildebrand 2010

 

Das unzufriedene Frühlingswetter

 

Wieder einmal hatte das Miese Wetter unbarmherzig das Frühlingswetter verdrängt. Und wieder einmal hatte das Frühlingswetter es satt, nur die zweite Himmelsgeige zu spielen. Diesmal aber, würde es sich gleich an der richtigen Stelle beschweren. So stand nun das Frühlingswetter vor keinem Geringeren als Petrus.

 

„Ich habe es satt, Petrus. Ständig wird das Miese Wetter bevorzugt. Wieso sind meine Auftritte auf der Himmelsbühne so kurz?“

Petrus saß an seinem Wolkenschreibtisch und schrieb mit schwarzer Schrift in sein goldenes Wetterbuch. „Die Menschen würden sonst übermütig werden“, murmelte er und sah nicht mal für den Bruchteil eines Wolkenbruchs von seinem Buch auf.

„Aber die Menschen wollen doch mehr von mir sehen. Sie lieben die Sonne und den blauen Himmel.“

„Die Menschen wissen nicht, was gut für sie ist“, brummelte Petrus vor sich hin und tauchte seine Feder erneut in die schwarze Tinte.

„Die Menschen lieben mich aber viel mehr als das Miese Wetter.“

„So soll es auch sein.“ Petrus ließ die Feder eifrig übers Papier gleiten.

„Aber wieso…?“

Petrus seufzte, legte die Feder beiseite und blickte das Frühlingswetter an: „Wenn die Menschen dich ständig sehen würden, dann würden sie deiner schnell überdrüssig werden.“

„Ach und des Miesen Wetters sind die Menschen noch nicht überdrüssig?“

„Dem Miesen Wetter macht das nichts aus, es braucht ja keine gute Laune.“ Petrus griff nach seiner Feder und begann erneut zu schreiben.

„Aber ich…“

„Himmel!“ Petrus knallte die Feder zurück auf den Wolkentisch und verdrehte die Augen. „Das Miese Wetter bringt die Menschen dazu, sich auf dich zu freuen und das braucht nun mal seine Zeit.“

„Aber…“

„Verstehst du denn nicht? Die Menschen würden zu viel des Guten nicht vertragen. So sind sie nun mal. Das Schlechte lehrt sie das Gute zu schätzen. Und jetzt raus hier oder sollen die Menschen ewig auf das Miese Wetter schimpfen?“

 

Petrus schmunzelte vor sich hin und tauchte seine Feder diesmal in goldene Tinte.

 

© Martina Müller 2007

 

Heute hat Petrus mit besonders schöner goldener Tinte ins Wetterbuch geschrieben, deshalb gibt es jetzt noch ein paar aktuelle Frühlingsbilder.

 

Sonnenstrauch © Martina Hildebrand 2010

 

 Frühling 7 © Martina Hildebrand 2010

 

Frühling 7a © Martina Hildebrand 2010

 

Schneeglöckchenstern © Martina Hildebrand 2010

 

Narzissen © Martina Hildebrand 2010

 

Ranunkeln rot © Martina Hildebrand 2010

 

Dieses Gänseblümchen hatte ich sogar schon vor zwei Tagen entdeckt.

 

Gänseblümchen © Martina Hildebrand 2010

 

Und seht mal, wie mein Schnittlauch inzwischen gewachsen ist. Die Kräuterhexe hat ihren Kräutergarten im Griff.  Schnittlauch © Martina Hildebrand 2010Und die Rose hat den Winter auch gut überstanden.

Rosen © Martina Hildebrand 2010

 

Und diese farbigen Frühlingsbilder sind extra für Andrea, weil sie in der Schweiz noch ein bisschen länger auf den Frühling warten muss, als wir.

Hornveilchen © Martina Hildebrand 2010

 

Hornveilchen2 © Martina Hildebrand 2010

 

Frühling 8 © Martina Hildebrand 2010

So, nun reicht es aber.

Pepper Rolle © Martina Hildebrand 2010

 

Martina Hildebrand

 

Bist du in deinem Element?

Abgelegt unter: Tierisches, Herausgefunden, Sinnig Unsinniges, Gluecksmomente, Alles, Fotos, Geschichten — Buchstabenwiese at 4:52 pm on Montag, März 15, 2010


Bist du in deinem Element?

 

Tataaaaaa… nun ist es soweit. Die Enthüllung naht.

Auch wenn ihr gar nicht neugierig seid, wer sich hier versteckt hat…

 

Handschuhversteck © Martina Hildebrand 2010

 

… zeige ich euch trotzdem, wer unter dem Handschuh ist.

 

Wer es nicht wissen will, sollte also auf keinen Fall weiterlesen!

 

     

 

 

Ich denke, Katinka möchte schon endlich wissen, wer der kleine Kerl ohne Knie, mit dem Handschuh über dem Kopf, ist.

 

Und Andrea aus der fernen Schweiz ahnt sicher, wer sich da so schüchtern verbirgt.

Ich weiß nämlich, dass sie einen berühmten Kumpel von unserem neuen Mitbewohner kennt. Der tritt regelmäßig in einer Show auf, mit einem Doktor.

Ja, das hättet ihr wohl nicht gedacht, dass unser Kleiner einen Promi zum Kumpel hat und dass er ihm auch noch wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

 

Anfangs wollte er uns seinen Namen nicht verraten. Aufgrund seiner Herkunft tippte meine Schwiegermutter auf „Eckart“ und Herr Buchstabenwiese auf „Ping“. Obwohl ich Ping schon passend und auch niedlich fand, hatte ich so eine Ahnung, dass es nicht der richtige Name sein konnte. Er reagierte einfach nicht auf Ping.

 

Mir fiel ein, dass ich seinen berühmten Kumpel vor 22 Monaten bei dieser Show kennen gelernt habe und diese Begegnung mich total glücklich gemacht hat. Und plötzlich wusste ich es. Dieser kleine Kerl heißt Felix! Felix, der Glückliche. Und das ist er also:

 

 Pinguin1 © Martina Hildebrand 2010

 

Dann habe ich ihm Bert vorgestellt. Ihr kennt doch Bert und seine Dialoge noch, oder?

 

Bert © Martina Hildebrand 2010

 

Felix und Bert haben sich auf Anhieb verstanden.

 

 Bert und Felix 1 © Martina Hildebrand 2010

 

 Bert und Felix 1 © Martina Hildebrand 2010

 

Felix steht auch total auf Pepper. Er meinte, mit ihm könne man viel Spaß haben. Ich bin nicht sicher, ob Pepper das auch so sieht.

 

 Pepper und Felix © Martina Hildebrand 2010

 

Aber was hat das jetzt mit der Überschrift zu tun, mit der Frage, ob du in deinem Element bist?

 

Euch ist sicher aufgefallen, dass Felix ein Pinguin ist. Na kommt schon, das sieht man doch. Und nun stellt euch einen Pinguin in der Wüste vor… wie beschwerlich es für ihn wäre, sich mit diesen kleinen Patschefüßen fortzubewegen. Wir würden sagen, er ist plump und unbeweglich.

 

Ein Pinguin gehört ja auch nicht in die Wüste?

Stimmt genau.

 

Deshalb stellt euch nun den gleichen Pinguin vor, wie er ins Wasser eintaucht. Wie wendig, schnell und elegant er sich auf einmal bewegen kann. Denn dort im Wasser ist er in seinem Element…

 

Und Felix, soll mich daran erinnern, dass es nicht immer an mir liegt, wenn etwas nicht so läuft wie es soll, wenn jeder Schritt beschwerlich ist. Denn vielleicht bin ich einfach nicht in meinem Element.

Er soll mir Mut machen, mit meinen Patschefüßen durch die Wüste zu laufen und mein Wasser zu suchen, mein Element, in dem ich mich rundum wohlfühlen kann.

 

Wer sie noch nicht kennt, diese wunderschöne Pinguin-Geschichte vom Comedy-Doktor, und wer gerne den berühmten Kumpel von Felix kennenlernen will, dem kann ich dieses kleine Video nur empfehlen: Pinguin-Geschichte

 

Auf das ihr in eurem Element seid.

 

Felix © Martina Hildebrand 2010

 

Martina Hildebrand

 

 

Handschuh gefunden - ein Wunder?

Abgelegt unter: Herausgefunden, Gluecksmomente, Gedankensplitter, Alles — Buchstabenwiese at 11:45 pm on Mittwoch, März 10, 2010